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    Können Sie nachträglich außergewöhnliche Belastungen geltend machen?

    - Von der Summe Ihrer gesamten außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art, die Sie in Ihrer Steuererklärung geltend machen, zieht das Finanzamt automatisch die sogenannte zumutbare Belastung ab. Deren Berechnung wurde geändert – zugunsten der Steuerzahler. Die Höhe der zumutbaren Belastung richtet sich unter anderem nach der Anzahl Ihrer Kinder und Ihrem Familienstand: Höhe der Einkünfte (Gesamtbetrag) bis 15.340 Euro über 15.340 Euro bis 51.130 Euro über 51.130 Euro keine Kinder und Anwendung …

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    Pflegehilfsmittel: Widerspruch gegen knauserige Kasse

    - Viele Pflegebedürftige benötigen ein spezielles Pflegebett. Als Grund hierfür zählt schon, dass hierdurch die Pflege erleichtert wird. Die Pflegeversicherung muss dann ein Pflegebett als Hilfsmittel finanzieren. Doch was gilt, wenn das Pflegebett aus gesundheitlichen Gründen temporär nicht mehr erreichbar ist? Über einen solchen Fall hatte das Sozialgericht Detmold zu entscheiden. Die Pflegekasse hatte sich hier geweigert, die Leihgebühr für ein zweites Pflegebett zu übernehmen. Das Sozialgerich…

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    Private Krankenversicherung: Beitragserhöhung oft unrechtmäßig

    - Inzwischen häufen sich die Urteile unterinstanzlicher Gerichte gegen Beitragserhöhungen von privaten Krankenversicherern. Nun hat auch das Landgericht Frankfurt/Oder mit einer Entscheidung vom 18.1.2018 mehrere Beitragserhöhungen der DKV (Deutsche Krankenversicherung AG) kassiert (Az. 14 O 203/16). Die Begründung der Gerichte ist immer die gleiche: Der Treuhänder, der die Beitragsanpassung geprüft hat, ist nicht unabhängig, da er von den Aufträgen des Versicherungsunternehmens abhängt. Auch gege…

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    Prämie der Krankenkasse mindert Sonderausgabenabzug

    - Wer von seiner gesetzlichen Krankenkasse eine Prämie erhält, die auf einem Wahltarif beruht, kann weniger Krankenversicherungsbeiträge als Sonderausgaben abziehen. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden. Seit April 2007 können die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten sogenannte Wahltarife anbieten, entweder als Selbstbehaltungstarif in begrenzter Höhe oder als Kostenerstattungstarif. Das hatte auch der hier betroffene Kläger in Anspruch genommen und sich für einen Wahltarif mit Selbstb…

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    Vorversicherungszeit bei Wechsel von private in gesetzliche Pflegeversicherung

    - Privat Kranken- und Pflegeversicherte haben mitunter ein großes Interesse daran, in die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zu wechseln. Das gilt erst recht, wenn in der gesetzlichen Versicherung die beitragsfreie Familienversicherung winkt. Genau das war bei einem inzwischen verstorbenen Mann der Fall. Der bereits schwerkranke Mann hatte seine private Kranken- und Pflegeversicherung gekündigt, um über seine gesetzlich versicherte Ehefrau familienversichert zu sein. Hinsichtlich der Kran…

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    Zu früh wieder eingegliedert? Arzt haftet

    - Wer – etwa nach einer Operation – längere Zeit arbeitsunfähig wird, kann im Zuge einer stufenweisen Wiedereingliederung sanft wieder in den Arbeitsprozess zurückkehren. Dabei steigt der Arbeitnehmer zunächst nur mit zwei oder vier Stunden täglich in die Arbeit ein. Die Belastung wird dann stufenweise erhöht. Im gesamten Zeitraum besteht weiterhin Anspruch auf Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Fall, über den vor dem Landgericht Koblenz am 25.1.2018 entschieden wurde, hatte ein …

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    Krankenversicherung: Bonus kann Sonderausgabenabzug mindern

    - Wenn eine Krankenversicherung Bonuszahlungen ohne Nachweis von gesundheitsbezogenen Aufwendungen gewährt, handelt es sich um Beitragsrückerstattungen – und die wirken sich auf den Sonderausgabenabzug aus. Das erklärte das FG Münster im Fall eines Ehepaars, das im Streitjahr Bonuszahlungen aus einem Bonusprogramm seiner Krankenkasse erhalten hatte, die sich jeweils aus einem Sofortbonus (50 Euro für jeden Ehepartner) und einem Vorsorgebonus (100 Euro für jeden Ehepartner) zusammensetzten. Laut Bo…

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    Wenn nach Krankheit zu früh wiedereingegliedert wird: Arzt kann schadensersatzpflichtig sein

    - Wer – etwa nach einer Operation – längere Zeit arbeitsunfähig wird, kann im Zuge einer stufenweisen Wiedereingliederung sanft wieder in den Arbeitsprozess zurückkehren. Dabei steigt der Arbeitnehmer zunächst nur mit zwei oder vier Stunden täglich in die Arbeit ein. Die Belastung wird dann stufenweise erhöht. Im gesamten Zeitraum besteht weiterhin Anspruch auf Krankengeld der gesetzlichen Krankenversicherung. Im Fall, über den vor dem Landgericht Koblenz am 25.1.2018 entschieden wurde, hatte ein …

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    Krankenversicherungsbeiträge nur für eine Basisabsicherung abziehbar

    - Ist ein Steuerpflichtiger sowohl Pflichtmitglied in einer gesetzlichen Krankenkasse als auch freiwillig privat krankenversichert, kann er nur die Beiträge als Sonderausgaben abziehen, die er an die gesetzliche Krankenversicherung entrichtet. Das entschied der BFH. Der Abzug der nicht als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge als außergewöhnliche Belastung scheidet ebenfalls aus, erklärten die Richter weiter (BFH-Urteil vom 29.11.2017, Az. X R 5/17). Der Fall betraf ein Rentner-…

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    Krankenkasse zahlt Check für Bauchschlagader

    - Seit Anfang 2018 können Männer ab 65, die gesetzlich krankenversichert sind, einmalig ein Ultraschall-Screening ihrer Bauchschlagader wahrnehmen. So sollen riskante Ausbuchtungen der Bauchaorta (Aneurysmen) frühzeitig erkannt werden. Albert Einstein, Thomas Mann, Charles de Gaulle – sie alle sollen an einem Riss ihres Bauchaorta-Aneurysmas gestorben sein. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie schätzt, dass in Deutschland etwa 200.000 Menschen an einer riskanten Ausbuchtung der Bauchschlagader …