§ 18d UStG
Umsatzsteuergesetz (UStG)
Bundesrecht

V. – Besteuerung

Titel:  Umsatzsteuergesetz (UStG)
Normgeber:  Bund
Amtliche Abkürzung:  UStG
Gliederungs-Nr.:  611-10-14
Normtyp:  Gesetz

§ 18d UStG – Vorlage von Urkunden

1Die Finanzbehörden sind zur Erfüllung der Auskunftsverpflichtung nach der Verordnung (EU) Nr. 904/2010 des Rates vom 7. Oktober 2010 über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden und die Betrugsbekämpfung auf dem Gebiet der Mehrwertsteuer (ABl. L 268 vom 12.10.2010, S. 1) berechtigt, von Unternehmern die Vorlage der jeweils erforderlichen Bücher, Aufzeichnungen, Geschäftspapiere und anderen Urkunden zur Einsicht und Prüfung zu verlangen. 2§ 97 Absatz 2 der Abgabenordnung gilt entsprechend. (1) 3Der Unternehmer hat auf Verlangen der Finanzbehörde die in Satz 1 bezeichneten Unterlagen vorzulegen.

(1) Red. Anm.:

§ 18d Sätze 1 und 2 UStG in der Fassung des Artikels 10 des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes vom 26. Juni 2013 (BGBl. I S. 1809), anzuwenden ab Inkrafttreten am 30. Juni 2013 - siehe Artikel 31 Absatz 1 des Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetzes

Zu § 18d: Geändert durch G vom 26. 6. 2013 (BGBl I S. 1809).