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    Hauptbeschäftigung und Minijob beim selben Arbeitgeber?

    - Wenn Sie als Arbeitgeber mit einer solchen Gestaltung liebäugeln, müssen Sie sich Mühe geben mit der Gestaltung – sonst geht es schief und Sie müssen eine hohe Nachzahlung leisten. Ein Unternehmer hatte zwei Betriebe: Betrieb A für den Vertrieb und die Verarbeitung von Klebstoffen und Betrieb B, eine Buchbinderei. Beide Betriebsstätten lagen nahe beieinander. Vier Arbeitnehmer arbeiteten neben ihrer Festanstellung im Betrieb A zusätzlich als geringfügig Beschäftigte in Betrieb B. Der Arbeitgeber…

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    Selbstständige: 10 Steuertipps zum Jahreswechsel

    - Stellen Sie jetzt schon die Weichen, um Steuern zu sparen – entweder noch 2018 oder für 2019! Bei diesen 10 Tipps zum Steuern sparen ist bestimmt auch für Sie etwas dabei. Zahlung mit ec-Karte oder Kreditkarte Wenn Sie den Abrechnungsbeleg für betriebliche Einkäufe noch im Dezember 2018 unterschrieben haben, können Sie den Betrag auch noch für 2018 als Betriebsausgabe erfassen – selbst dann, wenn das Geld erst im Januar 2019 von Ihrem Konto abgebucht wird. Denn es kommt nicht auf die Abbuchung, …

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    Vergünstigte Nutzung von Fitnessstudios: steuerfrei?

    - Die Möglichkeiten, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum Gehalt noch etwas Gutes tun, sind zahlreich. So können sie in einem Fitnessstudio eine Firmenmitgliedschaft übernehmen und ihren Arbeitnehmern anbieten, gegen einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag in dem Fitnessstudio zu trainieren. Die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen und Fitnessstudios gehört allerdings nicht zu den gesundheitsfördernden betrieblichen Maßnahmen, für die ein Freibetrag von 500 Euro gilt: Bei …

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    Korrektur der Abschreibung bei Verkauf des Firmenwagens?

    - Bei allen Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens muss bei Verkauf oder Entnahme die Differenz zwischen Verkaufserlös bzw. Entnahmewert und Buchwert versteuert werden. Das gilt leider auch für das Betriebsfahrzeug, und zwar auch dann, wenn dieses auch privat genutzt wird und sich tatsächlich nicht alle Kosten des Fahrzeuges in der Vergangenheit gewinnmindernd ausgewirkt haben. Exakt diese Problematik war Gegenstand eines Verfahrens vor dem Sächsischen Finanzgericht, welches entschied, dass auch …

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    Eiscafé und Imbiss: kein einheitlicher Gewerbebetrieb

    - Ein Einzelunternehmer kann verschiedene gewerbliche Tätigkeiten ausüben und aus gewerbesteuerlicher Sicht dennoch nur einen Gewerbebetrieb unterhalten. Das kann von Vorteil sein, wenn die eine Tätigkeit zu Verlusten führt, die andere dagegen zu Gewinnen: Dann lassen sich die wirtschaftlichen Ergebnisse miteinander verrechnen und die Gewerbesteuer-Zahllast verringert sich. Wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines einheitlichen Gewerbebetriebs ist, dass die verschiedenen wirtschaftlichen T…

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    Aufzeichnungspflichten: Umsatzsteuerheft reicht nicht

    - Führt ein Steuerpflichtiger ausschließlich ein Umsatzsteuerheft, in dem er die Tageserlöse in einer Summe einträgt, ohne weitere Ursprungsaufzeichnungen oder Kassenberichte oder ähnliches zu führen, erfüllt er nicht die Anforderungen an die Aufzeichnungspflichten gemäß § 4 Absatz 3 EStG. Dies stellt das Finanzgericht Hamburg klar. Im entschiedenen Fall wurden die Antragsteller in den Streitjahren 2012 bis 2014 als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. In den Streitjahren betrieb der A…

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    Bahn-Vielfahrer im Nahverkehr: Vorsteuernachteile vermeiden

    - Die Deutsche Bahn weist für Tickets im Nahverkehr immer 7% Umsatzsteuer aus – selbst dann, wenn die Strecke über 50km beträgt. Wir sagen Ihnen, wie Sie an eine korrekte Rechnung kommen! Die Deutsche Bahn unterscheidet bei den Fahrkarten zwischen Nahverkehr und Langstrecken. An sich ist es dabei so, dass für die Beförderung im Nahverkehr der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % gilt. Ist die Entfernung größer als 50km, liegt grundsätzlich eine sogenannte Langstrecke vor. Für diese gilt der Regelste…

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    Investitionsabzugsbetrag für außerhalb des Betriebs gelagerte Werkzeuge

    - Ein Unternehmer lässt eine Maschine bauen und lässt damit Kunststoffteile herstellen – allerdings steht das Gerät in der Halle eines anderen Unternehmers. Fehlt dann die "erforderliche dauerhafte räumliche Beziehung zur inländischen Betriebsstätte"? Nein, sagt das FG Niedersachsen. Ein Unternehmer A benötigte für die Herstellung eines von ihm verkauften Produkts Kunststoffformteile, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Er selber verfügte jedoch nicht über die entsprechenden M…

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    BFH bleibt bei 1 %-Regelung unnachgiebig

    - Ohne Fahrtenbuch bleibt nur die Besteuerung nach der 1%-Methode. Jedenfalls dann, wenn das Fahrzeug zu 50% oder mehr betrieblich genutzt wird. Ein Immobilienmakler ermittelte seinen Gewinn aus Gewerbebetrieb mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Im (notwendigen) Betriebsvermögen befand sich ein im Jahr 2006 gebraucht gekaufter BMW 530d, den er auch privat nutzte. Das Fahrzeug hatte einen Listenpreis von 64.000 Euro und wurde zu mehr als 50 % betrieblich genutzt. Im Jahr 2009 ergaben sich Gesamtkost…

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    Betriebsfeier: Absagen gehen steuerlich nicht zu Lasten der feiernden Kollegen

    - Feiernden seien die vergeblichen Aufwendungen des Arbeitgebers für sog. "No-Shows" nicht zuzurechnen, entschied das FG Köln. Im vorliegenden Fall hatten die Feiernden auch keinen Vorteil durch die Absagen ihrer Kollegen – denn es durfte ohnehin unbegrenzt viel gegessen und getrunken werden. Und darum ging es konkret: Eine Firma plante Ende des Jahres 2016 einen gemeinsamen Kochkurs als Weihnachtsfeier. Nach dem Konzept des Veranstalters durfte jeder Teilnehmer unbegrenzt Speisen und Ge…