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    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Das ist wichtig

    - Das FG Niedersachsen hat sich mit den Formalitäten des Antrags auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beschäftigt und unter anderem den innerhalb der Antragsfrist vorzutragenden Kern des Wiedereinsetzungsgrundes präzisiert. Die Antragsfrist für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gemäß § 110 AO dient der Sicherung einer zügigen und sachgemäßen Behandlung eines Wiedereinsetzungsbegehrens, um die Unsicherheit, ob es bei den Folgen der Fristversäumnis bleibt oder nicht, in engen Grenzen zu…

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    Auch ohne Rechtsgrund erhaltene Leistungen sind steuerpflichtig

    - Es kommt wahrscheinlich selten vor, aber in einem vor dem FG Baden-Württemberg verhandelten Fall hatte eine private Rentenversicherung versehentlich zu lange gezahlt... Was bedeutet das steuerlich? Der Empfänger muss die Zahlungen in voller Höhe versteuern, entschieden die Richter. Mit dem Ertragsanteil seien lediglich die vertragsgemäßen Leistungen zu versteuern. Dass die Zahlungen ohne Rechtsgrund erfolgten und vom Empfänger an die Versicherung zurückgezahlt werden müssen, ändert daran nach Au…

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    Gesetzentwurf zur Besteuerung von Investmentfonds

    - Der Finanzausschuss hat den Entwurf eines Gesetzes zur Reform der Investmentbesteuerung beschlossen. Mit dem Gesetz soll die Besteuerung von Publikums-Investmentfonds einfacher werden. CDU / CSU und SPD stimmten für den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf, die Fraktion Die Linke stimmte mit Nein, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen enthielt sich. Das Gesetz hat zwei wesentliche Ziele: Die Besteuerung von Publikums-Investmentfonds soll einfacher werden. Gestaltungsmöglichkeiten bei der…

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    Elterngeld mindert abzugsfähige außergewöhnliche Belastung

    - Unterhaltsleistungen machen Sie als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend. Der abzugsfähige Betrag muss aber um eigene Einkünfte und Bezüge der unterstützten Person gemindert werden. Dazu gehört auch das Elterngeld, sagt das FG Münster. Im entschiedenen Fall hatte ein Mann seiner Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Kindes Unterhalt gezahlt. Die Frau bezog monatlich rund 650 € Elterngeld. In seiner Steuererklärung machte er die Unterhaltsleistungen als außergewöhnliche …

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    Vergabe der Steueridentifikationsnummer war verfassungsgemäß

    - Das FG Köln musste sich mit einem Fall beschäftigen, in dem die Klägerin alle Register zog – Gott, die alten Römer und Ägypter, das Dritte Reich und der Datenschutz wurden für die Argumentation bemüht. Ausgangsfrage war, ob die Vergabe der Steuer-ID gegen die Verfassung verstößt. Bevor wir Ihnen die etwas skurril anmutende Argumentation der Klägerin zeigen, möchten wir zu deren Ehrenrettung darauf hinweisen, dass die Klägerin ausdrücklich ihren Steuerpflichten nach wie vor pünktlich und korrekt …

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    Kirchgeld: Vorsicht bei der Formulierung des Einspruchs!

    - Zusammenveranlagte Ehepaare, aufgepasst: Bei einer Kirchgeld-Festsetzung, die an den kirchenangehörigen Ehepartner gerichtet und mit dem Zusammenveranlagungs-Steuerbescheid verbunden ist, wird die Einspruchsfrist nicht gewahrt, wenn der Einspruch vom anderen Ehegatten in Ich -Form eingelegt wurde. Das musste ein Ehepaar aus Hamburg lernen, bei dem der Mann das Einspruchsschreiben in Ich-Form geschrieben und allein unterschrieben hatte. Von Seiner Frau sprach er nur in der dritten Person. Obwohl …

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    Geteiltes Arbeitszimmer darf nur einmal abgezogen werden

    - Wenn Ehegatten gemeinsam ein häusliches Arbeitszimmer für ihre jeweilige betriebliche oder berufliche Tätigkeit nutzen, können sie die Aufwendungen und den Höchstbetrag von 1.250 € jeweils nur zur Hälfte geltend machen. Das entschied das FG Münster im Fall eines berufstätigen Ehepaares: Er war hauptberuflich Arbeitnehmer und nebenbei als Versicherungsmakler gewerblich tätig; sie war ausschließlich selbstständig als Versicherungsmaklerin. Die Eheleute teilten sich in ihrer zusammen angemieteten W…

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    Referendar: Schulweg nur mit Entfernungspauschale absetzbar

    - Die Ausbildungsschule einer Lehramtsreferendarin stellt deren regelmäßige Arbeitsstätte dar, entschied das FG Münster. Das wirkt sich auf die Höhe der Werbungskosten aus. Eine Lehramtsreferendarin wurde vom zuständigen Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung vom 1.5.2012 bis zum 31.10.2013 einer bestimmten Grundschule zur schulpraktischen Ausbildung zugewiesen. Die Referendarin suchte diese Schule viermal wöchentlich auf, einmal pro Woche nahm sie an Ausbildungsseminaren teil. Ihre Fahrtkos…

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    Kein Kindergeld bei berufsbegleitendem Studium

    - Wenn ein Kind nach Abschluss einer kaufmännischen Ausbildung ein Studium aufnimmt, das eine Berufstätigkeit voraussetzt, bilden Studium und Ausbildung nicht gemeinsam die Erstausbildung. Die teure Folge: Mit Beginn des Studiums fällt das Kindergeld weg. In einem vom BFH entschiedenen Fall hatte die Tochter des Klägers nach ihrer Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen als Angestellte in einer Klinik gearbeitet und sich dann für ein berufsbegleitendes Studium an einer Verwaltungsakademie bewo…

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    Versicherungsleistung mindert abzugsfähige Handwerker-Kosten

    - Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen können Sie steuerlich geltend machen und bekommen dann 20 % der Arbeitskosten zurück. Versicherungsleistungen müssen aber vorher abgezogen werden, bestätigte das FG Münster. Im entschiedenen Fall hatte die Klägerin einen Wasserschaden erlitten. Für die Beseitigung fielen Handwerkerkosten in Höhe von insgesamt 3.224 € an, die von der Versicherung erstattet wurden. Trotzdem setzte die Klägerin die Kosten in ihrer Steu…