Versicherungsleistung nach Pkw-Unfall

 - 

Wenn nach einem Unfall mit dem betrieblichen Pkw Ihre Versicherung Unfallkosten erstattet, sollten Sie im eigenen Interesse auf die richtige Verbuchung achten: Ziehen Sie den Erstattungsbetrag bei der Berechnung des Privatanteils von den Gesamtkosten des Fahrzeugs ab. Oft müssen Sie dann einen deutlich niedrigeren Privatanteil versteuern:

  • Bei der Fahrtenbuchmethode profitieren Sie immer, da die Bemessungsgrundlage für den Privatanteil sich direkt in Höhe des Erstattungsbetrags verringert.
  • Bei der 1%-Methode kann sich dadurch ein Vorteil ergeben, dass die Obergrenze für den Privatanteil in Form der Kostendeckelung in Höhe des Erstattungsbetrags sinkt. Die positive steuerliche Auswirkung kann hier also noch höher sein.

Die Pkw-Kosten müssen Sie im Unfalljahr kürzen, auch wenn die Zahlung der Versicherung erst im Folgejahr eingeht (Verfügung der OFD München vom 25.5.2005, Az. S 2145 - 20 St 41/42).

Weitere News zum Thema

  • 1%-Regelung bei fehlendem deutschem Listenpreis

    [] Wenn bei einem Dienstwagen oder Firmenwagen der Privatanteil pauschal nach der 1%-Methode versteuert wird, ist Grundlage für die Berechnung der Listenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung. Aber was ist, wenn es das Fahrzeug in Deutschland gar nicht zu kaufen gibt? mehr

  • BFH muss 1%-Methode überprüfen

    [] Bei der sogenannten Kostendeckelung wirkt sich kein einziger Euro der tatsächlichen Fahrzeugkosten als Betriebsausgabe aus, de facto wird eine Privatnutzung von 100 % unterstellt. Absurd, da die Voraussetzung der 1 %-Methode gerade eine Privatnutzung von höchstens 50% ist. mehr

  • 1%-Methode und Listenpreis bei Taxis

    [] Mit der Ermittlung des Listenpreises von Taxis bei der 1 %-Regelung beschäftigte sich das FG Düsseldorf: Im zu entscheidenden Fall gab es unterschiedliche Listen für Taxis und "normale" Fahrzeuge. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.