Nahrungsmittelunverträglichkeit: Diätverpflegung trotzdem nicht als außergewöhnliche Belastungen abziehbar

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Egal aus welchem Grunde Sie Diät halten müssen: Der Gesetzgeber schließt den Abzug der (Mehr-)Kosten für eine spezielle Ernährung ebenso aus wie der BFH. Nun lagen alle Augen hoffnungsvoll auf dem Bundesverfassungsgericht, das das Verfahren aber leider nicht zur Entscheidung angenommen hat.

Vor das Bundesverfassungsgericht war ein Zöliakie-Patient gezogen. Diese Patienten leidern unter einer Gluten-Unverträglichkeit. Medikamentös ist diese Erkrankung nicht zu behandeln. Die Folge: Diese Menschen müssen sich glutenfrei ernähren. Das jedoch ist alles andere als einfach, denn Gluten befindet sich in sehr vielen Lebensmitteln. Deshalb geht diese Ernährung auch besonders ins Geld, denn glutenfreie Lebensmittel sind teuer.

Nun hat das Bundesverfassungsgericht beschlossen, das Verfahren 2 BvR 2164/07 nicht zur Entscheidung anzunehmen. Traurige Folge: Es bleibt beim Abzugsverbot für Kosten von Diätverpflegung – und zwar auch dann, wenn die Diät das Überleben sichert.

Sofern Sie Einspruch gegen Ihren Einkommensteuerbescheid eingelegt und das Ruhen des Verfahrens beantragt haben, wird der Finanzbeamte Sie nun bitten, den Einspruch zurückzunehmen oder er wird Ihnen eine negative Einspruchsentscheidung schicken.

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