Geldanlage
Zinsen und Dividenden sind steuerpflichtiges Einkünfte, wenn sie den Sparerfreibetrag übersteigen. Hier finden Sie Informationen, wie Sie den Sparerfreibetrag maximal ausreizen, Kosten absetzen und so Ihre Geldanlage vor dem Fiskus schützen.
Finanzamt erhöht bei der Günstigerprüfung den Soli auf die Abgeltungsteuer
[24.07.2010] Die Finanzämter berechnen bei der Günstigerprüfung im Rahmen der Abgeltungsteuer den Solidaritätszuschlag neu. Das kann im Einzelfall für den Steuerpflichtigen zu einer Soli-Nachzahlung führen, auch wenn die Günstigerprüfung nicht zu einer individuellen Besteuerung der Kapitaleinkünfte führt. Mehr ...
Verkauf einer Kapitalbeteiligung: nachträgliche Darlehenszinsen als Werbungskosten absetzen
[23.07.2010] Nach dem Verkauf einer wesentlichen Kapitalbeteiligung fallen Schuldzinsen an, weil der Verkaufserlös nicht zur Tilgung des bei Anschaffung der Beteiligung aufgenommenen Darlehens ausreicht: Der BFH lässt jetzt den Abzug als Werbungskosten zu! Mehr ...
Höhere Quellensteuer auf portugiesische Dividenden
[20.07.2010] Portugal hat den Quellensteuersatz bei Dividenden von 18 auf 21,5% erhöht. Deutsche Aktionäre bekommen ab Juli von einer Gewinnausschüttung nur 78,5% überwiesen, der Rest bleibt gleich beim portugiesischen Fiskus. Mehr ...
Werbungskostenabzug bei Kapitalerträgen: Musterverfahren
[07.06.2010] Gegen die Abschaffung des Werbungskostenabzugs bei Kapitalerträgen gibt es jetzt ein neues Musterverfahren. Lesen Sie hier, um was es dabei genau geht. Mehr ...
Steuererklärung, Anlage KAP: Steuerbescheinigung der Bank anfordern
[20.05.2010] Wer im vergangenen Jahr Zins- oder Kursgewinne über dem Sparerpauschbetrag von 801 Euro verzeichnete, hat im Laufe des Jahres dafür bereits Abgeltungsteuer entrichtet. Trotzdem kann eine Jahressteuerbescheinigung der Bank sinnvoll sein. Mehr ...
Für den Antrag beim Finanzamt: Nichtveranlagungs-Bescheinigung 2010
[19.05.2010] Jede Person, die voraussichtlich keine Einkommensteuer zahlen muss, kann beim Finanzamt eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung beantragen. Prüfen Sie hier schnell und bequem, ob auch Sie davon profitieren! Mehr ...
CTS-Opfer: Verluste werden steuerlich besser anerkannt
[09.05.2010] Die geprellten Anleger der Finanzfirma Commodity Trading Service GmbH (CTS) können die über alle Jahre angefallenen Scheinrenditen im Jahr der Insolvenz, also im Jahr 2001, als Verluste geltend machen. Darauf einigten sich Bund und Länder auf Initiative von Rheinland-Pfalz. Mehr ...
Veräußerung ausländischer Investmentanteile und Anlage KAP 2009
[14.04.2010] Bei Verkauf oder Rückgabe ausländischer Fondsanteile taucht in der Steuerbescheinigung der inländischen Depotbank am Ende ein Hinweis auf Fondserträge auf, die von der Höhe der Kapitalerträge abzuziehen seien. Was hat es damit auf sich? Mehr ...
Werbungskostenabzug bei Verfall von Optionsscheinen?
[27.02.2010] Für den BFH und die Finanzverwaltung sind Verluste aus wertlos verfallenen Optionsscheinen steuerlich ohne Bedeutung. Doch das Finanzgericht München erkennt die Anschaffungskosten als vergebliche Werbungskosten an. Nun muss der BFH entscheiden. Mehr ...
Keine Anrechnung fiktiver Quellensteuer auf erhaltene Stückzinsen bei Verkauf ausländischer Anleihen?
[04.02.2010] Wird eine ausländische Anleihe vor der Zinszahlung verkauft, steht dem Verkäufer keine zeitanteilige fiktive Quellensteuer zu, so das FG Köln. Gegen das Urteil ist Revision eingelegt worden. Mehr ...
Ausfüllhinweise zur Anlage KAP 2009
[22.12.2009] Die Anlage KAP 2009 sieht völlig anders aus als noch bis Ende 2008. Grund ist die Einführung der Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge ab 2009. Hier erläutern wir Ihnen das neue Formular. Mehr ...
Schwarze Fonds: Pauschalbesteuerung verstieß gegen EU-Recht
[13.11.2009] Die frühere pauschale Gewinnbesteuerung für Auslandsfonds (sog. schwarze Fonds) verstößt gegen die Kapitalverkehrsfreiheit. Zu diesem Urteil kommt der BFH. Mehr ...
Verkauf und Ankauf gleichartiger Wertpapiere am selben Tag
[24.10.2009] Wenn Sie Wertpapiere am selben Tag verkaufen und zu einem anderen Kurs wieder ankaufen, liegt kein Gestaltungsmissbrauch vor. Das Finanzamt muss Verluste, die bei solchen Geschäften entstehen, anerkennen. Mehr ...
Wann gilt noch die alte Spekulationsfrist für Wertpapiergeschäfte?
[14.10.2009] Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren bleiben auch ab 2009 steuerfrei, wenn die Papiere vor 2009 angeschafft wurden und der Verkauf erst nach einer Besitzdauer von mehr als einem Jahr erfolgt ist. Doch was bedeutet "Anschaffung" genau? Mehr ...
Pauschalsteuer auf Auslandsfonds bis Ende 2003 verstößt gegen Europarecht
[13.08.2009] Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die frühere Pauschalbesteuerung der Erträge aus ausländischen "schwarzen" Investmentfonds gegen Europarecht verstoßen hat. Die Finanzverwaltung gibt nun klein bei und ändert noch offene Steuerbescheide. Mehr ...
Ist ein infolge der Finanzkrise eingetretener Totalverlust von Kapitalvermögen steuerlich absetzbar?
[11.08.2009] Viele Kapitalanleger haben während der weltweiten Finanzkrise bei ihren Wertpapier- und Geldanlagen Totalverluste hinnehmen müssen. Bestes Beispiel sind die Lehman-Geschädigten. Doch das Finanzamt interessiert sich für solche Verluste leider nicht. Mehr ...
Sind Verluste mit Aktien der Hypo Real Estate steuerlich absetzbar?
[26.06.2009] Die mit vielen Milliarden Euro Steuergelder bezahlte Rettung des Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate (HRE) ist zum Synonym der Finanzkrise in Deutschland geworden. Doch für die Verluste der HRE-Aktionäre interessiert sich das Finanzamt nicht. Mehr ...
Neues Gesetz zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung in Vorbereitung
[06.06.2009] Um die Steuerhinterziehung zu bekämpfen, erhöht Finanzminister Steinbrück den Druck. Nun soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, mit dem Steuerpflichtige aufs Korn genommen werden, die Geld in sog. Steueroasen angelegt haben. Mehr ...
Kapitalanleger: Arbeitszimmer absetzen?
[11.05.2009] Ein Steuerberater hatte nebenbei auch Kapitaleinkünfte. Die Anlageentscheidungen traf er ausschließlich in seinem privaten Arbeitszimmer. Folglich wollte er dieses steuerlich geltend machen. Allerdings ohne den BFH. Mehr ...
Die gesetzliche Einlagensicherung wird wegen der Finanzkrise verbessert
[05.05.2009] Vor dem Hintergrund der Finanzkrise, die zu erheblichen Schieflagen im Welt-Bankensystem geführt haben, wird die gesetzliche Einlagensicherung innerhalb der Europäischen Union verbessert. Bereits ab Juli 2009 wird die Sicherungsgrenze pro Kunde mehr als verdoppelt. Mehr ...
Vorzeitige Kündigung einer Kapitallebensversicherung führt zur Steuerpflicht
[28.04.2009] Lebensversicherungen werden oftmals nicht bis zum Ende der vereinbarten Laufzeit durchgehalten, sondern aus Geldmangel vorzeitig gekündigt. Steuerlich hat das aber Nachteile, weshalb ein solcher Schritt gut überlegt sein sollte. Mehr ...
Aushöhlung des Bankgeheimnisses durch neues BFH-Urteil bestätigt
[16.04.2009] Das deutsche Bankgeheimnis gemäß § 30a AO existiert angesichts der zunehmenden Kontrollmöglichkeiten der Finanzämter eigentlich nur noch auf dem Papier. Dem Finanzamt ist es nun sogar möglich, Bankkonten auszuspähen, wenn lediglich ein hinreichender Verdacht auf Steuerschummelei besteht. Mehr ...
Gezahlte Stückzinsen zwingend im Jahr der Zahlung absetzbar?
[17.03.2009] Die beim Kauf von festverzinslichen Wertpapieren gezahlten Stückzinsen dürfen als negative Einnahmen aus Kapitalvermögen angesetzt werden. Strittig ist, ob dies im Jahr des Kaufs oder erst im Jahr der Zinsgutschrift zu geschehen hat. Mehr ...
Ans Finanzamt gezahlte Nachzahlungszinsen auf Einkommensteuerschulden nicht abziehbar
[11.03.2009] Zinsen auf Nachzahlungen von Einkommensteuer dürfen Sie nicht von den Zinserträgen absetzen, die Sie mit einer verzinslichen Anlage der nachzuzahlenden Steuern erzielt haben. Mehr ...
Wann beginnt die Spekulationsfrist für die bei Einlösung von Zertifikaten gelieferten Aktien?
[17.02.2009] Erfolgte nach dem Kauf eines Discount- oder Bonuszertifikats vor 2009 innerhalb eines Jahres eine Rückzahlung in Geld oder Aktien, ist dies ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft gemäß § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG 2008. Mehr ...
Kapitalvermögen: Zinsen auf Konten der Kinder können Einkünfte der Eltern sein
[25.01.2009] Haben Eltern eine uneingeschränkte Vollmacht für Konten ihrer Kinder und kassieren sie am Ende auch die Zinsen, dann müssen sie diese Einnahmen selbst versteuern. Mehr ...
Depotgebühren für 2008, die bis zum 31. Januar 2009 gezahlt werden, sind noch absetzbar
[14.01.2009] Ab 2009 können Werbungskosten aus Kapitalvermögen steuerlich nicht mehr abgesetzt werden. Mit dem Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro/1602 Euro (Alleinstehende/ Verheiratete) sind nämlich alle Kosten bei der Abgeltungssteuer abgegolten. Mehr ...
Bundesverfassungsgerichts-Urteil zur Spekulationsbesteuerung 1997/98 neue Tatsache?
[31.12.2008] Das Finanzgericht Köln wertete eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Spekulationsbesteuerung als neue Tatsache gem. § 173 AO. Steuerbescheide könnten aufgrund dieses Urteils nachträglich geändert werden. Leider kann aufgrund von Verjährung fast kein Steuerzahler davon profitieren. Mehr ...
Steuerprivileg für Lebensversicherungen in zwei Fällen ab 2009 abgeschafft
[29.12.2008] Mit dem Jahressteuergesetz 2009 verlieren Kapitallebensversicherungen mit Vermögensverwaltung und mit geringem Todesfallschutz ihre Steuervorteile. Mehr ...
Bundesfinanzhof ändert seine Rechtsprechung zum Verlustvortrag
[20.12.2008] Kapitalanleger können in der Steuererklärung nicht angegebene Spekulationsverluste dem Finanzamt noch innerhalb von vier Jahren nachmelden, um sich einen Verlustvortrag zu sichern. Mehr ...
Mit Spekulationsverlusten Steuern sparen
[15.12.2008] Haben auch Sie Aktien und gehören zu den Verlierern bei der Finanzkrise? Kleiner Trost: Mit einem Verlustvortrag oder Verlustrücktrag können Sie wenigstens Steuern sparen. Mehr ...
Immobilie verkauft und Aktien gekauft? Zinsen aus Anschaffungsdarlehen abziehbar!
[04.12.2008] Haben Sie eine vermietete Immobilie nach kurzer Zeit wieder verkauft, müssen Sie oft noch lange Zeit das Anschaffungsdarlehen abbezahlen. Legen Sie den Verkaufserlös in Aktien an, können Sie die Schuldzinsen weiterhin als Werbungskosten abziehen. Wir erklären, was Sie dabei beachten müssen? Mehr ...
Zinsbesteuerung: Wer sich wehren will, muss klagen
[16.09.2008] Die Zinsbesteuerung ab 1994 entspricht dem Grundgesetz. So hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden. Konsequenz: Die Finanzämter lehnen alle Einsprüche dagegen pauschal ab. Mehr ...
Kontoabfragen sind so häufig wie nie zuvor
[02.08.2008] Die Kontenabfragen durch das Finanzamt und andere Behörden erreichen Rekordwerte: Insgesamt 93.560 Mal griff man im Jahr 2007 auf die Datensätze der Banken zu. Die meisten Abfragen kamen von Polizei und Staatsanwaltschaften. Mehr ...
Konten der Kinder nicht wie eigene behandeln – Steuerfalle droht!
[01.08.2008] Eltern, die über Konten ihrer Kinder verfügen, müssen aufpassen. Behandeln Sie das Konto wie eigenes Vermögen, tappen Sie in die Steuerfalle. Das gilt auch bei volljährigen Kindern. Mehr ...
Zertifikate mit garantierter Mindestrückzahlung: BMF reagiert auf BFH-Urteil
[12.07.2008] Bei Zertifikaten mit garantierter Mindestrückzahlung ist nur der Teil des Kursgewinns steuerpflichtig, der der garantierten Mindestrückzahlung entspricht. So hat der BFH entschieden, und das Bundesfinanzministerium passt seine Erlasse an. Mehr ...
Verluste durch wertlose Optionen abziehbar?
[21.06.2008] Erwerben Sie eine Kaufoption und lassen diese verfallen, können Sie die Aufwendungen für die Anschaffung nicht als vergebliche Werbungskosten bei den privaten Veräußerungsgeschäften abziehen, so der BFH. Mehr ...
Gebühren für Vermögensverwaltung vollständig abziehbar?
[19.06.2008] Die Finanzverwaltung lässt nur einen Teil dieser Kosten als Werbungskosten zu. Das sieht das Finanzgericht Köln anders. Mehr ...
Arbeitnehmer-Darlehen: beruflich bedingt oder Kapitalvermögen?
[29.05.2008] Meist ist der Fall ja umgekehrt: Ein Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber ein Darlehen, z.B. in Form eines Lohnvorschusses. Aber auch Darlehen an den Arbeitgeber kommen vor. Was müssen Sie dabei steuerlich beachten - besonders dann, wenn der Arbeitgeber das Darlehen nicht zurückzahlen kann? Mehr ...
Dividenden: Nur 50prozentiger Werbungskostenabzug verfassungsgemäß?
[28.05.2008] Bestimmte Dividenden und Spekulationsgewinne sind nur zu 50% steuerpflichtig. Das bedeutet bisher aber auch: Die damit zusammenhängenden Werbungskosten sind ebenfalls nur zur Hälfte abziehbar. Ist das verfassungsgemäß? Mehr ...
Zinsen auf Rentennachzahlung: Clever Steuern sparen
[03.05.2008] Erhalten Sie zusammen mit einer Rentennachzahlung Zinsen vom Rentenversicherungsträger, haben Sie bei der Steuererklärung eine interessante Gestaltungsmöglichkeit. Mehr ...
Zinsbesteuerung ab 1994 war verfassungsgemäß
[25.04.2008] Die Zinsbesteuerung ab 1994 entspricht dem Grundgesetz. So hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden. Mehr ...
Dividenden: Nur 50prozentiger Werbungskostenabzug verfassungsgemäß?
[15.04.2008] Bestimmte Dividenden und Spekulationsgewinne sind nur zu 50% steuerpflichtig. Das bedeutet bisher aber auch: Die damit zusammenhängenden Werbungskosten sind ebenfalls nur zur Hälfte abziehbar. Mehr ...
Zertifikate mit garantierter Mindestrückzahlung nur teilweise steuerpflichtig
[11.04.2008] Bei Zertifikaten mit garantierter Mindestrückzahlung ist nur der Teil des Kursgewinns steuerpflichtig, der der garantierten Mindestrückzahlung entspricht, so jetzt der BFH. Mehr ...
Zinsbesteuerung 2000 bis 2002 war verfassungsgemäß
[04.04.2008] Die Zinsbesteuerung in den Jahren 2000 bis 2002 war verfassungsgemäß! Das sagt das Bundesverfassungsgericht in einem brandneuen Urteil. Mehr ...
NV-Bescheinigung auch für Abgeltungsteuer gültig
[29.03.2008] Sparer, die eine NV-Bescheinigungen vorlegen können, sind auch von der Abgeltungsteuer befreit. Die Bescheinigung gibt es für alle, die keine Einkommensteuer zahlen müssen. Betroffen sind also Rentner, Studenten und Geringverdiener. Mehr ...
Aktienanleihen: Verluste sind nicht mehr absetzbar
[27.03.2008] Aktienanleihen bieten eine hohe Verzinsung, sind aber auch riskant. Denn wenn die zugrunde liegenden Aktien an Wert verlieren, erleiden Sie als Anleger einen Einlösungsverlust. Den können Sie künftig nicht mehr mit den laufenden Zinsen verrechnen. Mehr ...
Wertpapier-Spekulationsgewinne: Steuer ab 1999 verfassungsgemäß
[12.03.2008] Schlechte Nachricht für Anleger: Die Steuer auf Spekulationsgewinne ab 1999 ist verfassungsgemäß. Das Bundesverfassungsgericht hat eine entsprechende Beschwerde abgewiesen. Mehr ...
Ist Daytrading eine gewerbliche Tätigkeit?
[10.03.2008] Daytrader handeln auf eigene Rechnung täglich mit einer Vielzahl von Aktien und wollen von kurzfristigen Kursschwankungen profitieren. Ist diese Tätigkeit gewerblich, oder handelt es sich um eine private Vermögensverwaltung? Diese Frage muss der BFH beantworten. Mehr ...
EU-Einreise mit über 10.000 Euro Bargeld? - Anmelden!
[01.07.2007] Reisende, die mehr als 10.000 Euro in bar bei sich tragen, müssen seit dem 15. Juni beachten: Wer die Grenzen der EU passiert, muss den Betrag ohne Aufforderung beim Zoll anzeigen. Mehr ...
Körperschaftsteuer auf ausländische Dividenden ist zu erstatten
[25.06.2007] Der Europäische Gerichtshof hat das ehemalige deutsche Anrechnungsverfahren rückwirkend für europarechtswidrig erklärt. Wann auch Sie davon profitieren können, lesen Sie hier. Mehr ...
Warten Sie nicht auf Bankbelege: Verluste aus Kapitalanlagen gehören in die Steuererklärung
[07.06.2007] Auch wenn die Erträgnisaufstellung noch nicht vorliegt: Tragen Sie Verluste stets auf der Anlage KAP oder AUS ein. Verpassen Sie es, rechtzeitig die notwendigen Angaben zu machen, rechnen Finanzämter den Verlust nicht an. Ob das richtig ist, muss der BFH entscheiden - und Sie können mit einem Einspruch profitieren. Mehr ...
Abgeltungssteuer: Für welche Lebensversicherungen gilt sie?
[22.05.2007] Für Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne bei Kapitalanlagen soll ab 2009 eine Abgeltungssteuer von 25% gelten. Ob das auch für Lebensversicherungen gilt, hängt davon ab, wie Ihre Police bisher besteuert wird. Mehr ...
Gebühren für Vermögensverwaltung: So viel ist abziehbar
[21.05.2007] Die Gebühren für die Vermögensverwaltung betreffen oft sowohl Kapitalerträge als auch steuerfreie Vermögenszuwächse oder steuerpflichtige Veräußerungen. Deshalb erkennt das Finanzamt sie oft nur teilweise als Werbungskosten bei Kapitalerträgen an. Hier erfahren Sie mehr. Mehr ...
Verbleib von Auslandsvermögen sollten Sie nachweisen können
[18.05.2007] Haben Sie Geld im Ausland angelegt und diese Anlage beendet, dann sollten Sie den Verbleib des Geldes nachweisen können. Dass sie es zuhause im Sparstrumpf haben, glaubt Ihnen das Finanzamt nämlich nicht. Und schätzt dann die Kapitaleinkünfte! Mehr ...
Notarkosten für Testamtenserrichtung sind keine Werbungskosten
[06.05.2007] Der Klägerin wurde im Zuge einer Scheidung Kapitalvermögen übertragen, mit dem sie dann Einkünfte erzielen wollte. Daher ließ sie sich von einem Notar beraten und die Beratung in ein Testament umsetzen. Die Kosten dafür kann sie nicht als Werbungskosten geltend machen. Mehr ...
Ausländische Dividenden bis zum Jahr 2000 zu hoch besteuert
[28.04.2007] Ausländische Dividenden wurden bis zum Jahr 2000 höher besteuert als inländische. Schuld daran war das 2001 abgeschaffte Anrechnungsverfahren. Denn es unterschied bei der Besteuerung danach, ob Anleger ihre Dividenden von einer inländischen oder einer ausländischen Gesellschaft bekamen. Diese unterschiedliche Besteuerung verstößt gegen EU-Recht. Mehr ...
Steuerstundungsmodelle: Alle Schlupflöcher sind gestopft
[26.03.2007] Aus für hohe Verlustzuweisungen aus Beteiligungen an Schiffen, Filmen, Immobilien oder Windparks: Verluste aus geschlossenen Fonds dürfen Sie nur noch mit Gewinnen aus derselben Einkunftsquelle verrechnen. Mehr ...
Ab 2009: 25% Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne
[25.03.2007] Für Zinsen, Dividenden und Veräußerungsgewinne bei Kapitalanlagen soll es ab 2009 eine Abgeltungssteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag geben. Den Gesetzentwurf dazu hat am 14. März das Bundeskabinett beschlossen. Mehr ...
Zinsbesteuerung: Chancen für Verfassungswidrigkeit sinken
[14.03.2007] Die Chancen, die Zinsbesteuerung ab 1993 wegen Verfassungswidrigkeit zu kippen, sind gesunken. Denn die dagegen gerichtete Verfassungsbeschwerde 2 BvR 620/03 ist gescheitert. Die Karlsruher Richter haben sie nicht zur Entscheidung angenommen. Mehr ...
Ausländische Dividenden bis zum Jahr 2000 zu hoch besteuert
[08.03.2007] Ausländische Dividenden wurden bis zum Jahr 2000 höher besteuert als inländische – ein Verstoß gegen EU-Recht. Das bedeutet: Wenn Ihre Steuerbescheide vor 2001 noch offen sind, können Sie mit einer Steuer-Erstattung rechnen. Mehr ...
Spekulationsverluste: Finanzverwaltung blockiert positives BFH-Urteil
[23.02.2007] Ab 2007 sind Spekulationsverluste nur noch dann mit Spekulationsgewinnen verrechenbar, wenn sie im Jahr ihrer Entstehung in der Steuererklärung auftauchen. So sieht es das Jahressteuergesetz 2007 vor. Allerdings gilt die schlechtere Verlustverrechnung auch schon vorher. Schuld ist ein brandneuer Erlass der Finanzverwaltung. Mehr ...
Gekürzter Sparer-Freibetrag ab 2007: Jetzt Freistellungsaufträge überprüfen
[04.09.2006] Prüfen Sie rechtzeitig, wie Sie Ihre bisherigen Freistellungsaufträge am günstigsten an den gekürzten Sparer-Freibetrag anpassen. Oftmals gibt es noch ungenutzten Spielraum, wenn Sie die Freistellungsaufträge neu ordnen. Werden Sie nicht von sich aus tätig, kürzen die Banken automatisch alle bis zum 31.12.2006 erteilten Freistellungsaufträge. Mehr ...
Wertpapierspekulationsverluste 1997 und 1998 nicht abziehbar
[10.07.2006] Das Bundesverfassungsgericht hat Spekulationsbesteuerung in den Jahren 1997 und 1998 für nichtig erklärt. Konsequenz: Für diese Jahre wird auch kein Spekulationsgewinn festgesetzt. Damit bleiben Spekulationsverluste in diesen beiden Jahren nicht berücksichtigt. Die dagegen erhobenen Verfassungsbeschwerde ist leider gescheitert. Mehr ...
Alte Lebensversicherung: Teilauszahlung ist nach zwölf Jahren steuerfrei
[05.07.2006] Bei Lebensversicherungen, die Sie vor dem 1.1.2005 abgeschlossen haben, ist die Auszahlung der Versicherungsleistung steuerfrei. Voraussetzung: Die Beiträge wurden laufend für mindestens fünf Jahre geleistet und die Vertragsdauer beträgt mindestens zwölf Jahre. Mehr ...
Freistellungsauftrag: Auch online möglich
[19.05.2006] Den Abzug von Zinsabschlag und Kapitalertragsteuer auf Zinsen und Dividenden können Sie durch einen Freistellungsauftrag verhindern. Seit Anfang 2006 sind diese Freistellungsaufträge auch online möglich. Wir erklären Ihnen, was Sie dabei beachten müssen. Mehr ...
Spekulationsgewinne aus Wertpapieren: Steuer wird nicht mehr ausgesetzt
[14.04.2006] Wenn Sie Spekulationsgewinne aus Wertpapieren erzielen, können Sie bisher für die Jahre ab 1999 Aussetzung der Vollziehung beantragen. Damit ist es nun vorbei, denn das Bundesfinanzministerium hat sein Schreiben vom 16.2.2006 in diesem Punkt bereits wieder »kassiert«. Mehr ...
Spekulationssteuer: Neues Verfahren in Karlsruhe
[20.02.2006] Der Streit um die Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung von Spekulationsgewinnen reißt nicht ab. Jetzt ist ein neues Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht anhängig. Mehr ...
Spekulationsgewinne auf Wertpapiere: Besteuerung 1999 ist verfassungsgemäß
[13.01.2006] Die Spekulationssteuer auf Wertpapiere im Jahr 1999 ist verfassungsgemäß. Das hat der Bundesfinanzhof entschieden (Urteil vom 29.11.2005, Az. IX R 49/04, noch nicht veröffentlicht). Mehr ...
Kontrollmöglichkeiten reichen aus: Besteuerung von Kapitaleinkünften nicht verfassungswidrig
[16.12.2005] Die Besteuerung von Einkünften aus Kapitalvermögen seit 1994 ist nicht verfassungswidrig. Der BFH lehnte die Klage eines Ehepaares ab, das sich ungerecht behandelt fühlte. Mehr ...
Sind Kapitaleinkünfte der Jahre 2000 bis 2002 verfassungswidrig?
[07.10.2005] Wieder gerät die Besteuerung der Kapitaleinkünfte unter Beschuss - diesmal für die Jahre 2000 bis 2002. So sieht es jedenfalls das Finanzgericht Köln und hat die Frage deshalb dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt. Mehr ...
Seit 1.7.2005: Ausländische Banken verschicken Kontrollmitteilungen
[15.06.2005] Wer Kapitalvermögen im Ausland angelegt hat, muss sich umstellen - und zwar seit 1. Juli 2005: Seit diesem Tag ist die neue EU-Zinsbesteuerung in Kraft. Lesen Sie, was das für Sie bedeutet. Mehr ...
Ist die Wertpapier-Spekulationssteuer auch für 1996 verfassungswidrig?
[25.05.2005] Weiterer Rückschlag für Hans Eichel: Nicht nur für die Jahre 1997 und 1998, sondern auch für 1996 ist die Wertpapier-Spekulationssteuer verfassungswidrig. So hat das Finanzgericht Münster entschieden. Mehr ...
Telekom-Treueaktien sind steuerpflichtig
[18.05.2005] Wenn Sie beim zweiten oder dritten Börsengang der Telekom Treueaktien erhalten haben, hält der Fiskus die Hand auf: Sie müssen die Papiere künftig als Kapitalerträge versteuern, so der Bundesfinanzhof. Mehr ...
Spekulationsgeschäfte mit Wertpapieren: Angaben aus den Jahresbescheinigungen nicht ungeprüft übernehmen!
[06.05.2005] Seit 2004 bekommen Sie als Kapitalanleger von ihrer Bank eine Jahresbescheinigung über alle Kapitalerträge und Veräußerungsgewinne. Vorsicht ist angebracht, wenn Sie diese Angaben in Ihre Steuererklärung übernehmen. Lesen Sie, wie Sie sich dabei überflüssige Mühe und Steuern ersparen. Mehr ...
Spekulationsgeschäfte: Bundesfinanzhof stoppt günstige Verlustverrechnung
[08.04.2005] Einen Spekulationsgewinn müssen Sie versteuern. Haben Sie im Folgejahr jedoch einen Spekulationsverlust, können Sie durch einen Verlustrücktrag in das Vorjahr dort Ihre Steuern senken. Die Freigrenze von 512,- Euro dürfen Sie dabei aber nicht nutzen. Mehr ...
Seit 1.4.2005: Wie durchsichtig wird der »gläserne Bankkunde«?
[31.03.2005] Am 1.1.2004 ist das »Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit« in Kraft getreten. Der Name klingt vielleicht harmlos - die Folgen sind es mit Sicherheit nicht. Vom »gläsernen Bankkunden« ist die Rede. Und davon, dass der Fiskus bald alles über Ihre Konten und Depots erfährt. Wir sagen Ihnen, was wirklich auf Sie zukommt. Mehr ...