Gesundheitsprüfung wahrheitsgemäß beantworten!

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Vor allem beim Abschluss von Kranken-, Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen legen die Versicherer großen Wert darauf, dass die im Antrag gestellten Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Andernfalls riskieren Sie, dass im Leistungsfall der erhoffte Versicherungsschutz verloren geht.

Das bekam jüngst auch eine Frau zu spüren, die im Antrag zum Abschluss einer Krankentagegeldversicherung die Diagnose einer leichten Fettleber verschwiegen hatte. Nach mehreren Monaten Krankheit beanspruchte die Frau ein Tagesgeld in Höhe ? 25.000,- von ihrem Versicherer. Der wollte nicht zahlen und bekam vor Gericht Recht: Auch wenn der Arzt seinerzeit den Befund als nicht behandlungsbedürftig eingestuft habe, hätte ihn die Frau der Versicherung mitteilen müssen, entschied das OLG Düsseldorf mit Urteil vom 15.7.2003 (Az. 4 U 81/02).

Unser Versicherungstipp:

Im Bestreben, möglichst umfassend über den Gesundheitszustand des Antragstellers informiert zu werden, schießen manche Gesellschaften über das Ziel hinaus und stellen unklare oder sogar mitunter unzulässige Fragen. Wenn Sie nicht völlig gesund sind und sich bei wichtigen Policen durch den Fragebogen verunsichert fühlen, sollten Sie sich (nach Absprache mit dem Versicherer ) von Ihrem Hausarzt ein ärztliches Attest besorgen. Das kostet eine vergleichsweise geringe Gebühr, die zudem manchmal sogar der Versicherer übernimmt. Sollte im Schadensfall der Versicherer dennoch das sprichwörtliche "Haar in der Suppe" finden, können Sie sich für verweigerte Leistungen an Ihrem Hausarzt bzw. an dessen Haftpflichtversicherung schadlos halten.

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