Selbstständigen-Newsletter vom 13.03.2012

Liebe Leserin, lieber Leser,

kürzlich las ich in einer Zeitung, dass immer mehr Arbeitnehmer lieber ihr eigenes technisches Equipment nutzen als das des Arbeitgebers. Denn der eigene Laptop und das eigene Smartphone sind neuer, schneller, stärker und manchmal auch vertrauter. Das sieht natürlich nicht jeder Arbeitgeber gern - man denke nur an die datenschutzrechtlichen Risiken, die hier lauern.

Aber vielleicht lässt sich ja ein Kompromiss finden: Der Arbeitgeber schafft fürs Büro ein Gerät an, der Arbeitnehmer hat dabei ein Mitspracherecht und darf das Gerät auch privat nutzen. Diese Idee scheitert zurzeit noch oft daran, dass die Arbeitnehmer in solchen Fällen für die private Nutzung einen geldwerten Vorteil versteuern müssen. Vielleicht gehört dieses Problem aber bald der Vergangenheit an, denn die Bundesregierung plant eine Gesetzesänderung, nach der Arbeitgeber Smartphones, Tablets und auch Software steuerfrei überlassen dürfen. Das wäre wirklich mal eine gute Idee.

Weitere interessante Themen für Sie in dieser Ausgabe:

Bis zum nächsten Mal!
Ihre Steuertipps-Redaktion

Arbeitgeber soll Smartphones und Software steuerfrei überlassen können

Die private Nutzung von Computer-Software des Arbeitgebers soll für Arbeitnehmer steuerfrei gestellt werden. Der Finanzausschuss beschloss eine entsprechende Gesetzesänderung, die in das Änderungsgesetz zum Gemeindefinanzreformgesetz aufgenommen wurde.

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Erleichterungen für Kleinstunternehmen in Sicht

Die Europäische Union hat Erleichterungen bei Bilanzregelungen und Offenlegungspflichten für Kleinstunternehmen auf den Weg gebracht. Ziel der sogenannten Micro-Richtlinie ist es, besonders den kleinsten Unternehmen bürokratische Lasten bei der Erstellung von Bilanzen abzunehmen.

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Kauftipp: Großer Musterfall EÜR 2011

Das Ausfüllen des Vordrucks »Anlage EÜR« wird Ihnen leichter fallen, wenn Sie sich an Beispielen orientieren können. Wir haben für Sie daher einen Musterfall ausgearbeitet. Schauen Sie der selbstständigen SAP-Beraterin Hanna Gerwin über die Schulter, die ihren Gewinn 2011 über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermittelt und die Anlage EÜR Anfang 2012 erstellt.

Der Musterfall berücksichtigt zum Beispiel folgende Sachverhalte:

  • Bildung eines Investitionsabzugsbetrages;
  • Sofortabschreibung für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG);
  • GWG-Sammelposten/Poolabschreibung;
  • Sonderabschreibung von 20%;
  • Ermittlung des Privatanteils beim Betriebs-Pkw;
  • Häusliches Arbeitszimmer.

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Dauerverluste bei Rechtsanwältin führen zu Liebhaberei

Erzielt ein selbstständiger Rechtsanwalt zehn Jahre lang nur Verluste, kann eine Gewinnerzielungsabsicht nicht unterstellt werden. Eine Verrechnung mit anderen positiven Einkünften ist dann nicht möglich.

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