• Gewinnermittlung: EÜR - wissen wie es geht

    Fast alle betrieblichen Vorgänge machen sich irgendwann als Zufluss oder Abfluss von Geld bemerkbar. Daher spricht man bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) auch vom Zufluss- und Abflussprinzip. Denn hier werden im Prinzip nur diese Geldbewegungen aufgezeichnet. Kassenführung, Bestandskonten und Inventur sind nicht erforderlich. Zentrale Vorschrift ist § 11 EStG:Einnahmen sind in dem Jahr als Betriebseinnahmen zu berücksichtigen, in dem sie dem Steuerpflichtigen zugeflossen sind.Ausgaben s…

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  • Einlagen und Entnahmen: Gestaltungsspielraum nutzen und Gewinn beeinflussen

    Betrieblicher und privater Vermögensbereich eines Selbstständigen sind aus steuerlicher Sicht strikt voneinander zu trennen. Wertmäßige Verschiebungen zwischen den beiden Bereichen wirken sich bei der Einnahmen-Überschuss-Rechnung ebenso wie bei Bilanzierung auf den betrieblichen Gewinn aus. Nur so erreicht man, dass das tatsächliche betriebliche Ergebnis ermittelt und besteuert wird.Werden betriebliche Gegenstände oder Leistungen vom Unternehmer privat genutzt, dürfen die auf den außerbetriebli…

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  • Geschäftswagen: Privaten Kostenanteil über die 1 %-Methode ermitteln

    Die private Nutzung eines betrieblichen Kraftfahrzeugs muss in der EÜR als gewinnerhöhende fiktive Betriebseinnahme erfasst werden. Das ist der private Kfz-Kostenanteil oder einfach Privatanteil, für dessen Berechnung es verschiedene Verfahren gibt. Am meisten verbreitet ist die 1 %-Methode. Dabei wird der Wert der privaten Nutzung monatlich mit 1 % des Listenpreises pauschal ermittelt. Tatsächliche Kosten und genauer Umfang der privaten Nutzung spielen dabei (fast) keine Rolle. Deshalb sind kei…

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  • Geschäftswagen: Privaten Kostenanteil über das Fahrtenbuch ermitteln

    Viele Selbstständige nutzen ihren Betriebs-Pkw zu mehr als 50 % betrieblich und ermitteln den privaten Kfz-Kostenanteil pauschal mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises, denn das macht keine Arbeit. Wenn kein Fahrtenbuch geführt wird, ist die 1 %-Methode zwingend. Der Privatanteil darf in diesem Fall nicht geschätzt werden.Bei überwiegender betrieblicher Kfz-Nutzung ist die Fahrtenbuchmethode die gesetzliche Ausnahmeregelung zur 1 %-Methode. Sie ermöglicht es, die private Nutzung nicht pauscha…

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  • Geschäftsreisen: Privaten PKW für betriebliche Fahrten nutzen und Steuern sparen

    Nur wenn ein Auto über 50 % betrieblich genutzt wird, gehört es zwingend zum Betriebsvermögen. Oft jedoch können Selbstständige wählen, ob sie ihr Fahrzeug als Betriebsvermögen oder als Privatvermögen behandeln. Dieser Beitrag zeigt Ihnen, welche Vorteile Sie beim betrieblichen Einsatz Ihres privaten Pkw oder auch Motorrads haben.Auch bei einem privaten Pkw sind alle Kosten, die durch die betriebliche Nutzung entstehen, als Betriebsausgabe abziehbar (R 4.7 EStR 2012). Diese Kosten können über ei…

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  • Abschreibungen: Holen Sie das Maximum an Steuerersparnis raus

    Die meisten betrieblich genutzten Wirtschaftsgüter sind abnutzbar und verlieren im Laufe der Zeit an Wert. Der Wertverlust eines Wirtschaftsgutes wird über Abschreibungen berücksichtigt. Da viele Wirtschaftsgüter mehrere Jahre genutzt werden, verteilt sich auch die Abschreibung oft über einen längeren Zeitraum. Entscheidend ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des Gegenstands. Läuft diese ab, endet auch die Abschreibung.Im Zusammenhang mit Abschreibungen taucht oft der Begriff Absetzung für Ab…

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  • Geringwertige Wirtschaftsgüter: GWG-Abschreibung optimieren

    Die Anschaffungskosten von Gegenständen, die Sie über längere Zeit in Ihrem Betrieb nutzen, dürfen Sie normalerweise nicht vollständig im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe erfassen. Die Kosten sind über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes abzuschreiben.Aber keine Regel ohne Ausnahme: Handelt es sich bei dem Gegenstand um ein geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG), gelten besondere Vorschriften. Diese bezwecken, den Buchführungsaufwand von Selbstständigen zu verringern,…

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  • Basiswissen Umsatzsteuer - Fristen und Erklärungen

    Die Umsatzsteuer, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Mehrwertsteuer genannt, gehört zu den wichtigsten Steuerarten, mit denen Sie als Selbstständiger zu tun haben. Denn als Unternehmer sind Sie verpflichtet, die Steuer mit Ihren Preisen von Ihren Kunden zu erheben und an das Finanzamt abzuführen. Gewöhnlich sind Sie als Unternehmer Steuerschuldner, wenn Sie im Rahmen Ihres Unternehmens einen Gegenstand verkaufen oder eine Dienstleistung erbringen. Sie stellen Ihren Kunden die Umsatzsteuer in Rec…

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  • Geschäftswagen: Steuerliche Möglichkeiten bei Kauf und Abschreibung

    Die meisten Selbstständigen haben ein Auto, das sie sowohl betrieblich als auch privat nutzen. Im Steuerrecht nennt man das einen gemischt genutzten Pkw. Die Zugehörigkeit zum Betriebsvermögen hängt in diesem Fall vor allem vom Umfang der betrieblichen Nutzung ab.Bei einer von Anfang an nur geringfügigen betrieblichen Nutzung unter 10 % kann der Pkw kein Betriebsvermögen sein. Beträgt die betriebliche Nutzung dagegen über 50 %, gehört der Pkw zwingend zu Ihrem Betriebsvermögen. In beiden Fällen …

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  • Entfernungspauschale: Den Weg zur Arbeit als Werbungskosten absetzen

    Viele müssen täglich den Weg von zu Hause ins Büro, in die Behörde oder in die Schule zurücklegen. Das Finanzamt gewährt für jeden Kilometer, den Ihre Wohnung von der ersten Tätigkeitsstätte entfernt liegt (Entfernungskilometer), eine verkehrsmittelunabhängige Entfernungspauschale (§ 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG).Es spielt grundsätzlich keine Rolle, welches Verkehrsmittel Sie benutzen, wie Sie zur Arbeit kommen und ob Ihnen Kosten entstehen (BMF-Schreiben vom 31.10.2013, BStBl. 2013 I S. 1376Tz. 1…

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