Steuererklärung für 2017: Finanzämter können erst ab März loslegen

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Arbeitgeber, Versicherungen und andere Einrichtungen haben noch bis Ende Februar Zeit, ihre Daten elektronisch an die Finanzämter zu übermitteln – was aber kein Aufruf zum Trödeln sein soll!

Denn wenn Sie Ihre Steuererklärung früh abgeben, dann liegt sie im Finanzamt ganz oben auf dem (virtuellen) Stapel, und wird auch entsprechend früh bearbeitet. So ist die Steuererstattung sicher zur Ferienzeit auf Ihrem Konto und kann die Urlaubskasse füllen!

Aber selbst wenn Ihr Arbeitgeber fix ist und seine Daten schon jetzt ans Finanzamt übermittelt, heißt das nicht, dass die Finanzbeamten früher loslegen können. Denn auch die bundeseinheitliche Software zur Berechnung der Steuern wird den Ländern voraussichtlich erst im Laufe des Februars zur Verfügung gestellt. Darauf weist aktuell das Finanzministerium Niedersachsen hin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ämtern können also tatsächlich erst ab März 2018 mit der Bearbeitung der Steuererklärungen für das Jahr 2017 beginnen.

Denken Sie daran, dass Sie keine Papierbelege mehr mit Ihrer Steuererklärung abgeben müssen – auch keine Spendenquittungen! Aufheben müssen Sie die Zuwendungsnachweise und andere Belege auf Papier aber trotzdem – denn wenn das Finanzamt sie sehen möchte, müssen Sie die Unterlagen im Original vorlegen können.

Abgabefrist: In einigen Bundesländern ist Feiertag!

Die Abgabefrist für die Einkommensteuererklärung endet regulär am Donnerstag, dem 31.5.2018. Wer die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch nimmt, hat bis zum 31.12.2018 Zeit.

In Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Teilen Sachsens sowie Thüringens ist der 31.5.2018 ein Feiertag (Fronleichnam). Daher endet die Frist in diesen Bundesländern erst am 1.6.2018 (Freitag).

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