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    Weihnachtsfrieden in den Finanzämtern

    - Auch in den Finanzämtern wird es jetzt besinnlich und friedlich: Zwischen Weihnachten und Neujahr bleiben Steuerpflichtige von Mahnungen, Steuerbescheiden und Haftungsbescheiden verschont. Viele Finanzämter halten auch 2018 den schon traditionellen Weihnachtsfrieden ein: Bis zum 31.12.2018 verzichten die Finanzbeamten auf Maßnahmen, die für die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler belastend sein könnten. Bisher liegen uns zum Weihnachtsfrieden Informationen aus den folgenden Bundesländern vor: Nor…

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    Betriebsfeier mit Geschäftspartnern: Für wen muss Pauschalsteuer gezahlt werden?

    - Wenn Sie als Unternehmer aus betrieblichem Anlass Ihren Geschäftspartnern oder Kunden Geschenke machen, können Sie den geldwerten Vorteil mit 30% pauschal versteuern. Dann bleibt dem Empfänger des Geschenks die Versteuerung erspart. Allerdings ist nicht immer klar, wer unter diese Regelung fällt. Ein Unternehmen, das Softwareleistungen für die Automobilindustrie erbrachte, veranstaltete anlässlich eines Firmenjubiläums eine Feier, an der auch 55 auswärtige Gäste wie Geschäftsfreunde, Kunden und …

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    Vertrauen in Blinken kann Folgen haben

    - Wer sich auf den Blinker eines anderen Autofahrers verlässt, ist unter Umständen verlassen. So könnte man ein Urteil des Oberlandesgerichts München vom 15.12.2017 zusammenfassen. Dem Blinken der anderen Fahrer sollte man danach keinesfalls blind trauen (Az. 10 U 1021/17). Anzumerken ist aber auch: Es ist für Autofahrer nicht unbedingt eine »lässliche« Sünde, den tickenden Blinker zu vergessen. Auch das kann ggf. zur Mitschuld an einem Unfall führen. Worüber wurde entschieden? Wie so häufig bei A…

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    Rückabwicklung einer Lebensversicherung

    - Viele Besitzer von Kapitallebens- und Rentenversicherungen sind unzufrieden mit den Erträgen ihrer Police. Aufgrund hoher Abschlusskosten und schlechter Anlageerträge weisen die Verträge nicht die Renditeentwicklungen auf, die ihnen damals die Versicherungsgesellschaften beim Abschluss in Aussicht gestellt hatten. Wer nun aus seiner Police aussteigen möchte, dem bleibt zum einen die Kündigung – ein Schritt, der sich jedoch nicht empfiehlt, da der Versicherte dann hohe Abschläge in Kauf nehmen mu…

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    Erbschaftsteuer: Auflassungsvormerkung ist kein begünstigtes Familienheim

    - Erbt der Ehepartner das Familienheim, wird darauf keine Erbschaftsteuer erhoben, wenn er das Objekt weiterhin bewohnt. Der BFH hatte sich nun mit einem komplizierten Fall zu befassen, in dem die Immobilie zwar gekauft, aber bei Tod der Eigentümerin noch nicht umgeschrieben war. Es konnte also nicht die Wohnung vererbt werden; Gegenstand des Erbes war vielmehr das Recht auf die Eigentumsübertragung, das mit dem Kaufvertrag begründet wurde. In dem konkreten Fall hatte die Ehefrau eine hochpreisige…

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    Unterhalt: Achten Sie auf den Zeitpunkt der Zahlung

    - Wer einen Angehörigen unterstützt und Kosten für Unterkunft, Kleidung, Ernährung usw. übernimmt, kann die entsprechenden Unterhaltszahlungen im Rahmen des Unterhaltshöchstbetrags als außergewöhnliche Belastungen absetzen. Klingt einfach, der Teufel steckt aber im Detail. Hier zwei Beispiele: Ist der Unterstützte nur für wenige Monate bedürftig, dürfen Sie ihm auch nur in diesen Monaten steuerbegünstigt helfen. Der Unterhaltshöchstbetrag wird dann entsprechend aufgeteilt. Wer gegen Jahresende ein…

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    Aufgepasst bei Arbeitsverhältnissen zwischen Ehegatten

    - Auch Arbeitnehmer können andere Personen als Mitarbeiter anstellen, damit sie sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Bei einem solchen Unterarbeitsverhältnis können Sie die Lohnkosten Ihrer Mitarbeiter als Werbungskosten abziehen. Allerdings schaut das Finanzamt genau hin, wenn Sie Familienangehörige als Mitarbeiter beschäftigen. Damit hier die Aufwendungen anerkannt werden, muss das Arbeitsverhältnis wie unter fremden Dritten durchgeführt werden, also dem sogenannten Drittvergleich genügen. Beson…

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    Kalte Progression betrifft 32 Millionen

    - Von der kalten Progression bei der Einkommensteuer sind in diesem Jahr 32,1 Millionen Steuerzahler betroffen. Das teilt die Bundesregierung aktuell mit. Wie die Bundesregierung im Bericht über die Wirkung der kalten Progression im Verlauf des Einkommensteuertarifs für die Jahre 2018 und 2019 (Dritter Steuerprogressionsbericht) mitteilt, ist jeder Steuerpflichtige von der kalten Progression mit durchschnittlich 104 Euro im Jahr betroffen. Zugrunde gelegt wurde eine Inflationsrate von 1,74 Prozent…

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    Mehr Kindergeld: Bundesrat stimmt Familienentlastungsgesetz zu

    - Der Bundesrat hat heute dem Familienentlastungspaket zugestimmt. Darin geht es um höheres Kindergeld sowie einen Anstieg der Kinderfreibeträge und des Grundfreibetrags. Mehr Kindergeld ab Juli 2019 Ab Juli 2019 wird das Kindergeld um zehn Euro pro Kind und Monat angehoben. Für das erste und zweite Kind beträgt es dann 204 Euro, für das dritte 210 und für das vierte und jedes weitere Kind 235 Euro monatlich. Der steuerliche Kinderfreibetrag wird bereits ab Januar angepasst: Er steigt ab 1. Januar…

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    Pokergewinne: Gewerbliche Einkünfte oder Glücksspiel?

    - Das FG Münster hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Pokerturnieren, Internet-Pokerveranstaltungen und Cash-Games zu einer gewerblichen Tätigkeit führt – und wann der Spieler vom Anfänger zum Profi wird. Im Klageverfahren hatte der Pokerspieler die Auffassung vertreten, dass er nicht gewerblich tätig geworden sei. Vielmehr handele es sich bei Poker um ein reines Glücksspiel. Demgegenüber verwies das Finanzamt auf eine Studie des Forschungsinstituts für Glücksspiel und W…