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    Doppelte Haushaltsführung: Was bedeutet "finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung"?

    - 2014 wurde das Reisekostenrecht geändert. Wer seither in der Steuererklärung bei den Werbungskosten eine doppelte Haushaltsführung geltend macht, muss eine neue Voraussetzung erfüllen: die finanzielle Beteiligung an den Kosten der Lebensführung. Dazu gibt es jetzt eine Steuerzahler-freundliches Urteil des FG Niedersachsen.Das Thema betrifft vor allem Berufsanfänger, die eine unentgeltlich überlassene Wohnung oder ein Zimmer im Haus der Eltern bewohnen (sog. Mehrgenerationenhaushalte) und am Arbe…

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    Bei Problemen im Job: Nerven behalten

    - Bei Aufhebungsvertrag droht Sperrzeit. Probleme im Job besser aussitzen und auf Kündigung warten.Ein Urteil des Sozialgerichts Landshut vom 15.5.2019, das in seinem Tenor mit einschlägigen BSG-Entscheidungen übereinstimmt, zeigt, dass Arbeitnehmer sich in Krisensituationen taktisch klug verhalten müssen. Andernfalls können sie nicht nur den Arbeitsplatz verlieren, sondern werden gleichzeitig noch mit einer Sperrzeit durch die Arbeitsagentur bestraft.Es ging vor dem Landshuter Gericht um den Fal…

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    Sky-Abo als Werbungskosten: Möglich, aber nur in Ausnahmefällen

    - Ein Torwarttrainer hat es tatsächlich geschafft und darf die Kosten für sein Sky-Bundesliga-Abo als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Dem Gericht war es aber wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich um eine Ausnahme handelt.Der Torwarttrainer war bei einem Lizenzfußballverein angestellt und hatte ein Sky-Abo mit den Paketen Fußball Bundesliga, Sport und Sky Welt. Die Kosten für das Bundesliga-Paket machte er als Werbungskosten in seiner Steuererklärung geltend und gab zur Begründung an, e…

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    Kein Arbeitsunfall wegen Telefonierens

    - Auch für Fußgänger gilt: Wer auf dem Arbeitsweg telefoniert, genießt keinen gesetzlichen Unfallversicherungsschutz.Der direkte Weg zur Arbeit und die Rückkehr nach Hause stehen im Prinzip unterm Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Ist ein Unfall auf dem Arbeitsweg allerdings wesentlich darauf zurückzuführen, dass jemand auf dem Handy telefonierte, entfällt der Unfallversicherungsschutz, entschied das Sozialgericht Frankfurt (Az. S 8 U 207/16, rechtskräftig).In Frankfurt wurde über die un…

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    Das tut weh: Kosten für Erstausbildung sind tatsächlich keine Werbungskosten

    - Auf diese Entscheidung haben wir seit Jahren gewartet: Vor dem Bundesverfassungsgericht wurde darüber gestritten, ob die Kosten einer Erstausbildung (wieder) als Werbungskosten abzugsfähig sein sollten. Heute hat das Bundesverfassungsgericht endlich seine Entscheidung dazu veröffentlicht. Und die fällt leider nicht im Sinne der Steuerzahler aus.Die Richter erklären: Dass Aufwendungen für die erstmalige Berufsausbildung oder für ein Erststudium, das zugleich eine Erstausbildung vermittelt, nach d…

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    Forschungsaufenthalt im Ausland: Stipendium mindert Werbungskosten

    - Werbungskosten dürfen nur geltend gemacht werden, wenn man tatsächlich Ausgaben hatte. Wer ein steuerfreies Stipendium erhält, kann daher in der Steuererklärung weniger Kosten absetzen. Eigentlich klar – trotzdem landete der Fall vor dem FG Münster.Eine promovierte Historikerin war im Streitjahr 2014 zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an einer inländischen Universität tätig, bevor sie einen Forschungsaufenthalt in Washington D. C. antrat. Vom Deutschen Historischen Institut (DHI) erhie…

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    Krankschreibung: Wann der Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung fordern kann

    - Immer wieder wird darüber gestritten, wann dem Arbeitgeber im Krankheitsfall eine AU–Bescheinigung vorgelegt werden muss. Das Landesarbeitsgericht München hat mit einer rechtskräftigen Entscheidung die Arbeitgeber-Rechte erneut erweitert. Danach kann der Arbeitgeber eine Krankmeldung grundsätzlich ab dem ersten Krankheitstag verlangen – und zwar auch dann, wenn im ursprünglich geschlossenen Arbeitsvertrag etwas anderes steht (Az. 4 Sa 514/18).Wer krank ist und zu Hause bleibt, muss dies seinem A…

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    Mindestlohn steigt 2020 auf 9,35 €

    - Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1.1.2020 auf 9,35 €. Der Mindestlohn gilt auch für arbeitende Rentner und Pensionäre – und für Minijobber.Um weitere 16 Cent steigt der 2015 eingeführte Mindestlohn zum 1.1.2020. Abbildung: AdobeStockDer Mindestlohn war zum 1.1.2015 in Kraft getreten und hatte bei Einführung 8,50 € brutto je Arbeitsstunde betragen. Zum 1.1.2020 steigt er auf 9,35 €. Dabei wurde unter anderem die Veränderungsrate des Tarifindex der Bruttostundenverdienste ohne Sonderzahlunge…

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    Unbelegte Brötchen mit einem Heißgetränk sind kein Frühstück

    - Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages? Dann muss es aber auch aus mehr bestehen als einem trockenen Brötchen und einem Kaffee. Das meint jedenfalls der BFH.Im Streitfall hatte der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern unbelegte Backwaren wie Brötchen und Rosinenbrot nebst Heißgetränken zum sofortigen Verzehr im Betrieb kostenlos bereitgestellt. Das Finanzamt witterte darin ein Frühstück, das mit den amtlichen Sachbezugswerten zu versteuern sei.Dem folgte der BFH glücklicherweise nicht: …

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    Rechtsberatungskosten und Gerichtskosten als Werbungskosten absetzen?

    - Liegt die Ursache eines Rechtsstreits so gut wie ausschließlich in Ihrer beruflichen Tätigkeit, zählen die Rechtsberatungs- und Prozesskosten zu Ihren Werbungskosten. Wir haben einige Beispiele für Sie zusammengestellt.Die Möglichkeit, die Ausgaben als Werbungskosten geltend zu machen, besteht unabhängig davon, ob Sie Kläger oder Beklagter sind und ob Sie den Prozess gewinnen oder verlieren.Soweit Ihre vorgestreckten Beratungs- und Prozesskosten von einer Rechtsschutzversicherung übernommen werd…