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    Aufzeichnungspflichten: Umsatzsteuerheft reicht nicht

    - Führt ein Steuerpflichtiger ausschließlich ein Umsatzsteuerheft, in dem er die Tageserlöse in einer Summe einträgt, ohne weitere Ursprungsaufzeichnungen oder Kassenberichte oder ähnliches zu führen, erfüllt er nicht die Anforderungen an die Aufzeichnungspflichten gemäß § 4 Absatz 3 EStG.Dies stellt das Finanzgericht Hamburg klar.Im entschiedenen Fall wurden die Antragsteller in den Streitjahren 2012 bis 2014 als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. In den Streitjahren betrieb der Ant…

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    Bahn-Vielfahrer im Nahverkehr: Vorsteuernachteile vermeiden

    - Die Deutsche Bahn weist für Tickets im Nahverkehr immer 7% Umsatzsteuer aus – selbst dann, wenn die Strecke über 50km beträgt. Wir sagen Ihnen, wie Sie an eine korrekte Rechnung kommen!Die Deutsche Bahn unterscheidet bei den Fahrkarten zwischen Nahverkehr und Langstrecken. An sich ist es dabei so, dass für die Beförderung im Nahverkehr der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % gilt. Ist die Entfernung größer als 50km, liegt grundsätzlich eine sogenannte Langstrecke vor. Für diese gilt der Regelsteu…

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    Investitionsabzugsbetrag für außerhalb des Betriebs gelagerte Werkzeuge

    - Ein Unternehmer lässt eine Maschine bauen und lässt damit Kunststoffteile herstellen – allerdings steht das Gerät in der Halle eines anderen Unternehmers. Fehlt dann die "erforderliche dauerhafte räumliche Beziehung zur inländischen Betriebsstätte"? Nein, sagt das FG Niedersachsen.Ein Unternehmer A benötigte für die Herstellung eines von ihm verkauften Produkts Kunststoffformteile, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Er selber verfügte jedoch nicht über die entsprechenden Ma…

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    BFH bleibt bei 1 %-Regelung unnachgiebig

    - Ohne Fahrtenbuch bleibt nur die Besteuerung nach der 1%-Methode. Jedenfalls dann, wenn das Fahrzeug zu 50% oder mehr betrieblich genutzt wird.Ein Immobilienmakler ermittelte seinen Gewinn aus Gewerbebetrieb mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Im (notwendigen) Betriebsvermögen befand sich ein im Jahr 2006 gebraucht gekaufter BMW 530d, den er auch privat nutzte. Das Fahrzeug hatte einen Listenpreis von 64.000 Euro und wurde zu mehr als 50 % betrieblich genutzt.Im Jahr 2009 ergaben sich Gesamtkosten…

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    Betriebsfeier: Absagen gehen steuerlich nicht zu Lasten der feiernden Kollegen

    - Feiernden seien die vergeblichen Aufwendungen des Arbeitgebers für sog. "No-Shows" nicht zuzurechnen, entschied das FG Köln. Im vorliegenden Fall hatten die Feiernden auch keinen Vorteil durch die Absagen ihrer Kollegen – denn es durfte ohnehin unbegrenzt viel gegessen und getrunken werden.Und darum ging es konkret:Eine Firma plante Ende des Jahres 2016 einen gemeinsamen Kochkurs als Weihnachtsfeier. Nach dem Konzept des Veranstalters durfte jeder Teilnehmer unbegrenzt Speisen und Getr…

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    Auch unzulässiger Investitionsabzugsbetrag muss bei Nicht-Investition rückgängig gemacht werden

    - Wenn schon ein zu Recht gebildeter Investitionsabzugsbetrag rückwirkend wegen fehlender Investition aufzulösen ist, so muss das umso mehr für einen zu Unrecht gebildeten Investitionsabzugsbetrag gelten, sagt der BFHEin Selbstständiger hatte in seiner Steuererklärung 2011 einen hohen gewinnmindernden Investitionsabzugsbetrag (IAB) geltend gemacht für eine geplante Investition. Der von ihm erklärte Gewinn aus Gewerbebetrieb lag mit ca. 70.000 Euro unter der Gewinngrenze von 100.000 Euro als Voraus…

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    Kaskoversicherung für Betriebs-Pkw führt zu Betriebseinnahmen

    - Wenn Sie ein Auto Ihrem Betriebsvermögen zuordnen, ist nicht nur die Zahlung der Prämie in voller Höhe Betriebsausgabe. Vielmehr ist dann auch im Schadensfall die Leistung der Versicherung in voller Höhe Betriebseinnahme.Eine selbstständige Handelsvertreterin erzielte Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Den Gewinn ermittelte sie über Einnahmen-Überschuss-Rechnung. In ihrem Betriebsvermögen befand sich ein betrieblich und privat genutztes Fahrzeug, das sie zulässigerweise dem gewillkürten Betriebsvermö…

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    Vorsteuerabzug aus Rechnungen jetzt einfacher

    - Bei einer fehlerhaften Rechnung ist der Vorsteuerabzug schnell in Gefahr. Eine Fehlerquelle hat der BFH entschärft: Es genüge, wenn die Rechnung eine Anschrift des leistenden Unternehmers enthalte, unter der er postalisch erreichbar sei. Die zusätzliche Angabe eines Ortes, an dem er seine Tätigkeit ausübe, sei nicht erforderlich, sagen die Richter.Gleich zwei Urteile ergingen am 21.6.2018 zu diesem Thema:Im ersten Fall (V R 25/15) erwarb der Kläger, ein Autohändler, Kraftfahrzeuge von einem Einz…

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    Umsatzsteuer: EuGH-Vorlage zu Sportvereinen

    - Der BFH zweifelt an der Umsatzsteuerfreiheit von Leistungen, die Sportvereine gegen gesondertes Entgelt erbringen. Er hat daher ein Vorabentscheidungsersuchen an den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) gerichtet.Im Streitfall erbrachte der Kläger, ein Golfverein, verschiedene Leistungen gegen gesondert vereinbartes Entgelt. Dabei handelte es sich insbesondere um die Berechtigung zur Nutzung des Golfspielplatzes (Greenfee), um die leihweise Überlassung von Golfbällen für das Abschlagstraini…

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    Betriebserlaubnis eines Apothekers: Steuerhinterziehung kann Widerruf rechtfertigen

    - Die Betriebserlaubnis eines Apothekers darf widerrufen werden, wenn dieser in größerem Stil Steuern hinterzogen hat. Dies zeigt ein vom Verwaltungsgericht Aachen entschiedener Fall, in dem sich ein Apotheker ohne Erfolg gegen den Widerruf seiner Betriebserlaubnis gewandt hatte.Die Apothekenbetriebserlaubnis sei zu Recht widerrufen worden, da hinreichende Tatsachen vorlägen, die die Unzuverlässigkeit des Apothekers begründeten, meint das VG Aachen. Die hierbei anzustellende Prognose beruhe auf de…