Spekulationsfrist gilt auch für Fußball-Tickets!

 - 

Wer eine Eintrittskarte kauft – hier ging es um ein Spiel der UEFA Champions League – und kurze Zeit später weiterverkauft, muss den Gewinn versteuern. Das bestätigt der BFH.

330 Euro hatten die beiden Tickets gekostet, Veräußerungserlös abzüglich Gebühren 2.907 Euro – das Geschäft hatte sich gelohnt. Der hier betroffene Steuerpflichtige hatte die Rechnung allerdings ohne das Finanzamt gemacht. Dieses wollte nämlich seinen Teil am Gewinn haben, und zwar in Form von Einkommenssteuer.

Richtig so, sagt der BFH: Bei dem Verkauf der Tickets handelt es sich um ein sogenanntes »privates Veräußerungsgeschäft« im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG. Und das ist nun mal steuerpflichtig, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung nicht mehr als ein Jahr liegt. Ausgenommen sind Veräußerungen von Gegenständen des täglichen Gebrauchs, wozu Fußballkarten aber nicht gehören (BFH-Urteil vom 29.10.2019, Az. IX R 10/18).

(MB)

Weitere News zum Thema

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.