Kurzarbeitergeld Rechner: So viel Geld bekommst du bei Kurzarbeit

Mit unserem Kurzarbeitergeld Rechner berechnest du schnell, wie hoch dein Kurzarbeitergeld voraussichtlich ausfällt. Entscheidend sind dein bisheriges Gehalt, die reduzierte Arbeitszeit, deine Steuerklasse und ob du Kinder hast. In der Regel erhältst du 60 Prozent, mit Kind 67 Prozent des ausgefallenen Nettolohns.

Gib einfach deine Daten ein und ermittle in wenigen Schritten dein Kurzarbeitergeld.

 

 

Inhalt

 

Häufige Fragen zum Kurzarbeitergeld

Wie wird Kurzarbeitergeld berechnet?

Berechnungsgrundlage ist der sogenannte Nettoentgeltausfall. Dazu wird dein Nettoeinkommen vor der Kurzarbeit mit deinem Einkommen während der Kurzarbeit verglichen. Die Differenz wird anschließend zu 60 Prozent bzw. 67 Prozent ersetzt.

Wie kann ich mein Kurzarbeitergeld berechnen?

Mit unserem Kurzarbeitergeld Rechner kannst du einfach ermitteln, wie hoch dein Anspruch ist. Dafür gibst du dein Bruttogehalt vor und während der Kurzarbeit an, deine Steuerklasse und ob du Kinder hast.

Der Rechner zeigt dir dann direkt dein voraussichtliches Kurzarbeitergeld.

Wovon hängt die Höhe des Kurzarbeitergelds ab?

Die wichtigste Rolle spielen dein Gehalt vor der Kurzarbeit und die Höhe der Arbeitszeitreduzierung. Außerdem beeinflussen deine Steuerklasse und ob du Kinder hast die Berechnung. Je größer der Gehaltsausfall ist, desto höher fällt auch das Kurzarbeitergeld aus.

Wie viel Prozent meines Gehalts bekomme ich bei Kurzarbeit?

Normalerweise erhältst du 60 Prozent des ausgefallenen Nettolohns. Lebst du mit mindestens einem Kind im Haushalt, steigt der Satz auf 67 Prozent.

 

Wie viel Kurzarbeitergeld bekommt man?

Wie viel Kurzarbeitergeld du bekommst, hängt davon ab, wie stark dein Gehalt durch die Kurzarbeit sinkt. Grundsätzlich ersetzt das Kurzarbeitergeld einen Teil des ausgefallenen Nettolohns.

Entscheidend ist dabei die Differenz zwischen deinem bisherigen Nettoeinkommen und dem verbleibenden Einkommen während der Kurzarbeit. Je größer dieser Ausfall ist, desto höher fällt auch dein Kurzarbeitergeld aus.

Beispiel:

Verdient eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer vor der Kurzarbeit netto 2.000 Euro und erhält während der Kurzarbeit noch 1.200 Euro, beträgt der Einkommensausfall 800 Euro. Davon werden 60 Prozent (480 Euro) bzw. 67 Prozent (536 Euro) des Ausfalls als Kurzarbeitergeld ausgezahlt.

 

Berechnung des Kurzarbeitergeldes

Die Berechnung basiert auf deinem Bruttogehalt vor und während der Kurzarbeit. Daraus wird ein Nettoeinkommen ermittelt. Der Unterschied zwischen beiden Werten ergibt deinen Einkommensausfall.

Grundsätzlich gilt:

  • Ausgangspunkt ist dein Bruttogehalt vor der Kurzarbeit
  • Dem gegenübergestellt wird dein reduziertes Bruttogehalt
  • Daraus wird jeweils ein Nettoeinkommen berechnet
  • Die Differenz ergibt den Einkommensausfall
  • Davon erhältst du in der Regel 60 Prozent, mit mindestens einem Kind 67 Prozent

Zusätzlich beeinflussen deine Steuerklasse und der Umfang der Arbeitszeitreduzierung das Ergebnis.

Unser Rechner übernimmt diese Berechnung automatisch für dich und zeigt dir direkt dein voraussichtliches Kurzarbeitergeld.

 

Muss ich Kurzarbeitergeld versteuern?

Kurzarbeitergeld ist grundsätzlich steuerfrei. Du musst darauf also keine direkten Steuern zahlen.

Allerdings unterliegt das Kurzarbeitergeld dem sogenannten Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Es wird bei der Berechnung deines persönlichen Steuersatzes berücksichtigt. Dadurch kann es passieren, dass dein Steuersatz steigt und du auf dein übriges Einkommen mehr Steuern zahlst.

In vielen Fällen kommt es dadurch zu einer Steuernachzahlung – insbesondere dann, wenn du neben dem Kurzarbeitergeld noch weiteres Einkommen hast.

 

Wenn du wissen möchtest, wie sich das Kurzarbeitergeld auf deine Steuer auswirkt, hilft dir unser Progressionsvorbehalt Rechner weiter.

 

Autor: Redaktion Steuertipps • Letzte Änderung: 28. Mai 2026

 

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