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    Betriebsfeier mit Geschäftspartnern: Für wen muss Pauschalsteuer gezahlt werden?

    - Wenn Sie als Unternehmer aus betrieblichem Anlass Ihren Geschäftspartnern oder Kunden Geschenke machen, können Sie den geldwerten Vorteil mit 30% pauschal versteuern. Dann bleibt dem Empfänger des Geschenks die Versteuerung erspart. Allerdings ist nicht immer klar, wer unter diese Regelung fällt. Ein Unternehmen, das Softwareleistungen für die Automobilindustrie erbrachte, veranstaltete anlässlich eines Firmenjubiläums eine Feier, an der auch 55 auswärtige Gäste wie Geschäftsfreunde, Kunden und …

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    Berufsständisches Versorgungswerk: Kapitalauszahlung kann steuerfrei sein

    - Die Finanzämter versteuern seit 2005 grundsätzlich alle Leistungen (Renten und Einmalauszahlungen) aus einem berufsständischen Versorgungswerk mit dem Besteuerungsanteil als sonstige Einkünfte (Anlage R der Steuererklärung). In einigen Fällen zu Unrecht. Denn aktuell hat der Bundesfinanzhof klargestellt, dass dies nur für Leistungen gilt, die zur Basisversorgung gehören. Der Fall : Ein Zahnarzt ist seit 1994 Pflichtmitglied des Versorgungswerks der Zahnärztekammer Nordrhein (VZN). Neben der Beit…

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    BFH zur tarifbegünstigten Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis

    - Die tarifbegünstigte Veräußerung einer freiberuflichen Einzelpraxis setzt voraus, dass der Steuerpflichtige die wesentlichen vermögensmäßigen Grundlagen entgeltlich und definitiv auf einen anderen überträgt. Das entschied der BFH in einem jetzt veröffentlichten Urteil. Hierzu müsse der Veräußerer seine freiberufliche Tätigkeit in dem bisherigen örtlichen Wirkungskreis wenigstens für eine gewisse Zeit einstellen (Anschluss an BFH-Urteile vom 10.6.1999, IV R 11/99; vom 29.6.1994, I R 105/93; vom 1…

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    Pokergewinne: Gewerbliche Einkünfte oder Glücksspiel?

    - Das FG Münster hat entschieden, unter welchen Voraussetzungen die Teilnahme an Pokerturnieren, Internet-Pokerveranstaltungen und Cash-Games zu einer gewerblichen Tätigkeit führt – und wann der Spieler vom Anfänger zum Profi wird. Im Klageverfahren hatte der Pokerspieler die Auffassung vertreten, dass er nicht gewerblich tätig geworden sei. Vielmehr handele es sich bei Poker um ein reines Glücksspiel. Demgegenüber verwies das Finanzamt auf eine Studie des Forschungsinstituts für Glücksspiel und W…

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    Hauptbeschäftigung und Minijob beim selben Arbeitgeber?

    - Wenn Sie als Arbeitgeber mit einer solchen Gestaltung liebäugeln, müssen Sie sich Mühe geben mit der Gestaltung – sonst geht es schief und Sie müssen eine hohe Nachzahlung leisten. Ein Unternehmer hatte zwei Betriebe: Betrieb A für den Vertrieb und die Verarbeitung von Klebstoffen und Betrieb B, eine Buchbinderei. Beide Betriebsstätten lagen nahe beieinander. Vier Arbeitnehmer arbeiteten neben ihrer Festanstellung im Betrieb A zusätzlich als geringfügig Beschäftigte in Betrieb B. Der Arbeitgeber…

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    Selbstständige: 10 Steuertipps zum Jahreswechsel

    - Stellen Sie jetzt schon die Weichen, um Steuern zu sparen – entweder noch 2018 oder für 2019! Bei diesen 10 Tipps zum Steuern sparen ist bestimmt auch für Sie etwas dabei. Zahlung mit ec-Karte oder Kreditkarte Wenn Sie den Abrechnungsbeleg für betriebliche Einkäufe noch im Dezember 2018 unterschrieben haben, können Sie den Betrag auch noch für 2018 als Betriebsausgabe erfassen – selbst dann, wenn das Geld erst im Januar 2019 von Ihrem Konto abgebucht wird. Denn es kommt nicht auf die Abbuchung, …

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    Vergünstigte Nutzung von Fitnessstudios: steuerfrei?

    - Die Möglichkeiten, dass Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern zusätzlich zum Gehalt noch etwas Gutes tun, sind zahlreich. So können sie in einem Fitnessstudio eine Firmenmitgliedschaft übernehmen und ihren Arbeitnehmern anbieten, gegen einen vergünstigten Mitgliedsbeitrag in dem Fitnessstudio zu trainieren. Die Übernahme von Mitgliedsbeiträgen in Sportvereinen und Fitnessstudios gehört allerdings nicht zu den gesundheitsfördernden betrieblichen Maßnahmen, für die ein Freibetrag von 500 Euro gilt: Bei …

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    Korrektur der Abschreibung bei Verkauf des Firmenwagens?

    - Bei allen Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens muss bei Verkauf oder Entnahme die Differenz zwischen Verkaufserlös bzw. Entnahmewert und Buchwert versteuert werden. Das gilt leider auch für das Betriebsfahrzeug, und zwar auch dann, wenn dieses auch privat genutzt wird und sich tatsächlich nicht alle Kosten des Fahrzeuges in der Vergangenheit gewinnmindernd ausgewirkt haben. Exakt diese Problematik war Gegenstand eines Verfahrens vor dem Sächsischen Finanzgericht, welches entschied, dass auch …

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    Eiscafé und Imbiss: kein einheitlicher Gewerbebetrieb

    - Ein Einzelunternehmer kann verschiedene gewerbliche Tätigkeiten ausüben und aus gewerbesteuerlicher Sicht dennoch nur einen Gewerbebetrieb unterhalten. Das kann von Vorteil sein, wenn die eine Tätigkeit zu Verlusten führt, die andere dagegen zu Gewinnen: Dann lassen sich die wirtschaftlichen Ergebnisse miteinander verrechnen und die Gewerbesteuer-Zahllast verringert sich. Wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines einheitlichen Gewerbebetriebs ist, dass die verschiedenen wirtschaftlichen T…

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    Aufzeichnungspflichten: Umsatzsteuerheft reicht nicht

    - Führt ein Steuerpflichtiger ausschließlich ein Umsatzsteuerheft, in dem er die Tageserlöse in einer Summe einträgt, ohne weitere Ursprungsaufzeichnungen oder Kassenberichte oder ähnliches zu führen, erfüllt er nicht die Anforderungen an die Aufzeichnungspflichten gemäß § 4 Absatz 3 EStG. Dies stellt das Finanzgericht Hamburg klar. Im entschiedenen Fall wurden die Antragsteller in den Streitjahren 2012 bis 2014 als Eheleute zusammen zur Einkommensteuer veranlagt. In den Streitjahren betrieb der A…