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    Privatanteil nach der 1 %-Methode lässt sich manchmal auch ohne Fahrtenbuch vermeiden

    - Trotz fehlendem Fahrtenbuch braucht ein Unternehmer die private Nutzung seines Betriebs-Pkw nicht nach der 1 %-Methode zu versteuern, wenn ein hinsichtlich Status und Gebrauchswert vergleichbarer privater Pkw vorhanden ist.Ein Dogma der Finanzverwaltung lautet: Jeder Unternehmer fährt seinen Geschäftswagen auch privat. Deshalb müssen Selbstständige bei einem zu mehr als 50 % betrieblich genutzten Pkw einen pauschalen Privatanteil nach der 1 %-Methode versteuern, wenn sie kein Fahrtenbuch führen.…

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    EuGH: Versicherung durch Leasinggeber kann umsatzsteuerfrei sein

    - Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Verschaffung von Versicherungsschutz durch den Leasinggeber unter bestimmten Voraussetzungen als eigenständige umsatzsteuerfreie Versicherungsleistung zu beurteilen ist.Das Leasingunternehmen hatte den Leasinggegenstand selber versichern lassen und diese Versicherungsleistung in unveränderter Höhe an den Leasingnehmer weiterberechnet. Das Finanzamt Warschau (der entschiedene Fall betrifft einen polnischen Unternehmer) war der Meinung, die Ber…

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    EXIST-Gründerstipendium ist nicht steuerfrei

    - Ein Existenzgründer, der ein Stipendium erhält, das seine unternehmerische Selbstständigkeit vorbereiten und begleiten soll, muss die erhaltenen Mittel als Betriebseinnahme versteuern.Ein Diplom-Informatiker erhielt über seine Hochschule ein EXIST-Gründerstipendium in Höhe von monatlich 2.000 €, insgesamt 24.000 €. Mit diesem Stipendium werden innovative wissensbasierte Existenzgründungen aus Hochschulen durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Europäischen Sozi…

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    Außergewöhnliche Absetzung: Rentabilitätsminderung reicht nicht aus

    - Nicht jede eklatante Ertragsminderung eines vermieteten Objekts rechtfertigt Absetzungen für eine außergewöhnliche wirtschaftliche Abnutzung (AfaA), entschied das FG Münster.Die Klägerin vermietete ein Ladenlokal an ein Discounthandelsgeschäft und zwei kleinere Ladenlokale im selben Objekt an andere Mieter. Nachdem der Mietvertrag mit dem Hauptmieter beendet wurde, machte die Klägerin eine AfaA geltend, die das Finanzamt nicht anerkannte. Die Klägerin trug vor, dass es ihr erst nach einem Jahr g…

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    Betriebsausgabenabzug bei Dreiecksfahrten

    - Ein Selbstständiger, der auf dem Heimweg einen Kunden besucht, muss wissen, wie er diese Fahrt steuerlich zu behandeln hat. Das FG Münster hat sich mit der Situation beschäftigt.Der entschiedene Fall betraf einen selbstständigen Steuerberater, der die private Nutzung seines Betriebs-Pkw mit einem Fahrtenbuch ermittelte. Bei Dreiecksfahrten (Wohnung-Mandant-Kanzlei-Wohnung oder Wohnung-Kanzlei-Mandant-Wohnung) behandelte er alle drei Teilstrecken als betriebliche Fahrten.Das Finanzamt folgte dies…

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    Musiker: Übungsraum ist ganz normales Arbeitszimmer

    - Ein Berufsmusiker bereitet sich in seinem häuslichen Übungszimmer auf die Arbeit vor. Daher handelt es sich bei dem Raum nach Ansicht des BFH um ein ganz normales Arbeitszimmer – mit den entsprechenden Folgen bei den Betriebsausgaben.Eine selbstständige Berufsmusikerin hatte sich in ihrer Wohnung ein Übungszimmer eingerichtet. In dem Zimmer befanden sich Musikinstrumente (Flügel, Klarinetten und Bratsche), Regale zur Aufbewahrung von Noten sowie ein kleiner Tisch. Den Tisch nutzte die Musikerin …

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    Gründungszuschuss und Beginn der Selbstständigkeit: Jeder Tag zählt

    - Wer arbeitslos ist und sich selbstständig machen will, kann bei der Agentur für Arbeit einen Gründungszuschuss beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass der Existenzgründer bei Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit noch einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld von mindestens 90 (seit 2012: 150) Tagen hat. Und bei dieser Rechnung kommt es auf jeden Tag an.Eine junge Rechtsanwältin war arbeitslos gemeldet und bezog Arbeitslosengeld. Am 4.5.2009 stellte sie telefonisch einen Antrag auf Gewährung ei…

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    GWG: 6 Tipps zur Optimierung der Abschreibung

    - Seit 2010 gibt es bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern den Sammelposten für die Poolabschreibung. Eigentlich sollte damals alles ein bisschen besser und flexibler werden. Herausgekommen ist ein unglücklich formuliertes Bürokratiemonster mit alten Grenzen und neuen, komplizierten Wahlrechten, die noch heute regelmäßig für Verwirrung sorgen.GWG mit Anschaffungskosten über 150 € Für GWG mit Anschaffungskosten über 150 € hat ein Unternehmer jetzt die Wahl zwischen Sofortabzug und Poolabschreibun…

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    Investitionsabzugsbetrag vor der Betriebseröffnung: Verbindliche Bestellung nicht zwingend

    - Wenn ein Unternehmer bereits vor der Eröffnung seines Betriebs einen Investitionsabzugsbetrag (IAB) für geplante Investitionen geltend machen will, so fordert das Finanzamt eine verbindliche Bestellung. Der BFH sieht das zum Glück anders.Existenzgründer können bereits im Jahr vor der Betriebsgründung einen IAB in Höhe von 40 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten eines Wirtschaftsgutes bilden und den daraus entstehenden Verlust steuersparend mit anderen positiven Einkünften verrechnen. Beson…

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    Selbstständige: Frühere Junggesellenregelung vom BMF reaktiviert

    - Unternehmer mit mehreren Betriebs-Pkw, die seit 2010 hohe Privatanteile bei der 1 %-Methode versteuern mussten, können aufatmen. Das BMF führt die frühere Junggesellenregelung zu Gunsten der Unternehmen in leicht modifizierter Form wieder ein.Befinden sich im Betriebsvermögen eines Selbstständigen mehrere privat nutzbare Autos, die zu über 50 % betrieblich genutzt werden und für die kein Fahrtenbuch geführt wird, so kann das ein teurer Spaß werden. Der BFH hat nämlich entschieden, dass in diesem…