Das richtige Testament für Alleinstehende

Ledig, geschieden, verwitwet: So vererben Sie richtig

Das richtige Testament für Alleinstehende Das richtige Testament für Alleinstehende Das richtige Testament für Alleinstehende
Den eigenen Nachlass richtig zu vererben ist gar nicht so einfach. Insbesondere wenn Sie zum Zeitpunkt des Todes keinen Ehepartner haben. Ob ledig, geschieden oder verwitwet, Sie müssen ein Testament verfassen, wenn die gesetzliche Erbfolge nicht Ihren Wünschen entspricht. Das Erbrecht sieht in Fällen von Kinderlosen ohne Testament natürlich Pflichtteile für Bruder, Schwester, Nichten oder Neffen vor. Im Ratgeber werden für Alleinstehende die gängigsten Lösungen aufgezeigt, bewertet und Möglichkeiten in Form von Mustern und Vorlagen für ihr Testament vorgestellt.
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Das richtige Testament für Alleinstehende

Mittels eines »letzten Willens« seinen Nachlass richtig zu vererben ist gar nicht so einfach. Jeder Erbfall liegt anders. Immer müssen die persönlichen Umstände berücksichtigt werden. Insbesondere wenn der Erblasser zum Zeitpunkt des Todes keinen Ehepartner hat. Ob ledig, geschieden oder verwitwet, Sie müssen ein Testament verfassen, wenn die vom Gesetz vorgesehene Erbfolge nicht Ihren Wünschen entspricht. Das Erbrecht sieht in Fällen von Kinderlosen ohne Testament natürlich Pflichtteile für Bruder, Schwester, Nichten oder Neffen vor.

Geschiedenentestament - Das Testament für Geschiedene
Im Interesse geschiedener Erblasser kann es liegen, durch entsprechende Verfügungen im Testament zu verhindern, dass der Ex-Ehegatte nach der Scheidung doch noch Teile Ihres Vermögens erbt. Hier ist zwingend das sog. »Geschiedenentestament« nötig. Der Ratgeber geht auf diese Umstände ein und hilft Ihnen, Formulierungen und Verfügungen im Testament aufzunehmen, die ihrem Willen entsprechen, um Ex-Ehegatten vom Erbe auszuschließen.

Ein Testament als Witwer oder Witwe aufsetzen
Auch verwitwete Erblasser, die mit Ihrem verstorbenen Ehepartner ein gemeinschaftliches Testament errichtet haben, können nach dessen Tod nicht einfach von Verfügungen in diesem Testament abweichen. Zu wissen auf was man im Testament nach dem Tod des Ehegatten noch Einfluss nehmen kann, ist wichtig.

Nichteheliche Lebenspartnerschaften im Testament
Besondere erbrechtliche Gestaltungen sind regelmäßig bei nichtehelichen Lebenspartnern im Testament notwendig. Weil diesen kein gesetzliches Erbrecht zusteht, bedarf es entsprechender Verfügungen im Testament. Nur so lässt sich sicherstellen, einen Partner im Wege der Erbfolge versorgt zu wissen. Zudem bedürfen gegenseitige Erbeinsetzungen der Lebenspartner einer besonderen Gestaltung, weil sie kein gemeinschaftliches Testament (z.B. ein Hamburger oder Berliner Testament) wie Eheleute errichten können.

Erbfolge kinderloser Erblasser
Wenn man keine eigenen Kinder hat, sieht die Erbfolge vor, dass Geschwister, deren Kinder oder sogar die eigenen Eltern begünstigte sein können. Gestalten sich die Familienverhältnisse schwierig oder sind auch Adoptivkinder in der Familie, hilft ein eigenes Testament, klare Verhältnisse zu schaffen und neben einer eindeutigen Erbfolge, Streit um das Erbe zu vermeiden.

Dieser Ratgeber hilft mit dem Erbrecht und beim Erstellen eines eigenen Testaments
Dieser Ratgeber will Ihnen bei der Erstellung Ihres Testaments helfen. Sie können sich mit den wichtigsten erbrechtlichen Regeln, Gesetzen und Grundsätzen vertraut machen. So werden Sie in die Lage versetzt, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Sie erfahren, welchen formellen Anforderungen Ihr Testament entsprechen muss (z.B. Ein Testament mit oder ohne Notar) und welche erbrechtlichen Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen, um Ihren »letzten Willen« zu verwirklichen. Im Ratgeber werden für die typischen Familien- und Vermögensverhältnisse von Alleinstehenden die gängigsten Lösungen aufgezeigt, bewertet und Möglichkeiten in Form von umfassenden Mustern und Vorlagen für ihr Testament (Testamentsmustern) vorgestellt.

Inhaltsverzeichnis

1   Vorwort

2   Was Sie vor der Testamentserrichtung bedenken sollten
2.1   Umfang der Erbschaft
2.2   Was vererbt werden kann und was nicht
2.3   Vorweggenommene Erbfolge zu Lebzeiten als Alternative zur Erbfolge
2.3.1   Lebzeitige Vermögensübertragung durch Schenkung
2.3.2   Vermögensübertragung zu Lebzeiten durch Übergabevertrag
2.4   Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall als Alternative zur lebzeitigen Vermögensübertragung und zur Erbfolge
2.4.1   Vertrag zugunsten Dritter auf den Todesfall
2.4.2   Zuwendung einer Lebensversicherung
2.4.3   Zuwendung von Bankguthaben
2.5   Gesetzliche Erbfolge als Alternative zur testamentarischen Erbfolge
2.5.1   Wann tritt die gesetzliche Erbfolge ein?
2.5.2   Prinzipien des gesetzlichen Erbrechts
2.5.3   Gesetzliches Erbrecht der Kinder
2.5.4   Gesetzliches Erbrecht der Eltern und Geschwister
2.5.5   Gesetzliches Erbrecht der Großeltern
2.5.6   Gesetzliches Erbrecht der weiteren Verwandten
2.6   Schranken der testamentarischen Gestaltungsfreiheit
2.6.1   Berücksichtigung von Pflichtteilsansprüchen
2.6.2   Gesetzliche Zuwendungsverbote
2.6.3   Bindung an frühere erbrechtliche Verfügungen
2.6.4   Pflicht zur persönlichen Testamentserrichtung
2.6.5   Berücksichtigung der gesetzlich vorgegebenen Gestaltungsinstrumente
2.6.6   Berücksichtigung steuerlicher Gesichtspunkte

3   In welchen Formen ein Testament errichtet werden kann
3.1   Eigenhändiges Testament
3.1.1   Testierfähigkeit des Erblassers
3.1.2   Form
3.1.3   Nachträge
3.1.4   Aufbewahrung
3.1.5   Widerruf
3.2   Notarielles Testament
3.2.1   Testierfähigkeit des Erblassers
3.2.2   Form
3.2.3   Kosten
3.2.4   Amtliche Verwahrung
3.2.5   Widerruf
3.3   Erbvertrag für nichteheliche Lebensgemeinschaften als Alternative zum Testament
3.3.1   Erbvertrag zwischen nichtehelichen Lebenspartnern
3.3.2   Geschäftsfähigkeit
3.3.3   Form
3.3.4   Kosten
3.3.5   Aufbewahrung
3.3.6   Inhalt
3.3.7   Änderung und Rückgängigmachung vertragsmäßiger Verfügungen

4   Welche erbrechtlichen Instrumente Ihnen für Ihren »letzten Willen« zur Verfügung stehen
4.1   Einsetzung des oder der Erben
4.1.1   Verfügung im Testament
4.1.2   Unklare Erbeinsetzung und Auswahl der Erben
4.1.3   Erbeinsetzung unter einer Bedingung
4.1.4   Einsetzung eines Ersatzerben
4.2   Anordnung der Vor- und Nacherbfolge
4.2.1   Trennung des Nachlasses vom Vermögen des Vorerben
4.2.2   Testamentarische Verfügung
4.2.3   Vor- und Nacherbschaft im »Geschiedenentestament«
4.2.4   Vor- und Nacherbschaft bei verschuldeten Erben
4.2.5   Vor- und Nacherbschaft zur Versorgung behinderter oder pflegebedürftiger Personen
4.3   Enterbung gesetzlicher Erben
4.3.1   Art und Weise der Enterbung
4.3.2   Folgen der Enterbung
4.4   Zuwendung von Vermächtnissen
4.4.1   Abgrenzung zu anderen testamentarischen Verfügungen
4.4.2   Gegenstände des Vermächtnisses
4.4.3   Begünstigter und Beschwerter des Vermächtnisses
4.4.4   Sicherstellung des Vermächtnisanspruchs
4.4.5   Vermächtnis als flexibles testamentarisches Gestaltungsinstrument
4.5   Anordnung von Auflagen
4.5.1   Abgrenzung zu anderen testamentarischen Verfügungen
4.5.2   Inhalt der Auflage
4.5.3   Beschwerter und Begünstigter
4.5.4   Sicherstellung der Auflagenerfüllung
4.5.5   Auflage als flexibles testamentarisches Gestaltungsinstrument
4.6   Anordnungen für die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft
4.6.1   Teilungsanordnung
4.6.2   Teilungsverbot
4.7   Anordnung der Testamentsvollstreckung
4.7.1   Testamentarische Anordnung der Testamentsvollstreckung
4.7.2   Testamentsvollstreckung als testamentarisches Gestaltungsmittel
4.8   Familienrechtliche Anordnungen
4.8.1   Beschränkung der elterlichen Vermögenssorge
4.8.2   Benennung eines Vormunds

5   Ihr individuelles Testament
5.1   Testament ohne Änderung der gesetzlichen Erbfolge mit Vermächtnissen und Auflagen
5.2   Testament ohne Änderung der gesetzlichen Erbfolge mit Teilungsanordnungen für die Erben
5.3   Testament mit Erbeinsetzung der Kinder, ersatzweise der Abkömmlinge, Teilungsverbot und Anordnung der Testamentsvollstreckung
5.4   Testament mit Erbeinsetzung der Geschwister und Zuwendung eines Vorausvermächtnisses für einen Geschwisterteil
5.5   Testament mit Erbeinsetzung von zwei ehelichen Kindern und Enterbung eines nichtehelichen Kindes mit Geldvermächtnis für das nichteheliche Kind
5.6   Testament mit Erbeinsetzung der Geschwister, ersatzweise der Nichten und Neffen, Zuwendung eines Vermächtnisses und Anordnung der Testamentsvollstreckung zur Sicherung der Erfüllung der Vermächtnisse
5.7   Testament mit Enterbung eines Kindes
5.8   Testament mit Enterbung eines Kindes und Entziehung des Pflichtteils
5.9   Testament mit Erbeinsetzung und Auflage zur Sicherstellung der Versorgung eines Haustiers
5.10   Testament mit Erbeinsetzung des nichtehelichen Lebenspartners
5.11   Testament mit Erbeinsetzung der Geschwister, Zuwendung eines Vermächtnisses an den nichtehelichen Lebenspartner und Sicherstellung der Zuwendung an den Lebenspartner
5.12   Testament mit Einsetzung des nichtehelichen Lebenspartners als Vorerbe und der Geschwister als Nacherben, ersatzweise deren Abkömmlinge
5.13   Testament mit Erbeinsetzung eines Kindes, Einsetzung von Ersatzerben, Enterbung des anderen Kindes und Wohnungsrechtsvermächtnis zugunsten des nichtehelichen Lebenspartners
5.14   Testament mit Erbeinsetzung der Geschwister und einem Rentenvermächtnis zugunsten des nichtehelichen Lebenspartners
5.15   Testament eines geschiedenen Ehegatten mit Erbeinsetzung des minderjährigen Kindes aus der früheren Ehe und Entziehung der Vermögenssorge für den Ex-Ehegatten
5.16   Testament eines verwitweten Erblassers mit Erbeinsetzung minderjähriger Kinder, Benennung eines Vormunds und Anordnung der Testamentsvollstreckung
5.17   Testament mit Einsetzung eines behinderten Kindes als Vorerbe und Anordnung der Testamentsvollstreckung
5.18   Testament mit Einsetzung eines verschuldeten Kindes als Vorerbe und Anordnung der Testamentsvollstreckung

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