Corona: Staatliche Hilfen für Kleinstunternehmer und Solo-Selbstständige geplant

 - 

Für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige will die Bundesregierung 40 Milliarden Euro bereitstellen. Zehn Milliarden Euro davon sollen als direkte Zuschüsse an notleidende Ein-Mann-Betriebe und Kleinstunternehmen vergeben werden, der Rest von 30 Milliarden Euro als Darlehen.

Konkret sind Zuschüsse von 9.000 bis 10.000 Euro für Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern und bis 15.000 Euro für Firmen mit bis zu zehn Beschäftigten im Gespräch. Die Zuschüsse sollen maximal drei Monate gezahlt werden.

Schnelle Hilfe mit nachgelagerter Prüfung

Ob die finanzielle Unterstützung tatsächlich nötig war, soll erst im Nachhinein überprüft werden. Falls sich dann herausstellt, dass die Hilfen unberechtigt in Anspruch genommen wurden, sollen Zuschüsse im Nachhinein i Darlehen umgewandelt werden.

Wann kommen diese Hilfen für kleine Selbstständige?

Das Kabinett soll die Hilfen am Montag (23.3.2020) beschließen.

 

auch interessant:

(MB)

Weitere News zum Thema

  • Selbstständige in der Corona-Krise: Antragsfrist für Überbrückungshilfe verlängert

    [] Die Bundesregierung hat die Antragsfrist für die Überbrückungshilfen verlängert: Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU), Selbstständige und gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können noch bis zum 30.9.2020 Überbrückungshilfe beantragen. mehr

  • Corona-Soforthilfe des Bundes: Antragsfrist endet am 31.5.2020!

    [] Selbstständige, die wegen der Coronakrise unverschuldet in Finanznot geraten und deswegen von der Insolvenz bedroht sind, können einen Zuschuss beantragen, der nicht zurückgezahlt werden muss. Dieser Antrag kann nur noch bis Ende des Monats gestellt werden! mehr

  • Pfändung der Corona-Soforthilfe ist unzulässig

    [] Eine Kontenpfändung des Finanzamts, die auch Beträge der Corona-Soforthilfe umfasst, ist rechtswidrig. Das hat das Finanzgericht Münster in einem Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes entschieden. mehr

  • EÜR: Widerstand gegen die elektronischen Abgabepflicht

    [] Seit 2017 sind auch Selbstständige mit Betriebseinnahmen von weniger als 17.500 Euro verpflichtet, ihre Einnahmen-Überschuss-Rechnung elektronisch an das Finanzamt zu übermitteln. Doch so mancher Selbstständige möchte sich mit dieser Pflicht nicht anfreunden – und setzt daher auf die Karte »unzumutbare Härte«. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.