Künstlersozialabgabesatz soll 2019 stabil bei 4,2 Prozent bleiben

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat zum Entwurf der Künstlersozialabgabe-Verordnung 2019 die Ressort- und Verbändebeteiligung eingeleitet.

Der unveränderte Künstlersozialabgabesatz zeige, so das BMAS, dass die beabsichtigten Effekte des Gesetzes zur Stabilisierung des Künstlersozialabgabesatzes und die verstärkten Prüf- und Beratungstätigkeiten der Deutschen Rentenversicherung sowie der Künstlersozialkasse anhalten.

Im Klartext heißt das: Immer mehr abgabepflichtige Unternehmen kommen ihrer Abgabepflicht auch tatsächlich nach – rund 80.000 seit Anfang 2015. Das stärkt natürlich die Finanzierungsbasis der Künstlersozialversicherung, was den erfreulichen Effekt hat, dass der Abgabesatz stabil bleiben kann.

Hintergrund: Was ist die Künstlersozialversicherung?

Über die Künstlersozialversicherung werden zurzeit mehr als 185.000 selbständige Künstler und Publizisten als Pflichtversicherte in den Schutz der gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einbezogen. Die selbständigen Künstler und Publizisten zahlen dabei – so wie es auch Angestellte tun – die Hälfte ihrer Sozialversicherungsbeiträge selbst. Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss (20%) und durch die Künstlersozialabgabe der abgabepflichtigen Unternehmen (30%) finanziert. Abgabepflichtig sind dabei Unternehmern, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten. Die von ihnen abzuführende Künstlersozialabgabe wird als Umlage erhoben, deren Abgabesatz jährlich für das jeweils folgende Kalenderjahr festgelegt wird. Bemessungsgrundlage sind alle in einem Kalenderjahr an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte.

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