Verlustausgleichverbote

In bestimmten Fällen können erzielte Verluste nicht oder nur beschränkt mit anderen positiven Einkünfte ausgeglichen werden.

  • nach § 2a EStG können Verluste aus bestimmte ausländischen Einkünften nur mit positiven Einkünften der jeweils selben Einkunftsart ausgeglichen werden;

  • nach § 2b EStG können Verluste aus Verlustzuweisungsgesellschaften nicht mit anderen Einkünften ausgeglichen werden;

  • Verluste aus gewerblicher Tierzucht dürfen nur horizontal ausgeglichen werden, sie sind aber rücktrags- und vortragsfähig und sind folglich mit positiven Einkünften aus gewerblicher Tierzucht aus anderen Veranlagungszeiträumen ausgleichbar;

  • Verluste eines Kommanditisten, die zu einem negativen Kapitalkonto führen, können nur mit Beteiligungsgewinnen aus späteren Wirtschaftsjahren ausgeglichen werden;

  • Verluste aus Veräußerungsgeschäften können nur mit Gewinnen aus Veräußerungsgeschäften verrechnet werden, ein Verlustvor- und Verlustrücktrag ist möglich;

  • nach § 15b EStG Verluste aus Steuerstundungsmodellen (Hierzu auch BMF-Schreiben vom 17.7.2007, IV B 2 – S 2241-b/07/0001).

Gesetze und Urteile (Quellen)

§ 23 EStG

§ 2a EStG

§ 2b EStG

§ 15a EStG

§ 15b EStG