Rücklagen für Ersatzbeschaffung
Rücklagen, die nach den Bestimmungen des Ertragssteuerrechts gebildet werden dürfen, können in der Handelsbilanz seit dem 01.01.2010 nicht mehr angesetzt werden. Werden folgende Voraussetzungen erfüllt, kann eine Rücklage für Ersatzbeschaffungen gebildet werden:
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Ein Wirtschaftsgut des Anlage- oder Umlaufvermögens scheidet wegen höherer Gewalt (z.B. Beschädigung wegen Unwetter, unverschuldeter Verkehrsunfall) oder zur Vermeidung eines behördlichen Eingriffes gegen Entschädigung aus dem Betriebsvermögen aus;
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ein funktionsgleiches Wirtschaftsgut wird innerhalb einer bestimmten Frist angeschafft oder hergestellt und die stillen Reserven werden hierauf übertragen.
Wurde noch keine Ersatzbeschaffung vorgenommen, kann für die aufgedeckten stillen Reserven eine steuerfreie Rücklage gebildet werden, falls eine Ersatzbeschaffung ernstlich geplant ist.
Bei Ausübung des steuerlichen Wahlrechts sind die betroffenen Wirtschaftsgüter, die handelsrechtlich außer Ansatz bleiben, gesondert aufzuzeichnen.
Gesetze und Urteile (Quellen)
BFH 14.10.1999, IV R 15/99
§ 5 Abs. 1 S. 2 EStG
§ 247 HGB
R 6.6 EStR
Geschäftsreisen: Privaten PKW für betriebliche Fahrten nutzen und Steuern sparen
Wenn Sie einen Pkw zu nicht mehr als 50 % betrieblich nutzen, können Sie auf die Zuordnung zum Betriebsvermögen verzichten und den Pkw als Privatvermögen behandeln. Die Kfz-Kosten, die anteilig auf die betriebliche Nutzung entfallen, dürfen Sie in diesem Fall als Aufwandseinlage steuerlich geltend machen. Wenn Sie den Pkw nach ein paar Jahren verkaufen, kann diese Lösung sogar erheblich günstiger sein als ein Betriebs-Pkw.