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    Gesetzliche Rente: Wie hoch ist der Besteuerungsanteil?

    - Der Besteuerungsanteil bestimmt sich grundsätzlich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Rentenbeginn ist der Zeitpunkt, ab dem die Rente, ggf. auch nach rückwirkender Zubilligung, tatsächlich bewilligt wird. Auch bei Rentennachzahlungen ist unter Rentenbeginn der Zeitpunkt zu verstehen, in dem der Rentenanspruch entstanden ist. Der Beginn der Rente kann dem Rentenbescheid entnommen werden. Er wird in Zeile 7 auf der Vorderseite der Anlage R eingetragen. Entwicklung der Höhe des Besteuerungsanteils J…

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    Wann müssen Rentner tatsächlich Steuern zahlen?

    - Vor allem für Neurentner steigt der steuerpflichtige Anteil der Rente und dadurch erhöht sich auch das zu versteuernde Einkommen. Deshalb müssen in den kommenden Jahren immer mehr Rentner Steuern an das Finanzamt zahlen. Ob ein Rentner tatsächlich Steuern zahlen muss, hängt davon ab, wie viel Rente er bekommt, wie hoch der steuerpflichtige Anteil der Rente(n) ist, ob er verheiratet ist, wie hoch die weiteren steuerpflichtigen Einkünfte sind und wie hoch die steuerlich abzugsfähigen Ausgaben (Ver…

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    Wann müssen Rentner eine Steuererklärung abgeben?

    - Als Rentner müssen Sie nach den gleichen Regeln eine Steuererklärung abgeben wie alle anderen Steuerzahler auch: Unterschieden wird danach, ob Sie Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit beziehen oder nicht. Wenn Sie keine Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit haben Beziehen Sie oder Ihr Ehepartner eine Rente, regeln § 25 Abs. 3 EStG i. V. m. § 56 EStDV , ob Sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Diese Vorschriften betreffen Sie auch, wenn Sie neben der Rente eventuell noch folgende Eink…

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    Witwenrente ist kein Schadensersatz

    - Eine Hinterbliebenenrente muss versteuert werden – auch dann, wenn sie eine abstrakte Unterhaltsfunktion erfüllt. Was das genau bedeutet, erklärt diese Entscheidung. Im entschiedenen Fall bezog die Klägerin eine Witwenrente nach ihrem Ehemann, der ermordet worden war. Der Rentenversicherungsträger hatte versucht, bei den Tätern für die erbrachten Rentenzahlungen Regress zu nehmen. Das Regressverfahren wurde jedoch eingestellt, da aus Sicht des Rentenversicherungsträgers nicht zu erwarten war, da…

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    Keine Altersvorsorgezulage bei ausländischer Rentenversicherung

    - Grenzgänger, die in ein ausländisches Rentensystem einzahlen, können keine Altersvorsorgezulage erhalten. Das bestätigte der BFH. Die betroffene Arbeitnehmerin arbeitet in der Schweiz, lebt aber in Deutschland (Grenzgängerin) und ist dort auch unbeschränkt einkommensteuerpflichtig. Sie hatte 2008 einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag abgeschlossen, auf den sie seither – so auch im Streitjahr 2011 – eigene Beiträge einzahlte. Sie war zunächst in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung …

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    Beiträge zu Rentenversicherungen sind keine vorweggenommenen Werbungskosten

    - Mit einer Allgemeinverfügung weisen die obersten Finanzbehörden der Länder jetzt alle Einsprüche und Änderungsanträge zurück. An der Verfassungsmäßigkeit der Nichtabziehbarkeit von Beiträgen zu Rentenversicherungen als vorweggenommene Werbungskosten besteht kein Zweifel mehr, das Bundesverfassungsgericht hat entsprechende Verfassungsbeschwerden nicht zur Entscheidung angenommen. In einem koordinierten Ländererlass schreiben die Bundesländer: Aufgrund des § 367 Abs. 2b und des § 172 Abs. 3 der Ab…

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    Rente: Wann gegen doppelte Besteuerung wehren?

    - Mit der Frage nach einer doppelten Besteuerung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen beschäftigte sich der BFH. Die Richter erklärten, auch wenn die mit dem Alterseinkünftegesetz (AltEinkG )geschaffene Übergangsregelung für die Besteuerung von Leibrenten aus der Basisversorgung (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. aa EStG) grundsätzlich verfassungsgemäß sei, dürfe es in keinem Fall zu einer verfassungswidrigen doppelten Besteuerung der Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezüge…

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    Rückwirkend zugebilligte Erwerbsminderungsrente "verdrängt" Kranken- und Übergangsgeld

    - Gilt eine Erwerbsunfähigkeitsrente mit Auszahlung als Kranken- bzw. Übergangsgeld gemäß § 107 SGB X als erfüllt, führt bereits diese Auszahlung zu einem Zufluss der Rente. Dies hat das FG Münster entschieden. Der Kläger bezog im Streitjahr 2011 Krankengeld und Übergangsgeld. Die Deutsche Rentenversicherung erkannte dem Kläger im Folgejahr rückwirkend ab März 2011 eine volle Erwerbsminderungsrente zu. Eine Nachzahlung für 2011 erfolgte jedoch in Höhe des Kranken- und Übergangsgeldes nicht. Vielme…

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    Keine Riester-Förderung für berufsständisch Versicherte

    - Keine Altersvorsorgezulage für Pflichtmitglieder von berufsständischen Versorgungswerken , so lautet der Leitsatz eines Urteils des Bundesfinanzhofs vom 6.4.2016. Klar ist nach dem Urteil zweierlei. Erstens: Wer, etwa als Rechtsanwalt, berufsständisch versichert ist, hat weder Anspruch auf die staatlichen Riester-Zulagen noch auf den steuerlichen Sonderausgabenabzug. Aber zweitens: Die Betroffenen können dennoch einen Riester-Vertrag abschließen. Und das kann sich ggf. auch ohne steuerliche Förd…

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    Neuberechnung des steuerfreien Teils der Witwenrente

    - Das Finanzamt ermittelt den steuerfreien Teil der Rente aus der Differenz zwischen dem Jahresrentenbetrag und dem Rentenanpassungsbetrag; davon setzt es die Hälfte an. Die betroffene Witwe meint, dass nicht der Prozentsatz des steuerfreien Teils der Rente für die gesamte Laufzeit des Rentenbezugs festgeschrieben sei, sondern dessen Betrag. Was stimmt? Die Klägerin bezieht seit Oktober 2000 eine Hinterbliebenenrente in Form der großen Witwenrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Die Höhe …