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  • Lexikonbegriff

    Erbe

    Wer Erbe ist, wird testamentarisch durch den Erblasser bestimmt oder ergibt sich aus den gesetzlichen Vorschriften (§§ 1924 ff., 2064 ff. BGB).Vom Erben ist der Pflichtteilsberechtigte abzugrenzen, dem aufgrund gesetzlicher Bestimmungen…

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    Erbschein

    …einen Erbschein. Der Antrag wird beim zuständigen Nachlassgericht gestellt. Antragsberechtigte sindder Alleinerbe,jeder Miterbe, falls mehrere Personen Erben geworden sind; in beiden Fällen aber erst nach Annahme der Erbschaft,der Ersatzerbe nach Anfall der Erbschaft an ihn,der Vorerbe bis zum Eintritt des Nacherbfalls,der Nacherbe nach Eintritt des Nacherbfalls,der Testamentsvollstrecker,der Erbe des Erben, wenn Letzterer schon verstorben sein sollte…

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    Erbschaftsteuer / Anzeigepflicht

    Der Erbe sowie der Schenkende und der Beschenkte müssen die Erbschaft oder Schenkung innerhalb von drei Monaten beim Finanzamt anzeigen.Hiervon ausgenommen sind Erwerbe, die im Rahmen einer Testamentseröffnung durch deutsche Notare oder…

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    Erbschaftsteuer / Bewertung

    Erhält ein Begünstigter (Beschenkter, Erbe) innerhalb von 10 Jahren Vermögensvorteile von derselben Person, so sind diese Erwerbe zusammen zu rechnen und in der Summe der Besteuerung zu unterwerfen. Steuerfolgen ergeben sich, wenn der anzuwendende Freibetrag…

  • Lexikonbegriff

    Berücksichtigung früherer Erwerbe

    Erhält ein Begünstigter (Beschenkter, Erbe) innerhalb von 10 Jahren Vermögensvorteile von derselben Person, so sind diese Erwerbe zusammen zu rechnen und in der Summe der Besteuerung zu unterwerfen. Steuerfolgen ergeben sich, wenn der anzuwendende Freibetrag…

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    Erbschaftsteuer

    …Bei nahen Verwandtschaftsverhältnissen (Eltern – Kinder; zwischen Ehepartnern) kommen grundsätzlich die höchsten Freibeträge zur Anwendung. Des Weiteren unterliegen die Nachlässe einem geringeren Erbschaftssteuersatz.Der Erbschaftsteuer unterliegen Erwerbe, die aufgrund vonGesetz,Testament oder Erbvertrag,Vermächtnis,Schenkung auf den Todesfall,Pflichtteilanspruch,Erbersatzansprüchen nichtehelicher Kinder,Abfindungen für den Verzicht auf Pflichtteils- oder Erbersatzansprüchen oder Vermächtniszur Auszahlung kommen.Ferner unterliegen der ErbschaftsteuerVermögensvorteile auf Grund vom Erblasser abgeschlossener Verträge,Übergang…

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    Erbengemeinschaft

    …Gewinnverteilungsschlüssel der Mitunternehmerschaft entspricht den jeweiligen Erbteilen der Mitglieder der Erbengemeinschaft.Wird ein Teil des Nachlasses veräußert, steht den übrigen Miterben ein Vorverkaufsrecht zu. Die Verwaltung des Nachlasses kann durch die Miterben gemeinschaftlich erfolgen. Erst nach Auseinandersetzung des Nachlasses wird die Erbengemeinschaft beendet. Eine Auseinandersetzung kann jeder Miterbe verlangen, insofern keine anderweitige Verfügung des Erblassers besteht. Erbschaftsteuer ist bereits beim Erbfall zu zahlen…

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    Erbfallkosten

    Für Erbfallkosten kann ein Pauschbetrag von 10.300,– € abgezogen werden, ohne dass es eines Nachweises bedarf. Nur bei einem höheren Betrag lohnt sich die Vorlage der Einzelnachweise. Tragen mehrere Erben die angefallenen Aufwendungen gemeinsam, wird die Pauschale nach dem jeweiligen Erbanteil unter den Erben aufgeteilt.Reicht der Nachlass nicht aus, um entstandene Beerdigungskosten auszugleichen, können unter bestimmten Voraussetzungen außergewöhnliche Belastungen entstehen.Für…

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    Erbbaurecht

    …Grundbuch. Das Erbbaurecht unterliegt einer gesonderten Bewertung. Als zwei selbständige wirtschaftliche Einheiten gelten das Erbbaurecht und das mit dem Erbbaurecht belastete Grundstück. Beide unterliegen einer gesonderten Bewertung. Die Bestellung des Erbbaurechts unterliegt der Grunderwerbsteuer. Des Weiteren unterliegen das mit dem Erbbaurecht belastete Grundstück (falls kein Gebäude errichtet wurde) und das Erbbaurecht der Grundsteuer.Erbbauzinsen sind beim Erbbauberechtigten als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung…

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    Vorweggenommene Erbfolge

    Wird Vermögen bereits zu Lebzeiten durch den zukünftigen Erblasser übertragen, liegt eine vorweggenommene Erbfolge vor. Diese Form der Vermögensübertragung auf die nächste Generation ist besonders bei der Übertragung größerer Vermögen sinnvoll, denn die zur Anwendung kommenden Freibeträge gelten alle 10 Jahre neu, Schenkungen und Erbvorgänge…