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    Finanzamt: Zuständigkeit egal?

    - Ein hochinteressantes Urteil erreicht uns dieser Tage aus Köln: Eine Steuererklärung könne auch beim unzuständigen Finanzamt fristwahrend eingereicht werden, entschieden die Richter. Die Kläger hatten ihre Steuererklärungen am letzten Tag der Abgabefrist abends um 20 Uhr beim Finanzamt in den Briefkasten geworfen – allerdings nicht bei dem Finanzamt, das für sie zuständig war... Die Steuererklärung wurde dann zwar intern beim Finanzamt weitergeleitet, allerdings kam sie natürlich erst nach Ablau…

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    Umsatzsteuer: Eisskulpturen-Ausstellung ist kein Museum

    - Winter is coming – und bei uns geht es dabei natürlich um Umsatzsteuer! Das FG Mecklenburg-Vorpommern musste sich nämlich mit der Frage beschäftigen, ob Eintrittsgelder für eine Ausstellung von Eisskulpturen umsatzsteuerlich begünstigt sind. Und das ist die Ausgangslage: Während der Wintermonate wird alljährlich eine Ausstellung durchgeführt, in deren Rahmen von nationalen und internationalen Künstlern Eisskulpturen geschaffen und den Besuchern gegen Entgelt präsentiert werden. Das Thema wird vo…

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    Papa in Deutschland, Kinder langfristig in der Türkei: Kein Kindergeld

    - Ein deutscher Staatsangehöriger mit türkischen Wurzeln hat keinen Anspruch auf Kindergeld, wenn seine Kinder langfristig in der Türkei leben. Das entschied das FG Schleswig-Holstein in gleich zwei Fällen. Im ersten Fall bezog der Kläger eine Berufsunfähigkeitsrente und war in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und erhielt für seine drei Kinder Kindergeld. Im Jahre 2016 erklärte er in mehreren Schreiben, dass er bzw. seine Kinder in die Türkei auswandern würden. Er selbst blieb dann jedoch …

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    Haben Sie mehrere Minijobs? Das müssen Sie wissen

    - Über 3 Millionen Menschen haben mehr als einen Job. Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor. Wir geben Ihnen einen ersten kurzen Überblick zur steuerlichen Behandlung. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie mehrere 450-Euro-Jobs (Minijobs) nebeneinander ausüben, werden die Arbeitslöhne zusammengerechnet. Nicht zusammengerechnet werden dagegen die Arbeitslöhne von 450-Euro-Jobs, die nacheinander ausgeübt werden, sowie Arbeitslöhne aus …

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    Betriebskonten: Ungeklärte Bareinzahlungen verpflichten zu verstärkter Mitwirkung

    - Bei ungeklärten Bareinzahlungen auf betriebliche Konten ist der Steuerpflichtige wegen der von ihm selbst hergestellten Verbindung zwischen Privat- und Betriebsvermögen bei der Prüfung, ob Einlagen gegeben sind, verstärkt zur Mitwirkung verpflichtet. Das FG Hamburg betont in diesem Zusammenhang, dass bei Verletzung dieser Pflicht das Finanzgericht von weiterer Sachaufklärung absehen und den Sachverhalt dahingehend würdigen könne, dass unaufgeklärte Kapitalzuführungen auf nicht versteuerten Einna…

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    Steuerabkommen und Doppelbesteuerung: Streit soll schneller beigelegt werden

    - Die EU-Finanzminister haben grünes Licht für neue Bestimmungen zur Beilegung von Steuerstreitigkeiten im Zusammenhang mit Steuerabkommen und Doppelbesteuerung gegeben. Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger sollen künftig eine raschere und wirksamere Beilegung von Streitigkeiten erwirken können. Gerade das Thema der Doppelbesteuerung stellt ein großes Hindernis für die Unternehmen dar, weil sie Rechtsunsicherheit, unnötige Kosten und Liquiditätsprobleme verursacht. Die EU-Finanzminister haben …

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    Rechtsbehelfsbelehrung: Wenn der Hinweis auf elektronischen Einspruch fehlt

    - Fehlt in einer Rechtsbehelfsbelehrung der Hinweis auf die Möglichkeit der elektronischen Einreichung des Einspruchs, so ist die Rechtsbehelfsbelehrung unrichtig. Welche Folge hat das? Für den Steuerzahler ist die Unrichtigkeit der Rechtsbehelfsbelehrung gut – denn die Einspruchsfrist beträgt dann ein ganzes Jahr nach Bekanntgabe des Verwaltungsaktes und nicht nur einen Monat! Das geht aus einem Urteil des FG Schleswig-Holstein hervor. Der im Streitfall von der Behörde gewählte Text der Rechtsbeh…

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    Einspruch ans falsche Finanzamt geschickt? Nicht so schlimm!

    - Das FG Baden-Württemberg unterstützt schusselige Steuerzahler: Wenn das unzuständige Finanzamt den Einspruch innerhalb der Einspruchsfrist an das zuständige Finanzamt absendet, ist die Einspruchsfrist gewahrt. Zur Argumentation zog das Gericht dabei die Unschädlichkeitsklausel des § 357 Abs. 2 Satz 4 AO heran: Übermittelt“ im Sinne der Vorschrift werde ein Einspruch bereits im Zeitpunkt der Vornahme der Übermittlungshandlung (Absenden durch das unzuständige Finanzamt an das zuständige Finanzamt …

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    Rechnungen: Bei ungenauer Leistungsbeschreibung kein Vorsteuerabzug

    - Rechnungen müssen eine hinreichend konkrete, eindeutige und leicht nachprüfbare Leistungsbeschreibung enthalten. Ist das nicht der Fall, gibt es auch keinen Vorsteuerabzug, bestätigte das FG Hamburg. Eine Rechnung, mit der über Transport- und Logistikleistungen abgerechnet wird, die als Beschreibung des Leistungsgegenstandes lediglich die Bezeichnung Tagestouren in Hamburg und Umland, Pauschal enthält und die als Leistungszeitraum lediglich einen gesamten Monat ausweist, ist nicht im Sinne von §…

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    Mieter macht alles kaputt: Sofortabzug statt Abschreibung

    - Kosten zur Beseitigung von Schäden, die der Mieter in einer gerade erst angeschafften Wohnung mutwillig verursacht hat, können sofort als Werbungskosten abgezogen werden. Das entschied der BFH. Es handle sich in diesen Fällen nicht um sogenannte anschaffungsnahe Herstellungskosten nach § 6 Abs. 1 Nr. 1a Satz 1 EStG, erklärten die Richter (diese müssten über mehrere Jahre abgeschrieben werden). Im entschiedenen Fall hatte die Klägerin im Jahr 2007 eine vermietete Eigentumswohnung erworben, die si…