Kurzarbeit: Das müssen Sie in der Steuererklärung 2021 mit Kurzarbeitergeld beachten
Bei mehr als 410 Euro Kurzarbeitergeld ist die Abgabe einer Steuererklärung Pflicht!

Kurzarbeit: Das müssen Sie in der Steuererklärung 2021 mit Kurzarbeitergeld beachten

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Wer mehr als 410 Euro Kurzarbeitergeld bezieht, ist dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Denn Kurzarbeitergeld ist zwar steuerfrei, erhöht aber den Steuersatz auf Ihre steuerpflichtigen Einkünfte.

Kurzarbeitergeld, Steuererklärung und Progressionsvorbehalt

Dazu ein Beispiel:

Sie haben im Jahr 2021 ein Gehalt bezogen, auf das nach den Lohnsteuertabellen 20% Lohnsteuer anfällt. Außerdem haben Sie ein paar Monate Kurzarbeitergeld bekommen – mehr als 410 Euro.

Dieses Kurzarbeitergeld wird jetzt zu Ihrem Gehalt dazugerechnet. Auf die Summe (Gehalt+ Kurzarbeitergeld) sind laut Lohnsteuertabelle 22% Lohnsteuer fällig.

Dieser Steuersatz wird jetzt auf Ihr Gehalt angewendet – nicht aber auf das Kurzarbeitergeld, das muss nicht versteuert werden.

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Kurzarbeitergeld führt oft zu Steuernachzahlungen (aber nicht immer)

Mit unserem kostenlosen Kurzarbeitergeld-Rechner können Sie ausrechnen, wie sich das in Ihrem persönlichen Fall finanziell auswirkt.

Wer keinen verdienenden Ehepartner hat und das ganze Jahr über »Kurzarbeit Null« macht (das heißt, die Arbeitszeit wird auf Null Stunden gesenkt und man arbeitet gar nicht), muss nicht mit einer Steuernachforderung rechnen.

Alle anderen sollten sich darauf vorbereiten, dass das Finanzamt eine Nachzahlung fordern wird.

Legen Sie sicherheitshalber monatlich 50 bis 100 Euro fürs Finanzamt zurück, sonst gibt es im Steuerbescheid eine teure Überraschung.

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(MB)

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