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    Kaum benutztes häusliches Arbeitszimmer nicht abziehbar

    - Wer sein häusliches Arbeitszimmer kaum benutzt, darf dafür keine Betriebsausgaben abziehen. Das entschied das FG Rheinland-Pfalz im Fall einer Betreiberin einer Photovoltaik-Anlage. Im konkreten Sachverhalt nahm das Arbeitszimmer 11,93qm der Gesamtwohnfläche von 149,03qm in Anspruch, Die Aufwendungen für das Arbeitszimmer lagen entsprechend bei 8,1% der Gesamtkosten für das Wohnhaus der Kläger. Der Raum wurde nur geringfügig betrieblich sowie vereinzelt privat genutzt. Das Finanzamt erkannte die…

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    Steuerliche Verluste: Anerkennung oder Liebhaberei?

    - Wenn Sie als Selbstständiger oder Vermieter Verluste erzielen, ist das aus steuerlicher Sicht erst einmal kein Problem. Wenn Sie aber über Jahre hinweg nicht aus der Verlustzone herauskommen, wird das Finanzamt Ihre Gewinnerzielungsabsicht irgendwann bestreiten und Ihre Tätigkeit als Liebhaberei einstufen. Dann werden, manchmal sogar rückwirkend, Verluste steuerlich nicht mehr anerkannt und dürfen nicht mehr mit positiven Einkünften verrechnet werden. Steuerliche Konsequenzen bei Liebhaberei Qua…

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    Partnerin als Minijobber angestellt: Dienstwagen wird nicht anerkannt

    - Ein Arbeitgeber würde einem familienfremden geringfügig Beschäftigten keinen Firmenwagen geben, da durch eine umfangreiche Privatnutzung die Vergütung für die Arbeitsleistung in erhebliche und für den Arbeitgeber unkalkulierbare Höhen steigern könnte, sagt der BFH. Die Richter bestätigen damit ihre bereits im Januar 2014 geäußerte Meinung (Az. X B 181/13). Im jetzt entschiedenen Fall ging es um einen selbstständigen Ingenieur, der seine Lebensgefährtin für sechs Stunden pro Woche als "gerin…

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    Kassen-Nachschau: Was ist das und was darf das Finanzamt?

    - Seit Anfang des Jahres gibt es die sogenannte Kassen-Nachschau, bei der Finanzämter ohne Voranmeldung bei Betrieben der Bargeldbranche prüfen können, ob die in einem Kassensystem erfassten Daten den gesetzlichen Formvorschriften entsprechen. Das Landesamt für Steuern Niedersachsen hat dazu einige Informationen zusammengestellt. Mit der in § 146b der Abgabenordnung geregelten Kassen-Nachschau soll der faire Wettbewerb von Marktteilnehmern unterstützt und Steuerbetrug erschwert werden. Welche Rahm…

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    EÜR: Keine Pflicht zur Vergabe lückenlos fortlaufender Rechnungsnummern

    - Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine nicht das Finanzamt zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines "Un"-Sicherheitszuschlags. Das hat das FG Köln für den Fall der Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschuss-Rechnung entschieden. Der Kläger hatte auf seinen elektronischen Rechnungen ausschließlich Buchungsnummern verwendet, die computergesteuert durch eine Kombination aus Veranstaltungsnummer, Geburtsdatum des Kunden un…

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    Rechnungen: Leistung muss auch im Niedrigpreissegment eindeutig identifizierbar sein

    - Auch beim massenhaften Handel von Kleidungsstücken und von Modeschmuck im Niedrigpreissegment kann ein Vorsteuerabzug nur vorgenommen werden, wenn die Rechnung eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Leistung ermöglicht, über die abgerechnet wird. Das hat das Hessische Finanzgericht in zwei Verfahren klargestellt. Im Klageverfahren 1 K 547/14 war die Klägerin im Streitjahr im Textilhandel unternehmerisch tätig. Sie vertrieb Damenoberbekleidung (insbesondere T-Shirts und Blusen) …

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    Kleine Umsatzsteuerkunde zum Thema Weihnachtsbaum

    - Heilig Abend naht mit großen Schritten, und vielleicht haben auch Sie bereits einen Weihnachtsbaum gekauft. Wussten Sie, dass auf diesen Kauf – je nach Baum – zwischen Null und 19 Prozent Umsatzsteuer anfallen können? Die Höhe der Umsatzsteuer, die Sie für Ihren Tannenbaum bezahlt haben, hängt ab von der Herkunft und dem Verkäufer des Baums: Der ganz normale Umsatzsteuersatz in Höhe von 19% wird fällig bei künstlichen Bäumen, das dürften meist Weihnachtsbäume aus Plastik sein. Der ermäßigte Umsa…

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    Erforderliche Angaben beim Vorsteuerabzug bei Handel mit Kleidung

    - Im Bereich des Handels von Kleidungsstücken, speziell von Freizeitbekleidung im Niedrigpreissegment, genügt die bloße Angabe einer Gattung (z.B. Hose, Bluse) für eine hinreichende Leistungsbeschreibung nicht. Dies hat das FG Hessen klargestellt. Die Richter bestätigten damit die Auffassung des Finanzamtes, das einer Textilhändlerin den Vorsteuerabzug aus drei Rechnungen über Textillieferungen versagt hatte. Die Richter erklärten, für den Vorsteuerabzug sei eine Beschaffenheitsbeschreibung derges…

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    Selbstständige: 10 Steuertipps zum Jahreswechsel

    - Stellen Sie jetzt die Weichen, um Steuern zu sparen – entweder noch 2017 oder für 2018! Bei diesen 10 Tipps zum Steuern sparen ist bestimmt auch für Sie etwas dabei. Zahlung mit ec-Karte oder Kreditkarte Wenn Sie den Abrechnungsbeleg für betriebliche Einkäufe noch im Dezember 2017 unterschrieben haben, können Sie den Betrag auch noch für 2017 als Betriebsausgabe erfassen – selbst dann, wenn das Geld erst im Januar 2018 von Ihrem Konto abgebucht wird. Denn es kommt nicht auf die Abbuchung, sonder…

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    Betriebsprüfung: Mehrergebnis durch Investitionsabzugsbetrag abfedern

    - Die meisten Betriebsprüfungen enden mit einer Steuernachzahlung für die geprüften Jahre. Aber: Steuerbescheide ergehen im Vorfeld fast immer unter dem Vorbehalt der Nachprüfung, können rechtlich also ganz einfach geändert werden! Das sollten Sie nutzen. Durch Antrag auf einen nachträglichen Investitionsabzugsbetrag (IAB) für das geänderte Jahr kann die Steuernachzahlung elegant vermieden werden. Das setzt natürlich voraus, dass Sie tatsächlich Investitionen vorgenommen, dafür aber bisher noch ke…