Auslandskinder

Ausländer haben einen Anspruch auf das Kindergeld, wenn sie im Besitz einer

  • Niederlassungserlaubnis,

  • Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Erwerbstätigkeit,

  • Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 1 und 2, den §§ 31, 37, 38 des Aufenthaltsgesetzes oder

  • Aufenthaltserlaubnis zum Zweck des Familiennachzugs zu einem Deutschen zu einer von den Nummern 1 bis 3 erfassten Person sind.

Erhält ein Ausländer kein Kindergeld, so hat er trotzdem einen Anspruch auf Gewährung des Kinderfreibetrags.

Sind Ausländer nur vorübergehend zur Erbringung von Dienstleistungen nach Deutschland entsandt worden oder Saisonarbeitnehmer bzw. Werksvertragsarbeitnehmer, so haben sie auch dann keinen Anspruch auf das Kindergeld, wenn sie im Besitz einer Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis sind.

Gesetze und Urteile (Quellen)

§ 62 EStG

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