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    Verdeckte Mängel beseitigt: keine Werbungskosten

    - Wenden Sie innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung einer Immobilie mehr als 15 % der Anschaffungs- und Herstellungskosten für Instandsetzungsmaßnahmen, Modernisierungen und Schönheitsreparaturen auf, können Sie diese Aufwendungen nicht sofort als Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften geltend machen. Vielmehr ist der Aufwand als anschaffungsnahe Herstellungskosten dem Anschaffungspreis des Gebäudes hinzuzurechnen und zusammen mit diesem abzuschreiben. Das gilt leider auch dann, wenn…

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    Gebäude abschreiben: Erst degressiv, dann linear geht nicht immer

    - Wer die degressive Gebäude-AfA (Abschreibung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten) in Anspruch genommen hat, der kann nicht nachträglich zur AfA nach der tatsächlichen Nutzungsdauer übergehen, sagt der BFH. Im entschiedenen Fall betrugen die Sätze für die Gebäude in den ersten acht Jahren jeweils fünf Prozent, in den darauf folgenden sechs Jahren 2,5 Prozent und in den darauf folgenden 36 Jahren 1,25 Prozent, was zu einer Steuerstundung durch Vorverlagerung führte. Die steuerpflichtige Frau…

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    Grunderwerbsteuer: Bewertung eines Erbbauzinsanspruchs

    - Bei Erwerb eines mit einem Erbbauzinsanspruch verbundenen Grundstücks unterliegt nur der Teil des Kaufpreises der Grunderwerbsteuer, der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs verbleibt. Das entschied der BFH im Fall einer Klägerin, die Erbbauberechtigte an einem mit einer Mietwohnanlage bebauten Grundstück war. Das Erbbaurecht war 1975 auf die Dauer von 99 Jahren eingetragen worden. Nach dem Erbbaurechtsvertrag betrug der Erbbauzins zunächst jährlich 24.926,78 Euro, wurde jedoch sp…

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    Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung ohne Kosten

    - Zwei für Verbraucherinnen und Verbraucher positive Urteile erstritt der Verbraucherzentrale Bundesverband: Das Landgericht Dortmund und das Landgericht München I kassierten Klauseln, mit denen sich zwei Kreditinstitute ein Entgelt für die Berechnung einer Vorfälligkeitsentschädigung bei vorzeitiger Ablösung eines Immobiliendarlehens versprechen ließen. Das Landgericht München I entschied mit Urteil vom 16.5.2018 (Az. 35 O 13599/17), dass eine Bank bei vorzeitiger Ablösung des Darlehens wegen des…

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    Baukindergeld für Selbstnutzer

    - Um Familien den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, gibt es neuerdings das Baukindergeld. Ziel ist es, den Wohnungsbau zu fördern, denn in manchen Regionen herrscht ein Mangel an familiengerechten Wohnungen. Ziel des Baukindergelds ist es, besonders einkommensschwächeren Familien unter die Arme zu greifen. Förderrahmen Entscheidend dafür, wer eine Förderung erhält oder nicht, ist zunächst das Einkommen. Hier gilt ein familiäres Einkommen von 75.000,– € zu versteuerndem Bruttoeinkommen als Gr…

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    Mietverträge mit Angehörigen: Miethöhe bis Jahresende überprüfen

    - Wenn ein Immobilienbesitzer das Finanzamt an den Baukosten oder Erwerbskosten, Erhaltungsmaßnahmen sowie den laufenden Aufwendungen und Kreditzinsen eines Hauses beteiligen will, lässt sich dies über ein lukratives familieninternes Sparmodell umsetzen. Hierbei wird eine Wohnung deutlich unter Marktniveau an Verwandte vermietet, was zu geringen steuerpflichtigen Einnahmen, aber vollem Werbungskostenabzug führt. Klassisches Beispiel ist das Zweifamilienhaus, in dem neben den Eltern auch ein Kind m…

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    Hochspannungsleitung über dem Grundstück

    - Eine Entschädigung, die Sie einmalig für die grundbuchrechtlich abgesicherte Erlaubnis zur Überspannung ihres Grundstücks mit einer Hochspannungsleitung erhalten, müssen Sie nicht versteuern. Wird die Erlaubnis erteilt, um einer drohenden Enteignung zuvorzukommen, liegen weder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung noch sonstige Einkünfte vor, wie der Bundesfinanzhof entschieden hat (BFH-Urteil vom 2.7.2018, Az. IX R 31/16). Im entschiedenen Fall war der Steuerpflichtige Eigentümer eines selbs…

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    Home-Office: Werbungskosten bei Vermietung an Arbeitgeber

    - Wer eine Einliegerwohnung als Home-Office an seinen Arbeitgeber vermietet, kann Werbungskosten geltend machen – allerdings nur dann, wenn eine objektbezogene Prognose die erforderliche Überschusserzielungsabsicht belegt, so der BFH. Ob der Kläger im zu entscheidenden Sachverhalt einen Gesamtüberschuss erzielen kann, muss nun die Vorinstanz ermitteln, denn der BFH hat den Fall an diese zurückverwiesen. Um diesen Sachverhalt ging es: Die Kläger sind Eigentümer eines Gebäudes, das sie im Obergescho…

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    Schenkungsteuer: Erbbauzins nicht abzugsfähig

    - Wer ein Erbbaurecht geschenkt bekommt, darf die Zahlung des Erbbauzinses nicht von der Bemessungsgrundlage für die Schenkungsteuer abziehen. Das geht aus einem Urteil des FG Münster hervor. Die Kläger hatten jeweils zur ideellen Hälfte ein Erbbaurecht an einem unbebauten Grundstück geschenkt bekommen. Damit einher ging die Verpflichtung, den jährlichen Erbbauzins an die Grundstückseigentümer zu zahlen. Die Beschenkten beantragten, die Erbbauzinsverpflichtung von der Bemessungsgrundlage für die S…

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    Vermietung: Nachträgliche Schuldzinsen nicht immer abzugsfähig

    - Auch nach dem Verkauf einer vermieteten Immobilie können Sie noch die Zinsen aus einem Darlehen zur Finanzierung der Immobilie als nachträgliche Werbungskosten bei den Vermietungseinkünften ansetzen. Damit das funktioniert, müssen Sie aber strenge Anforderungen erfüllen. Wie eng die Vorgaben sind, musste ein Steuerpflichtiger erfahren, der sein Anliegen bis zum Bundesfinanzhof verfolgte. Er hatte eine von zwei vermieteten Immobilien verkauft und den Kaufpreis nicht zur Tilgung der Darlehen genut…