Rentner und Steuerklärung: Etwa jeder Vierte Rentnerhaushalt ist betroffen

Das antwortet die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Damit muss in etwa 3,3 Millionen Rentnerhaushalten eine Steuererklärung erstellt werden. Vor dem Inkrafttreten des Alterseinkünftegesetzes waren nur 2 Millionen Haushalte betroffen. Die betroffenen Rentnerinnen und Rentner haben zum Teil erhebliche zusätzliche Einkünfte wie Werkspensionen, Betriebsrenten, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie aus Kapitalvermögen oder Einkünfte des Ehepartners, schreibt die Bundesregierung. Rentner, die neben ihrer Rente keine wesentlichen anderen steuerpflichtigen Einkünfte haben, müssen keine Steuern zahlen. Das trifft auf die "große Mehrheit der Rentner" zu, sagt die Regierung und rechnet vor: Von den 16 Millionen Menschen, die 65 Jahre und älter sind, beziehen 15,5 Millionen eine Leistung aus einem Alterssicherungssystem. Das seien über 96 Prozent. Wer 2009 in Rente geht, kann eine Rente bis zu 17.300 Euro pro Person und Jahr faktisch steuerfrei beziehen. Bei Verheirateten verdoppelt sich die Summe (Quelle: Deutscher Bundestag, hib-Meldung vom 28.4.2009). zur Anfrage der FDP-Fraktion (pdf, Link öffnet ein neues Fenster) zur Antwort der Bundesregierung (pdf, Link öffnet ein neues Fenster)

Weitere News zum Thema

  • Steuererklärung: Frist verpasst – was nun?

    [] Der 31.5.2018 ist vorbei, und wer verpflichtet war, eine Steuererklärung für das Jahr 2017 abzugeben, hatte dafür bis gestern Zeit. Für einen Antrag auf Fristverlängerung ist es jetzt natürlich zu spät. Aber wie schlimm ist die Situation wirklich? mehr

  • Steuertermine Juni 2018

    [] Hier finden Sie die aktuellen Termine für die Abgabe Ihrer Steuererklärungen und für Ihre Steuervorauszahlungen. mehr

  • Wer ein iPhone findet: Nicht zu früh freuen

    [] Sie haben ein iPhone gefunden? Und es – ganz vorbildlich – beim Fundbüro abgegeben? Dann ist es nicht ganz unwahrscheinlich, dass Sie nach sechs Monaten Post vom Amt erhalten. Das iPhone gehört Ihnen. Eigentlich. Doch was fangen Sie damit an? mehr

  • BFH hält Nachzahlungszinsen für verfassungswidrig

    [] Der Bundesfinanzhof zweifelt an der Verfassungsmäßigkeit von Nachzahlungszinsen für Verzinsungszeiträume ab dem Jahr 2015. Begründung: Die Bemessung des Zinssatzes ist realitätsfern und verletzt den allgemeinen Gleichheitssatz nach Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.