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4. Entfernungspauschale: Wie viele Fahrten erkennt das Finanzamt an?

Wer wegen Corona zumindest einen Teil des Jahres 2020 zuhause gearbeitet hat, ist natürlich seltener zur Arbeitsstätte – das Finanzamt spricht von »erster Tätigkeitsstätte« - gefahren.

Das wirkt sich auch auf die Entfernungspauschale in Ihrer Steuererklärung aus: Die Angabe »220 Arbeitstage mit Fahrt zur ersten Tätigkeitsstätte« wird das Finanzamt vermutlich nicht einfach so akzeptieren. Vielmehr werden die Finanzämter davon ausgehen, dass sechs oder acht oder noch mehr Wochen von zuhause gearbeitet wurden. Bei dem Ziel, die 1.000-Euro-Werbungskostenpauschale zu überschreiten, kann das wichtig werden.

Wenn Sie dazu noch kein Arbeitszimmer anerkannt bekommen (siehe dazu die Ausführungen im Kapitel »Arbeitszimmer, Home-Office und mobiles Arbeiten«), ist das natürlich aus finanzieller Sicht maximal unerfreulich.

Wir sind gespannt, ob sich die Finanzverwaltung dafür eine Lösung ausdenkt. Bisher ist dazu noch nichts geregelt. Machen Sie sich an dieser Stelle also auf Nachfragen gefasst!