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    Verkauf der Zweitwohnung steuerlich begünstigt?

    - Die Besteuerung von Grundstücksveräußerungsgeschäften ist oft nicht ganz einfach – insbesondere, wenn eine als Zweitwohnung genutzte Immobilie verkauft wird. Liegt hier ein steuerpflichtiges privates Veräußerungsgeschäft vor? Der BFH hat eine Antwort gefunden. Die Richter entschieden Steuerzahler-freundlich: Ein Gebäude wird auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn es der Steuerpflichtige nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der übrigen Zeit als Wohnung zur Verfügung steht. Unter § 23 …

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    Finanzamt: Zuständigkeit egal?

    - Ein hochinteressantes Urteil erreicht uns dieser Tage aus Köln: Eine Steuererklärung könne auch beim unzuständigen Finanzamt fristwahrend eingereicht werden, entschieden die Richter. Die Kläger hatten ihre Steuererklärungen am letzten Tag der Abgabefrist abends um 20 Uhr beim Finanzamt in den Briefkasten geworfen – allerdings nicht bei dem Finanzamt, das für sie zuständig war... Die Steuererklärung wurde dann zwar intern beim Finanzamt weitergeleitet, allerdings kam sie natürlich erst nach Ablau…

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    Umsatzsteuer: Eisskulpturen-Ausstellung ist kein Museum

    - Winter is coming – und bei uns geht es dabei natürlich um Umsatzsteuer! Das FG Mecklenburg-Vorpommern musste sich nämlich mit der Frage beschäftigen, ob Eintrittsgelder für eine Ausstellung von Eisskulpturen umsatzsteuerlich begünstigt sind. Und das ist die Ausgangslage: Während der Wintermonate wird alljährlich eine Ausstellung durchgeführt, in deren Rahmen von nationalen und internationalen Künstlern Eisskulpturen geschaffen und den Besuchern gegen Entgelt präsentiert werden. Das Thema wird vo…

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    Papa in Deutschland, Kinder langfristig in der Türkei: Kein Kindergeld

    - Ein deutscher Staatsangehöriger mit türkischen Wurzeln hat keinen Anspruch auf Kindergeld, wenn seine Kinder langfristig in der Türkei leben. Das entschied das FG Schleswig-Holstein in gleich zwei Fällen. Im ersten Fall bezog der Kläger eine Berufsunfähigkeitsrente und war in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und erhielt für seine drei Kinder Kindergeld. Im Jahre 2016 erklärte er in mehreren Schreiben, dass er bzw. seine Kinder in die Türkei auswandern würden. Er selbst blieb dann jedoch …

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    Haben Sie mehrere Minijobs? Das müssen Sie wissen

    - Über 3 Millionen Menschen haben mehr als einen Job. Das geht aus der Antwort der Bundesagentur für Arbeit auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hervor. Wir geben Ihnen einen ersten kurzen Überblick zur steuerlichen Behandlung. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie mehrere 450-Euro-Jobs (Minijobs) nebeneinander ausüben, werden die Arbeitslöhne zusammengerechnet. Nicht zusammengerechnet werden dagegen die Arbeitslöhne von 450-Euro-Jobs, die nacheinander ausgeübt werden, sowie Arbeitslöhne aus …

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    Betriebskonten: Ungeklärte Bareinzahlungen verpflichten zu verstärkter Mitwirkung

    - Bei ungeklärten Bareinzahlungen auf betriebliche Konten ist der Steuerpflichtige wegen der von ihm selbst hergestellten Verbindung zwischen Privat- und Betriebsvermögen bei der Prüfung, ob Einlagen gegeben sind, verstärkt zur Mitwirkung verpflichtet. Das FG Hamburg betont in diesem Zusammenhang, dass bei Verletzung dieser Pflicht das Finanzgericht von weiterer Sachaufklärung absehen und den Sachverhalt dahingehend würdigen könne, dass unaufgeklärte Kapitalzuführungen auf nicht versteuerten Einna…

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    Steuerabkommen und Doppelbesteuerung: Streit soll schneller beigelegt werden

    - Die EU-Finanzminister haben grünes Licht für neue Bestimmungen zur Beilegung von Steuerstreitigkeiten im Zusammenhang mit Steuerabkommen und Doppelbesteuerung gegeben. Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger sollen künftig eine raschere und wirksamere Beilegung von Streitigkeiten erwirken können. Gerade das Thema der Doppelbesteuerung stellt ein großes Hindernis für die Unternehmen dar, weil sie Rechtsunsicherheit, unnötige Kosten und Liquiditätsprobleme verursacht. Die EU-Finanzminister haben …

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    Wenn der Arbeitgeber aufgrund einer Vereinbarung mit dem Finanzamt die Steuer übernimmt

    - Hat ein Arbeitgeber sich mit dem Finanzamt zur Abwendung eines Strafverfahrens darauf verständigt, eine Steuer, die eigentlich seine Arbeitnehmer betroffen hätte, zu übernehmen, so kann er sodann keinen Rückgriff bei den Arbeitnehmern nehmen. Dies zeigt ein vom Arbeitsgericht (ArbG) Siegburg entschiedener Fall. Der Arbeitgeber, ein gemeinnütziger Verein, hatte jahrelang Arbeitnehmer neben ihrer offiziellen Tätigkeit unter dem Namen von Strohmännern, so im Fall des Beklagten unter dem seines Sohn…

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    Vorhalten einer Wohnung aus beruflichen Gründen

    - Eine Arbeitnehmerin, die bei der Geburt ihres Kindes mit ihrem Lebensgefährten an einem anderen Ort zusammenzieht und während der Elternzeit ihre Wohnung am bisherigen Arbeitsort beibehält, kann die Kosten hierfür unter bestimmten Voraussetzungen als Werbungskosten von der Steuer absetzen. Dies zeigt ein vom FG Berlin-Brandenburg entschiedener Fall. Die Klägerin hatte nach der Elternzeit ihre Tätigkeit bei ihrer bisherigen Arbeitsstelle zunächst wieder aufnehmen wollen. Als sich ihre Pläne änder…

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    Arbeitgeber unterstellt falsche Lohnsteuerklasse: "Gibt es wohl öfter"

    - Eine Steuerzahlerin hat nach ihrer Heirat Lohnsteuerklasse III. Ein paar Monate geht das gut, dann unterstellt der Arbeitgeber plötzlich Lohnsteuerklasse IV. Eine Geschichte aus dem Leben – bisher noch ohne (glückliches) Ende. Nicht nur, dass nach drei Monaten ohne ersichtlichen Grund die Lohnsteuerklasse in der Gehaltsabrechnung geändert wurde – es wurde auch für die vergangenen Monate die vermeintlich zu wenig einbehaltene Lohnsteuer nachträglich abgezogen. Auf dem Girokonto der Steuerzahlerin…