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    Was zählt zu den »haushaltsnahen Hilfen«? Jetzt rollt die Klagewelle auf den BFH zu

    - Der Streit war vorprogrammiert: Seit es die Steuervergünstigung für »haushaltsnahe Hilfen« in privaten Haushalten gem. § 35a EStG gibt, rätseln die Steuerpflichtigen, welche Tätigkeiten der Gesetzgeber begünstigen will. Naturgemäß versteht die Finanzverwaltung unter haushaltsnahen viel weniger als der einzelne Steuerzahler. Also trifft man sich vor dem Finanzgericht. Die urteilen zwar leider bisher negativ, lassen aber oft wenigstens die Revision vor dem BFH zu. Nun erreicht die Klagewelle das o…

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    Vorsorgeaufwendungen: Krankenkassenbeiträge höher absetzbar?

    - Gute Nachricht kommt vom höchsten deutschen Steuergericht aus München: Der Bundesfinanzhof hält die betragsmäßige Beschränkung des Sonderausgabenabzugs von Krankenversicherungsbeiträgen für verfassungswidrig, weil die gesetzlichen Höchstbeträge es dem Steuerpflichtigen nicht ermöglichen, in angemessenem Umfang Krankenversicherungsschutz zu erlangen (BFH-Beschluss vom 14.12.2005, Az. X R 20/04). Er hat deshalb beschlossen, hierzu eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts einzuholen (Az. bei…

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    Scheidungskosten: Steuerliche Abziehbarkeit deutlich eingeschränkt

    - Die Kosten einer Scheidung selbst zählen immer zu den außergewöhnlichen Belastungen allgemeiner Art. Und die sind abziehbar, soweit sie über der zumutbaren Belastung liegen. Was ist aber mit den so genannten Scheidungsfolgesachen wie dem Versorgungsausgleich, der Verteilung von Hausrat und Ehewohnung oder der Regelung von Unterhalt-, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder? Leider hat der BFH in den Revisionen III 36/03 und III R 27/04 entschieden, dass nur die Kosten als außergewöhnliche Belastu…

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    Besonderes Kirchgeld: Vom BFH abgesegnet

    - Leben Sie in einer glaubensverschiedenen Ehe, darf die Kirche von Ihnen das besondere Kirchgeld erheben. Da das besondere Kirchgeld nur im Steuerbescheid festgesetzt wird, trifft diese Zahlung nur Paare, die eine Steuererklärung abgeben müssen oder dies freiwillig tun. Wird keine Steuererklärung abgegeben kann auch kein Kirchgeld festgesetzt werden. Der BFH muss nun in mehreren Verfahren klären, ob diese Praxis verfassungsgemäß ist. Inzwischen hat das Gericht das erste Verfahren entschieden - le…

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    Das Runde muss in das Eckige: Fußball-WM, VIP-Logen und Steuern

    - Viele Unternehmer verteilen als Werbegeschenke an Kunden und Geschäftspartner WM-Tickets plus Hotelübernachtung usw. Auch verdiente Mitarbeiter werden mit solchen Incentives belohnt. Große Firmen laden sogar in die eigene VIP-Loge im Stadion ein. Doch diese Imagekampagnen können viel Ärger verursachen und damit mehr Schaden als Nutzen. Denn solche Zuwendungen zählen im Steuerrecht als »geldwerter Vorteil« - und der muss beim Empfänger versteuert werden. Auf Drängen der Wirtschaftsverbände haben …

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    Damnum bei Baukredit: »Gnadenfrist« für Werbungskostenabzug

    - Nehmen Sie bei einer Bank, Bausparkasse oder Versicherungsgesellschaft ein Darlehen für den Kauf oder Bau einer Immobilie auf, wird die Darlehenssumme nicht zu 100%, sondern beispielsweise nur zu 92% ausgezahlt. Den Abzugsbetrag - in diesem Fall 8% - nennt man Damnum. Er gehört zu den Finanzierungskosten und ist deshalb als Werbungskosten sofort abzugsfähig. Voraussetzung: Bei einem Zinsfestschreibungszeitraum von mindestens fünf Jahren beträgt es maximal 5% (BMF-Schreiben vom 20.10.2003, BStBl.…

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    Wechsel von der Vermietung zur Selbstnutzung: Mehr Schuldzinsen abziehbar

    - Wer im Laufe eines Jahres eine bisher vermietete Wohnung selbst bezieht bzw. umgekehrt aus der bisher selbst genutzten Wohnung auszieht und diese dann vermietet, kann grundsätzlich Schuldzinsen nur zeitanteilig für die Monate der Vermietung absetzen. Darüber hinaus sind aber auch Schuldzinsen als nachträgliche Werbungskosten abziehbar, wenn mit dem entsprechenden Darlehen während der Vermietungszeit sofort abziehbare Werbungskosten finanziert wurden. Darunter fällt insbesondere Erhaltungsaufwand…

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    Versicherungsleistung nach Pkw-Unfall

    - Wenn nach einem Unfall mit dem betrieblichen Pkw Ihre Versicherung Unfallkosten erstattet, sollten Sie im eigenen Interesse auf die richtige Verbuchung achten: Ziehen Sie den Erstattungsbetrag bei der Berechnung des Privatanteils von den Gesamtkosten des Fahrzeugs ab. Oft müssen Sie dann einen deutlich niedrigeren Privatanteil versteuern: Bei der Fahrtenbuchmethode profitieren Sie immer, da die Bemessungsgrundlage für den Privatanteil sich direkt in Höhe des Erstattungsbetrags verringert. Bei de…

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    Prost! Der maschinenlesbare Bierdeckel...?

    - Ach, wie schön, dass alles einfacher wird. Erst gab es viele, viele Steuerformulare. Dann kam die vereinfachte Steuererklärung. Dann sollte das Ganze angeblich auf einen "Bierdeckel" passen. Und jetzt setzt das fortschrittliche Baden-Württemberg noch eins drauf: "Maschinenlesbare Steuerformulare". Nun ja, Baden-Württemberger können eben alles - außer Hochdeutsch. Als nächstes erfinden die Tüftler aus dem Ländle dann die ultimative Vereinfachungs-Symbiose: Den maschinenlesbare…

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    Umsatzsteuer-Id.-Nr. online beantragen: So gehts

    - Ihren Antrag auf Erteilung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer können Sie auch online stellen. Ein entsprechendes Formular dafür gibt es unter www.formulare-bmf.de im Formular-Management-System (FMS) des Bundes. Dort können Sie die erforderlichen Identifikationsmerkmale eingeben: Bundesland, in dem Ihr Unternehmen umsatzsteuerlich geführt wird, Finanzamt, bei dem Sie umsatzsteuerlich geführt werden, Steuernummer, unter der Sie umsatzsteuerlich geführt werden, Rechtsform Ihres Unternehmens. …