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    Geschenke: Steuer gehört zur 35-Euro-Grenze!

    - Wenn Sie einem Geschäftsfreund ein Geschenk machen und für ihn auch die Versteuerung übernehmen, müssen Sie bei der Berechnung der 35-Euro-Grenze genau aufpassen. Das geht aus einem aktuell veröffentlichten Urteil des BFH hervor, der entschied: Entstehen einem Unternehmer Kosten für Geschenke an Geschäftsfreunde und übernimmt er zusätzlich die Steuer, die durch die Zuwendung an den Beschenkten ausgelöst wird, ist der Unternehmer nicht zum Betriebsausgabenabzug berechtigt, wenn die Zuwendung zusa…

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    Britischer Private Equity Fonds: Einkünfte können steuerfrei sein

    - Das FG Münster hat in zwei Urteilen zu der Frage Stellung genommen, unter welchen Voraussetzungen Einkünfte aus einem in Großbritannien ansässigen Private Equity Fonds der deutschen Besteuerung unterliegen. Die im Inland unbeschränkt steuerpflichtigen Kläger waren an einem in London ansässigen Fonds beteiligt, dessen Rechtsform mit einer inländischen Kommanditgesellschaft vergleichbar war. Die Stellung der Kläger entsprach derjenigen von Kommanditisten. Insgesamt tätigte der Fonds zehn Investmen…

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    Keine Rückstellung für künftige Zusatzbeiträge zur Handelskammer

    - Der Inhaber eines Handwerksbetriebs hatte Rückstellungen für seine künftig zu erwartenden Zusatzbeträge zur Handwerkskammer gebildet. Das geht nicht, entschied der BFH. Die Möglichkeit besteht auch dann ausdrücklich nicht, wenn die Beiträge in der Vergangenheit jeweils nach dem Gewerbeertrag bereits abgelaufener Wirtschaftsjahre berechnet worden sind und eine überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass die Zusatzbeiträge auch künftig in der geltend gemachten Höhe entstehen und der Untern…

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    Klageerhebung über Elster-Portal ist unzulässig

    - Eine Klage, die elektronisch über das Elster-Portal an das Finanzamt übermittelt wird, ist unzulässig. Das hat das FG Münster entschieden. Die Entscheidung betrifft einen Steuerzahler, der am letzten Tag der Klagefrist auf elektronischem Weg über das Elster-Portal beim Finanzamt Klage erhoben hatte. Das Finanzamt hatte diese per E-Mail an das Finanzgericht weiterleitete. Dem Schriftstück fehlte allerdings die qualifizierte elektronische Signatur – daher galt die Klage nicht als schriftlich einge…

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    Wer unverheiratet zusammenlebt, bekommt keinen Splittingtarif

    - Partner einer nichtehelichen verschiedengeschlechtlichen Lebensgemeinschaft – so drückt der BFH es aus – können keine Zusammenveranlagung beantragen. § 2 Abs. 8 EStG findet auf verschiedengeschlechtliche Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft keine Anwendung, erklärten die Richter im Fall eine Paares, das in einer nichtehelichen verschiedengeschlechtlichen Lebensgemeinschaft zusammenlebt, einen gemeinsamen Haushalt führt, sozial und wirtschaftlich füreinander einsteht und außerdem drei …

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    Steuerprüfung: Intervalle werden nicht verkürzt

    - Der Finanzausschuss hat es abgelehnt, Steuerpflichtige mit besonderen Einkünften häufiger prüfen zu lassen. Dies hatte die Fraktion Die Linke in einem Gesetzentwurf gefordert, mit dem die Abgabenordnung geändert werden sollte. Der Entwurf wurde in der Sitzung des Ausschusses am 21.6.2017 mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD bei Enthaltung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt. Nur die Fraktion Die Linke votierte für den Entwurf. Begründet worden war die Änderung mit de…

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    Schenker und Beschenkte schulden beide die Schenkungsteuer

    - Nach § 20 Abs. 1 Satz 1 ErbStG sind Schenker und Beschenkter bzw. Erwerber Gesamtschuldner einer entstehenden Schenkungsteuer. Insoweit kann sich die Finanzverwaltung aussuchen, von wem sie die Schenkungsteuer verlangt. Dies ergibt sich nicht zuletzt aus § 421 BGB, wonach der Gläubiger die Leistung nach seinem Belieben von jedem der Schuldner ganz oder zu einem Teil einfordern kann, bis die ganze Schuld beglichen ist. In der Praxis ist es zwar die Regel, dass sich das Finanzamt mit dem Bescheid …

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    Wann liegt ein Steuerstundungsmodell vor?

    - Das Finanzamt würde gerne in nahezu jeder Steuergestaltung, mit der das persönliche Steueraufkommen gesenkt wird, ein sogenanntes Steuerstundungsmodell erkennen. Dies gilt umso mehr, je höher die Steuerersparnis ausfällt. Der Grund dafür liegt in der Vorschrift des § 15b EStG. Nach dieser Vorschrift sind nämlich Verluste im Zusammenhang mit einem Steuerstundungsmodell weder mit Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten auszugleichen. Es besteht also ein generel…

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    Doppelte Haushaltsführung: Vorfälligkeitsentschädigung absetzbar?

    - Wer im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung eine Wohnung kreditfinanziert kauft und später wieder verkauft, darf die Vorfälligkeitsentschädigung nicht als Werbungskosten absetzen. In einem vor dem FG Rheinland-Pfalz entschiedenen Sachverhalt unterhielt ein Kläger im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung eine Eigentumswohnung am Ort seiner ersten Tätigkeitsstätte. Die im Zusammenhang mit der Immobilie entstehenden Kosten zog er im Rahmen der Regelung zur doppelten Haushaltsführung als Werbun…

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    Piloten und Flugbegleiter: Wo ist die erste Tätigkeitsstätte?

    - Entfernungspauschale oder Reisekosten – das macht finanziell einen großen Unterschied bei den Werbungskosten! Deshalb wird hier auch häufig gestritten. Jetzt gibt es ein neues Urteil für Flugpersonal. Das FG Hessen entschied dabei leider zum Nachteil der Steuerzahler: Ein angestellter Pilot und eine angestellte Flugbegleiterin können seit der gesetzlichen Neuregelung ab 2014 die Aufwendungen für Fahrten von der Wohnung zum Flughafen nicht nach Dienstreisegrundsätzen, sondern nur im Wege der Entf…