Koalitionsverhandlungen 2021: Wer wird was in der neuen Bundesregierung?
Die Klimapolitik dürfte die härteste Nuss für die neue Koalition sein.

Koalitionsverhandlungen 2021: Wer wird was in der neuen Bundesregierung?

 - 

In den heutigen Koalitionsverhandlungen rang die designierte Ampel-Koalition nicht allein um inhaltliche Fragen, sondern auch um Ministerposten.

Laut FOCUS Online handelt es sich bei der vorgelegten Ministerliste lediglich um einen Zwischenstand, nicht um die endgültige Ressortverteilung.

Regierungs-Chef

Bundeskanzler: Olaf Scholz (SPD)

15 Bundesminister*innen

Finanzen: Christian Lindner (FDP),

Wirtschaft und Klima: Robert Habeck (Grüne),

Außen: Annalena Baerbock (Grüne),

Innen: Christine Lambrecht (SPD),

Transformation/Bau: Svenja Schulze (SPD), noch nicht abschließend geklärt,

Gesundheit: Michael Theurer (FDP),

Arbeit und Soziales: Hubertus Heil (SPD),

Verkehr: Anton Hofreiter (Grüne),

Verteidigung: Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP),

Justiz: Volker Wissing oder Marco Buschmann (FDP), noch nicht abschließend geklärt,

Umwelt/Landwirtschaft/Ernährung: Steffi Lemke (Grüne), noch nicht abschließend geklärt,

Bildung und Forschung: Klara Geywitz (SPD),

Familie: Katrin Göring-Eckardt (Grüne),

Entwicklung: Bärbel Kofler (SPD),

Kanzleramt: Wolfgang Schmidt (SPD).

Fazit

Die SPD stellt möglicherweise neben dem Bundeskanzler sechs Bundesminister*innen, die Grünen fünf und die FDP vier, wobei insgesamt drei Minister*innen noch nicht feststehen.

Voraussichtlich bleiben im Regierungskabinett: Ex-Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Arbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) und Christine Lambrecht (SPD), jetzt als Innenministerin. Christine Lambrecht war im Kabinett Merkel IV seit dem 27.6.2019 Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz und seit dem 20.5.2021 zusätzlich Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

(MS)

Weitere News zum Thema
  • [] Zwei Höchstgrenzen gilt es vor Jahresfrist bei Handwerkerleistungen zu beachten: erstens 6.000,– € und zweitens 200.000,– €, denn in bestimmten Fällen lässt sich damit auch jonglieren. Auch mit Haushaltshilfen lassen sich Steuern sparen. mehr

  • [] Bargeldloses Bezahlen mit der Girocard wird für Kunden einiger Direktbanken teurer. Die größte Direktbank in Deutschland erhebt für die Girocard künftig knapp zwölf Euro pro Jahr. Doch es gibt Alternativen. mehr

  • [] Ein weiteres Urteil gegen ein Vergleichsportal zeigt: Verbraucher sollten bei Vergleichen auf die angegebene Auswahl an Anbietern achten. Das gilt nicht allein bei Girokonten, sondern auch bei Strom und Gas sowie Telefon und Versicherungen. mehr

  • [] Möchten Sie Verluste aus Aktienverkäufen mit Gewinnen, die bei einer anderen Depotbank angefallen sind, verrechnen, brauchen Sie eine Verlustbescheinigung der Bank. mehr

Weitere News zum Thema