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    Das Runde muss in das Eckige: Fußball-WM, VIP-Logen und Steuern

    - Viele Unternehmer verteilen als Werbegeschenke an Kunden und Geschäftspartner WM-Tickets plus Hotelübernachtung usw. Auch verdiente Mitarbeiter werden mit solchen Incentives belohnt. Große Firmen laden sogar in die eigene VIP-Loge im Stadion ein. Doch diese Imagekampagnen können viel Ärger verursachen und damit mehr Schaden als Nutzen. Denn solche Zuwendungen zählen im Steuerrecht als »geldwerter Vorteil« - und der muss beim Empfänger versteuert werden. Auf Drängen der Wirtschaftsverbände haben …

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    Damnum bei Baukredit: »Gnadenfrist« für Werbungskostenabzug

    - Nehmen Sie bei einer Bank, Bausparkasse oder Versicherungsgesellschaft ein Darlehen für den Kauf oder Bau einer Immobilie auf, wird die Darlehenssumme nicht zu 100%, sondern beispielsweise nur zu 92% ausgezahlt. Den Abzugsbetrag - in diesem Fall 8% - nennt man Damnum. Er gehört zu den Finanzierungskosten und ist deshalb als Werbungskosten sofort abzugsfähig. Voraussetzung: Bei einem Zinsfestschreibungszeitraum von mindestens fünf Jahren beträgt es maximal 5% (BMF-Schreiben vom 20.10.2003, BStBl.…

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    Wechsel von der Vermietung zur Selbstnutzung: Mehr Schuldzinsen abziehbar

    - Wer im Laufe eines Jahres eine bisher vermietete Wohnung selbst bezieht bzw. umgekehrt aus der bisher selbst genutzten Wohnung auszieht und diese dann vermietet, kann grundsätzlich Schuldzinsen nur zeitanteilig für die Monate der Vermietung absetzen. Darüber hinaus sind aber auch Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten abziehbar, wenn mit dem entsprechenden Darlehen während der Vermietungszeit sofort abziehbare Werbungskosten finanziert wurden. Darunter fällt insbesondere Erhaltungsaufwand…

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    Versicherungsleistung nach Pkw-Unfall

    - Wenn nach einem Unfall mit dem betrieblichen Pkw Ihre Versicherung Unfallkosten erstattet, sollten Sie im eigenen Interesse auf die richtige Verbuchung achten: Ziehen Sie den Erstattungsbetrag bei der Berechnung des Privatanteils von den Gesamtkosten des Fahrzeugs ab. Oft müssen Sie dann einen deutlich niedrigeren Privatanteil versteuern: Bei der Fahrtenbuchmethode profitieren Sie immer, da die Bemessungsgrundlage für den Privatanteil sich direkt in Höhe des Erstattungsbetrags verringert. Bei de…

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    Prost! Der maschinenlesbare Bierdeckel...?

    - Ach, wie schön, dass alles einfacher wird. Erst gab es viele, viele Steuerformulare. Dann kam die vereinfachte Steuererklärung. Dann sollte das Ganze angeblich auf einen "Bierdeckel" passen. Und jetzt setzt das fortschrittliche Baden-Württemberg noch eins drauf: "Maschinenlesbare Steuerformulare". Nun ja, Baden-Württemberger können eben alles - außer Hochdeutsch. Als nächstes erfinden die Tüftler aus dem Ländle dann die ultimative Vereinfachungs-Symbiose: Den maschinenlesbare…

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    Umsatzsteuer-Id.-Nr. online beantragen: So gehts

    - Ihren Antrag auf Erteilung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer können Sie auch online stellen. Ein entsprechendes Formular dafür gibt es unter www.formulare-bmf.de im Formular-Management-System (FMS) des Bundes. Dort können Sie die erforderlichen Identifikationsmerkmale eingeben: Bundesland, in dem Ihr Unternehmen umsatzsteuerlich geführt wird, Finanzamt, bei dem Sie umsatzsteuerlich geführt werden, Steuernummer, unter der Sie umsatzsteuerlich geführt werden, Rechtsform Ihres Unternehmens. …

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    Fahrtkosten Behinderter: Maximal die Dienstreisepauschale

    - Zusätzlich zum Behinderten-Pauschbetrag können Schwerbehinderte Fahrtkosten als außergewöhnliche Belastungen steuermindernd geltend machen. Bisher war der Ansatz des tatsächlichen Kilometersatzes für Fahrten möglich, wenn wegen der Behinderung nur eine sehr geringe Fahrleistung vorlag. Nun hat der BFH zuungunsten Behinderter entschieden, dass auch bei wenigen gefahrenen Kilometern die Dienstreisepauschale angemessen ist. Im Urteilsfall waren das 3601km (BFH-Urteil vom 18.12.2003, BStBl. 2004 II …

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    Betriebs-Pkw: Änderungen bei der 1%-Regelung geplant

    - Die 1%-Regelung soll stark eingeschränkt werden. Nur bei Dienstwagen, die zu mehr als 50% betrieblich genutzt werden, soll künftig die Vereinfachungsregelung angewendet werden dürfen. So sieht es ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor. Wer auf der sicheren Seite bleiben will, muss deswegen ein Fahrtenbuch führen. Die große Koalition will dem steuerlichen Missbrauch vorbeugen. Einen solchen glaubt sie zu erkennen, wenn Privatwagen aufgrund einer geringen betrieblichen Nutzung (10%-50%) zu gewi…

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    Spekulationsgewinne auf Wertpapiere: Besteuerung 1999 ist verfassungsgemäß

    - Die Spekulationssteuer auf Wertpapiere im Jahr 1999 ist verfassungsgemäß. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Urteil vom 29.11.2005, Az. IX R 49/04, noch nicht veröffentlicht). Die Richter haben damit die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom März 2004, das die Veräußerungsgewinne der Jahre 1997 und 1998 für verfassungswidrig besteuert hielt, nicht auf das Jahr 1999 übertragen. Grund: Das seit 1.4.2005 geltende Kontenabrufverfahren schafft eine neue Situation. Denn es beseitigt die…

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    Frau krank, Mann am Herd: Krankenkassenleistungen unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt

    - Lohnersatzleistungen unterliegen dem Progressionsvorbehalt: Sie selbst sind zwar nicht steuerpflichtig, erhöhen jedoch den Steuersatz. Nicht zu den Lohnersatzleistungen zählt dagegen der von der Krankenkasse erstattete Verdienstausfall, wenn sich ein Arbeitnehmer wegen der Erkrankung der Ehefrau unbezahlten Urlaub nimmt, um den Haushalt zu führen. Der BFH entschied, dass nicht der Mann, sondern die erkrankte Frau die Empfängerin der Zahlung ist (BFH-Urteil vom 17.6.2005, Az. VI R 109/00). Die Fa…