Liquidation
Im Rahmen einer Liquidation können für die Gesellschafter Einkünfte aus Kapitalvermögen sowie aus Gewerbebetrieb oder steuerfreie private Vermögenszuflüsse entstehen.
Einkünfte aus Kapitalvermögen:
Resultieren Auflösungserträge aus der Realisierung stiller Reserven oder aus der Ausschüttung bisher einbehaltener Gewinne, dann liegen Kapitaleinkünfte vor.
Diese Einkünfte entstehen zum Beispiel bei der Auflösung einer wesentlichen Beteiligung (Kapitalbeteiligung beträgt mindestens 1 %) durch die Rückzahlung der Einlagen oder des Nennkapitals. Eine Steuerpflicht entsteht, wenn die Beteiligung nicht länger als fünf Jahre gehalten und ein Veräußerungsgewinn erzielt wurde. In den meisten Fällen entsteht jedoch ein Veräußerungsverlust. Dieser kann steuerlich geltend gemacht werden.
Private Vermögenszuflüsse:
Liegt keine wesentliche Beteiligung vor oder wurde die Haltefrist von fünf Jahren überschritten, liegen private Vermögenszuflüsse vor. Diese Gewinne sind steuerfrei. Ein eventueller Verlust kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.
Gesetze und Urteile (Quellen)
§ 17 EStG
§ 20 EStG
Der Minijob: Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen!
Ein Minijob ist eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, bei der der monatliche Arbeitslohn die sogenannte Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreiten darf. Bei der Geringfügigkeitsgrenze handelt es sich um einen dynamischen Wert. Das heißt, mit jeder Erhöhung des Mindestlohns steigt auch die Geringfügigkeitsgrenze an. Zum 1.1.2026 liegt der Mindestlohn bei 13,90 € pro Stunde und die Geringfügigkeitsgrenze somit bei 603,– €. Ab dem 1.1.2027 steigt der Mindestlohn erneut, und zwar auf 14,60 € und die Geringfügigkeitsgrenze beträgt dann 633,– € monatlich.