Handwerkerrechnungen: Darauf sollten Sie achten

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Der Rechnungshof fordert die Abschaffung des Steuerabzugsbetrages für Handwerkerleistungen. Wir rechnen daher damit, dass die Finanzämter Handwerkerrechnungen jetzt noch genauer unter die Lupe nehmen. Worauf müssen Sie achten?

Der Bundesrechnungshof meint, die Steuervergünstigung für Handwerkerleistungen, die 4 Milliarden Euro im Jahr koste, verfehle ihr Ziel - die Bekämpfung von Schwarzarbeit und die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen durch private Haushalte.

Tatsächlich werde der Steuerabzugsbetrag überwiegend für Leistungen gewährt, die der Steuerpflichtige ohnehin legal in Anspruch nehmen würde: Schornsteinfeger, Heizungs- und Aufzugwartung sowie Hausmeister- und Reinigungsdienste.

Vor diesem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass der Finanzbeamte die erforderlichen Belege in jedem Fall vorgelegt bekommen möchte und ganz genau prüfen wird.

Damit der Beamte Ihnen die Förderung für begünstigte Arbeiten nicht verweigern kann, achten Sie deshalb bitte genauestens darauf, dass die notwendigen Nachweise vorliegen! Diese Nachweise brauchen Sie:

  • eine Rechnung, in der die begünstigten Arbeits-, Fahrt- und Maschinenkosten getrennt vom nicht begünstigten Material ausgewiesen sind, sowie
  • einen Beleg darüber, dass Sie das Entgelt auf ein Konto des Empfängers eingezahlt haben. Das kann zum Beispiel ein Überweisungsträger in Verbindung mit dem dazugehörigen Kontoauszug sein. Ein abgestempelter Überweisungsträger allein ist nicht ausreichend.

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