Auf abgewälzte Autobahnmaut müssen Sie Umsatzsteuer zahlen

 - 

Für die Benutzung der Autobahnen müssen Spediteure eine Mautgebühr bezahlen. Die meisten versuchen, die Kosten abzuwälzen und stellen die Maut ganz oder teilweise ihren Kunden in Rechnung.
 
Bei Abwälzung der Mautgebühren auf den Kunden wird Umsatzsteuer fällig
Schuldner der Mautgebühr ist der Spediteur. Da die Mautgebühr nicht mit Umsatzsteuer belastet ist, ist auch kein Vorsteuerabzug für sie möglich.   Wenn Sie als Spediteur die Mautgebühr auf Ihre Kunden abwälzen (und dadurch das Entgelt für die Beförderungsleistung erhöhen), unterliegt der insgesamt berechnete Betrag einschließlich weiterberechneter Maut der Umsatzsteuer. Es handelt sich bei der Mautgebühr also nicht um einen von der Umsatzsteuer befreiten durchlaufenden Posten. (Verfügung der OFD Hannover, DStR 2005, S. 113)

Weitere News zum Thema

  • Führerschein umsatzsteuerfrei?

    [] Nach deutschem Recht wird der Fahrschulunterricht umsatzsteuerpflichtig behandelt. Nach Unionsrecht handelt es sich dabei aber um eine steuerfreie Bildungsleistung, sofern er mit dem Unterricht an allgemeinbildenden Schulen vergleichbar ist. mehr

  • Selbstständige: Das will der BFH 2017 entscheiden

    [] Der BFH hat eine Liste derjenigen Verfahren veröffentlicht, bei denen voraussichtlich im laufenden Jahr mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Wir haben die wichtigsten Verfahren aus den Bereichen Einkommensteuer, Umsatzsteuer und Abgabeordnung für Sie zusammengestellt. mehr

  • 19% USt auf Kostümparty eines Karnevalsvereins

    [] Kostümpartys von Karnevalsvereinen gehören auch in der Karnevalswoche nicht immer zum steuerbegünstigten Brauchtum. Das entschied der BFH. Das FG Köln (wer auch sonst) hatte noch anders entschieden. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.