Doppelte Haushaltsführung: Umzug wegen Partnerwechsel nicht schädlich

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Ein Steuerzahler mit anerkannter doppelter Haushaltsführung trennte sich von seinem Ehepartner, zog aus der gemeinsamen Familienwohnung in die nur wenige Straßen weiter entfernt gelegene Wohnung der neuen Lebenspartnerin. Finanzamt und auch das Finanzgericht wollten deshalb eine doppelte Haushaltsführung nicht mehr anerkennen. Begründung: Er hätte anlässlich der Trennung von seiner Ehefrau ja auch an den 90km entfernt gelegenen Beschäftigungsort ziehen können. Doch damit wollte sich der Angestellte aus Baden-Württemberg nicht zufriedengeben und zog bis vor den Bundesfinanzhof.

Mit Erfolg! Der Bundesfinanzhof hat nochmals klargestellt, dass eine doppelte Haushaltsführung auch dann weiterhin steuerlich abzugsfähig bleibt, wenn der eigene Hausstand am Heimatort verlegt wird. Und dabei kann es keine Rolle spielen, ob man alleine umzieht oder mit dem Ehepartner (BFH-Urteil vom 4.4.2006, VI R 11/02, BStBl. 2006 II S. 714).


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