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    Voraussetzung für umsatzsteuerfreie Leistungen eines privaten Pflegedienstes

    - Nach Auffassung des BFH darf sich ein privater Pflegedienst für die Umsatzsteuerfreiheit seiner Leistungen unmittelbar auf EU-Recht berufen. Denn die Vorschrift im deutschen Umsatzsteuergesetz verstößt gegen den Grundsatz der Wettbewerbsneutralität.Eine Krankenschwester betrieb seit 1.6.1993 einen ambulanten Pflegedienst. Sie ging davon aus, dass ihre Umsätze von der Umsatzsteuer befreit waren (§ 4 Nr. 16e UStG). Das Finanzamt stellte jedoch fest, dass die Voraussetzung für die Umsatzsteuerbefre…

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    Option zur Umsatzsteuer und Widerruf: Neue zeitliche Beschränkung des Wahlrechts

    - Ab dem 1.11.2010 sind die Option und der Widerruf einer Option nur noch bis zur formellen Bestandskraft des jeweiligen Steuerbescheides zulässig. Das beschneidet bisherige Gestaltungsmöglichkeiten von Unternehmern.Für bestimmte umsatzsteuerfreie Umsätze sieht das Umsatzsteuergesetz eine Optionsmöglichkeit vor (§ 9 UStG). Wird der Umsatz an einen Unternehmer für sein Unternehmen erbracht, kann durch die Option der Vorsteuerabzug erreicht werden. Im Gegenzug unterliegt der Umsatz dann der Umsatzst…

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    Private Kfz-Nutzung: Umwegfahrten sollten im Fahrtenbuch dokumentiert werden

    - Wer verhindern will, dass die private Kfz-Nutzung nach der 1%-Regel versteuert wird, muss ein zeitaufwendiges Fahrtenbuch führen. Umso ärgerlicher, wenn das Fahrtenbuch später vom Finanzamt verworfen und eine hohe Steuernachzahlung fällig wird. Ein Urteil zeigt, wo es zu Problemen kommen kann.Im entschiedenen Fall ging es um den Geschäftsführer einer Steuerberatungs-GmbH, der einen Firmenwagen fuhr. Nach dem lückenlos geführten Fahrtenbuch nutzte er das Fahrzeug überhaupt nicht privat. Bei einer…

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    BFH lässt nachträglichen Abzug einer Ansparabschreibung nach Betriebsprüfung zu

    - Ein Investitionsabzugsbetrag darf auch noch gebildet werden, nachdem die Investition erfolgt ist. Allerdings muss der Antrag innerhalb von zwei Jahren nach Durchführung der Investition gestellt werden.Mit einem Investitionsabzugsbetrag kann schon zwei Jahre vor einer geplanten Investition ein gewinnmindernder Abzugsbetrag von 40% der voraussichtlichen Anschaffungskosten gebildet werden. Im Gesetz fehlt jedoch eine Aussage darüber, ob das auch noch möglich ist, wenn die Investition bereits erfolg…

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    Voraussetzung einer steuerbegünstigten Teilbetriebsveräußerung

    - Wird einer von mehreren Internet-Diensten verkauft, zwischen denen keine klare organisatorische Trennung besteht, so handelt es sich nicht um den begünstigten Verkauf eines Teilbetriebs.Ein Unternehmer hatte sich auf Internet-Dienstleistungen spezialisiert und im Lauf der Jahre mehrere eigenständige Internet-Dienste aufgebaut. Diese hatten unterschiedliche Kundenkreise, denen auch ganz unterschiedliche Dienstleistungen angeboten wurden.Als der Unternehmer einen der insgesamt drei Geschäftsbereic…

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    1%-Methode: Nicht zu viel versteuern für die Fahrt zwischen Wohnung und Betrieb

    - Wird der Betriebs-Pkw nur selten für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb genutzt, ist nach Ansicht des BFH statt der Pauschalregelung die günstigere Einzelbewertung vorzunehmen. Jetzt können Sie den Nichtanwendungserlass der Finanzverwaltung kontern!Die meisten Selbstständigen versteuern die private Kfz-Nutzung nach der 1%-Methode mit monatlich 1% des Listenpreises. Falls sie den Betriebs-Pkw auch noch für ihre Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb nutzen, müssen sie dafür einen zusätzlichen Pri…

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    Berufsmusiker: Kosten für häusliches Übungszimmer in voller Höhe steuerlich absetzbar

    - Berufsmusiker können die Kosten für einen zum Einstudieren von Musikstücken genutzten Raum in der eigenen Wohnung steuerlich unbeschränkt als Betriebsausgaben abziehen.Die Abzugsbeschränkungen für ein häusliches Arbeitszimmer greifen hier nicht, entschied das FG Köln.Geklagt hatte eine freiberufliche Musikerin statt, die die Kosten für ein häusliches Übungszimmer in Höhe von ca. 3.000 Euro in voller Höhe als Betriebsausgaben absetzen wollte. Das Finanzamt erkannte die Kosten nicht an und vertrat…

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    BFH: Keine Nachholung versäumter Abschreibung bei Einnahmen-Überschuss-Rechnung

    - Der BFH hat entschieden, dass Einnahmen-Überschuss-Rechner ebenso wenig wie bilanzierende Unternehmer eine unterbliebene Abschreibung nachholen dürfen, wenn ein Wirtschaftsgut des notwendigen Betriebsvermögens versehentlich überhaupt nicht aktiviert worden ist.Für bilanzierende Unternehmer hatte der Bundesfinanzhof schon vor längerem entschieden, dass eine Nachholung versäumter Abschreibungen nicht zulässig ist (BFH, Urteil vom 24.10.2001, Az. X R 153/97). Nun hat der BFH in einer weiteren Entsc…

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    Betriebs-Pkw und 1%-Methode: Umsatzsteuer zwingend nach der 80/20-Regel zu berechnen

    - Der BFH hat entschieden, dass Unternehmer bei Anwendung der 1%-Regelung die Umsatzsteuer auf den Privatanteil nicht nach einem individuellen Kostenschlüssel berechnen dürfen.Die meisten Unternehmer versteuern die private Pkw-Nutzung nach der 1%-Methode. Diesen einkommensteuerlichen Wert dürfen sie aus Vereinfachungsgründen auch für die Berechnung der Umsatzsteuer auf den Privatanteil heranziehen. Nach Auffassung der Finanzverwaltung ist dabei für Kosten ohne Vorsteuerabzug pauschal ein Abzug von…

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    Volksfestveranstalter: Nur 7 Prozent Umsatzsteuer auf Eintrittskarten

    - Eintrittskarten für ein Volksfest unterliegen dem ermäßigten Umsatzsteuersatz, entschied das FG Berlin-Brandenburg.Der Kläger veranstaltet seit Beginn der 90er Jahre einmal jährlich für ca. 10 Tage ein Volksfest. Dafür mietet er jedes Jahr eine Freifläche an, die von den Besuchern nur gegen Entgelt betreten werden kann. Auf dem Volksfest wird eine Mischung aus Kunst, Kunsthandwerk und Gastronomie angeboten. Es treten Kleinkünstler und Gaukler aller Genres auf, wie etwa Zauberer, Bauchredner, Jon…