Rückdeckungsversicherung
Hat ein Unternehmen eine betriebliche Pensionszusage durch Abschluss eines Versicherungsvertrages rückgedeckt, so ist der Versicherungsanspruch (Rückdeckungsanspruch) und die Pensionsverpflichtung (Pensionsrückstellung) in der Steuerbilanz getrennt zu bilanzieren.
Der Rückdeckungsanspruch ist grundsätzlich mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital der Versicherungsgesellschaft zuzüglich eines eventuell vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattung zu aktivieren. Soweit die Berechnung des Deckungskapitals nicht zum Geschäftsplan gehört, tritt an dessen Stelle der Zeitwert.
Eine aufschiebend bedingte Abtretung des Rückstellungsanspruchs an den pensionsberechtigten Arbeitnehmer für den Fall, dass der Pensionsanspruch durch bestimmte Ereignisse gefährdet wird (z.B. Insolvenz des Unternehmens), wird (soweit er nicht im Insolvenzfall auf den Träger der Insolvenzversicherung übergeht) erst wirksam, wenn die Bedingung eintritt. Bis zum Eintreten der Bedingung behält die Rückdeckungsversicherung ihren bisherigen Charakter bei. Wird durch Eintritt der Bedingung die Abtretung an den Arbeitnehmer wirksam, so wird die bisherige Rückdeckungsversicherung zu einer Direktversicherung.
Gesetze und Urteile (Quellen)
R 6a EStR
H 6a EStR
Der Minijob: Was Sie als Arbeitgeber beachten müssen!
Ein Minijob ist eine geringfügig entlohnte Beschäftigung, bei der der monatliche Arbeitslohn die sogenannte Geringfügigkeitsgrenze nicht überschreiten darf. Bei der Geringfügigkeitsgrenze handelt es sich um einen dynamischen Wert. Das heißt, mit jeder Erhöhung des Mindestlohns steigt auch die Geringfügigkeitsgrenze an. Zum 1.1.2026 liegt der Mindestlohn bei 13,90 € pro Stunde und die Geringfügigkeitsgrenze somit bei 603,– €. Ab dem 1.1.2027 steigt der Mindestlohn erneut, und zwar auf 14,60 € und die Geringfügigkeitsgrenze beträgt dann 633,– € monatlich.