Was 2019 bei der Rürup-Rente gilt

 - 

Mit dem Abschluss eines Basis-Rentenvertrags, der sogenannten Rürup-Rente, können sich insbesondere Selbstständige eine private Altersvorsorge aufbauen und damit Steuern sparen. Ähnlich funktioniert das mit freiwilligen Beiträgen in die gesetzliche Rentenkasse. 2019 gelten dabei günstigere Regeln.

Die steuerliche Förderung für Rürup-Renten steigt planmäßig weiter an. Absetzbar sind nun 88 % der Einzahlungen. Doch genauso können Selbstständige in der Regel auch freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen. Maximal werden 2019 für Alleinstehende Renten-Einzahlungen in Höhe von 24.304,80 € und für Verheiratete in Höhe von 48.609,60 € steuerlich gefördert. 88 % dieser Beträge können von der Steuer abgesetzt werden.

Maximal können Alleinstehende im Jahr 2019 21.388,– € steuerlich absetzen. Für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Die Steuervorteile gelten für Selbstständige und für Arbeitnehmer gleichermaßen. Doch Achtung: Bei gesetzlich Versicherten werden auf diese Höchstbeträge die kompletten gesetzlichen Pflichtbeiträge einschließlich der Arbeitgeberanteile angerechnet.

Genau die gleichen Steuervorteile gelten auch für freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV), die vor allem für Selbstständige möglich sind. Für Selbstständige, die es sich leisten können, hohe Geldbeträge in die eigene Altersvorsorge zu investieren, sind solche Einzahlungen in die gesetzliche Rentenkasse lohnend. Arbeitnehmer können zwar, weil sie pflichtversichert sind, keine klassischen freiwilligen Beiträge in die Rentenversicherung zahlen, doch sie können freiwillig Ausgleichszahlungen für künftig zu erwartende Rentenabschläge leisten. Solche Ausgleichszahlungen sind schon ab 50 Jahren möglich – und sie sind genauso steuerbegünstigt wie Beiträge von Selbstständigen in eine Rürup-Rente.

Weitere News zum Thema

  • Manche Betriebsrentner von KV-Beiträgen entlastet

    [] Wer eine Betriebsrente erhält und gesetzlich krankenversichert ist, muss ein knappes Fünftel der Rente an die Kranken- und Pflegeversicherung abführen. Das Bundesverfassungsgericht hat das bereits mehrfach für verfassungsgemäß erklärt. Im Prinzip jedenfalls. Doch es gibt Ausnahmen von der Beitragspflicht. mehr

  • Aussteuerung in die Rente eingeschränkt

    [] Am 9.8.2018 befasste sich das Bundessozialgericht mit dem Thema Zwangsverrentung von ALG-II-Beziehern. Das Gericht befand: Ein älterer Arbeitsloser ist nicht verpflichtet, mit 63 in eine Rente mit hohen Abschlägen zu gehen, wenn er einige Monate später die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ohne Abschläge erhalten kann (Az. B 14 AS 1/18 R). mehr

  • Mehr Rente für die Pflege

    [] Seit 2017 wird die häusliche Pflege unter anderem auch durch höhere Rentenansprüche für Pflegepersonen gestärkt. Auch wenn die Pflegenden gleichzeitig erwerbstätig sind, können sie durch die Pflege Rentenansprüche erwerben. Ein Jahr Pflege kann dabei maximal einen um rund 30,– € höheren monatlichen Rentenanspruch bringen. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.