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  • News

    Urteil zur Entfernungspauschale: Das Finanzamt hatte Unrecht

    - In unserer News vom 15.3.2005 war die Frage noch offen, jetzt ist sie entschieden: Wer während des Jahres näher an seinen Arbeitsplatz zieht und damit verbunden vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, darf die Berechnungsmethode für Fahrten zum Arbeitsplatz wechseln. Das bestätigte der BFH mit Urteil vom 11.5.2005 (Az. VI R 40/04). Anders als das Finanzamt ging der BFH davon aus, dass die Entfernungspauschale tages- und nicht jahresbezogen sei. Der Ansatz der Entfernungspauschale und d…

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    Umsatzsteuer-Voranmeldung: ab Juni elektronisch - der Wirrwarr geht weiter

    - Nach dem Willen der Finanzverwaltung sollten Unternehmer ab 2005 ihre Umsatzsteuer-Voranmeldung und die Lohnsteuer-Anmeldung grundsätzlich nur noch elektronisch abgeben (ELSTER-Verfahren). Auf diese Weise kann das Finanzamt Kosten für die Datenerfassung sparen. Es gab jedoch von Seiten der Unternehmer zum Teil heftigen Widerstand gegen diese Neuregelung. Auch innerhalb der Finanzverwaltung wurde von AO-Fachleuten die Ansicht vertreten, dass dafür keine ausreichende gesetzliche Basis vorhanden se…

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    Transport von Rollstuhlfahrern ist umsatzsteuerfrei

    - Der BFH entschied bereits im Jahr 2004, dass der Transport von Personen, die körperlich oder geistig behindert und auf einen Rollstuhl angewiesen sind, umsatzsteuerfrei ist (BFH, Urteil vom 12.8.2004, Az. V R 45/03). § 4 Nr. 17 b UStG bestimmt, dass das Fahrzeug dafür besonders ausgestattet sein muss. Eine dauerhafte Umrüstung des Fahrzeugs sei aber nicht erforderlich, so der BFH. Hier hat die Finanzverwaltung bisher eine andere Meinung vertreten. Fahrzeuge, die auch zur Beförderung anderer Pers…

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    Dauerthema: Können Sie die Kosten für eine Tageszeitung absetzen?

    - Lehrer und auch viele Angestellte sind für ihre berufliche Tätigkeit auf die Lektüre einer Tageszeitung angewiesen. Die Finanzämter aber lehnen eine Anerkennung der Kosten hierfür ab. Ein Lehrer aus Baden-Württemberg, der seine Tageszeitung zur Unterrichtsvorbereitung nutzt, wollte sich damit nicht abfinden und zog bis vor den Bundesfinanzhof. Doch auch die obersten Steuerrichter zeigten wenig Verständnis: Aufwendungen für den Bezug einer regionalen oder überregionalen Tageszeitung zählen zu den…

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    Ist Schulgeld für eine Privatschule im Ausland absetzbar?

    - Wer sein Kind auf eine private Schule schickt, darf 30 % des Schulgelds steuerlich als Sonderausgaben absetzen. Voraussetzung: Die Schule ist zum Beispiel eine nach dem deutschen Grundgesetz genehmigte Ersatzschule oder eine nach Landesrecht erlaubte Ersatzschule (§ 10 Abs. 1 Nr. 9 EStG). Es kommt aber immer öfter vor, dass Eltern nach Deutschland ziehen und hier arbeiten, die Kinder aber Privatschulen im Heimatland besuchen. Oder die Eltern ziehen ins Ausland und schicken ihre Kinder dort auf e…

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    Einsatzwechseltätigkeit: Ab dem Jahr 2006 fällt Steuervorteil weg!

    - Wer eine Einsatzwechseltätigkeit ausübt, kann ohne zeitliche Begrenzung Verpflegungspauschbeträge geltend machen. Voraussetzung: Sie sind mehr als acht Stunden am Tag von Ihrer Wohnung abwesend (R 39 Abs. 1 Satz 5 LStR 2005). Der Bundesfinanzhof lehnt diese großzügige Auffassung der Finanzverwaltung leider ab und erkennt - wie bei Dienstreisen - nur für die ersten drei Monate an derselben Einsatzstelle Verpflegungspauschbeträge an (BFH-Urteil vom 27. 7.2004, BStBl. 2005 II S. 357).Die Finanzverw…

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    Öffnungsklausel: Wer darf auf die niedrigere Besteuerung seiner Rente hoffen?

    - Ab dem Jahr 2005 werden alle Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung höher besteuert - Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und auch Hinterbliebenenrenten. Eine Ausnahme gibt es nur durch die »Öffnungsklausel« (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb Satz 2 EStG). Wer kann von der Öffnungsklausel Gebrauch machen? Voraussetzung ist, dass Sie vor dem Jahr 2005 in mindestens zehn Jahren Beiträge über dem Höchstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben. Dann wird nur…

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    Krankenversicherung: Der Zusatzbeitrag betrifft alle

    - Eigentlich zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung jeweils zur Hälfte. Um die Lohnkosten für die Arbeitgeber zu senken wird dieser Grundsatz aber Schritt für Schritt aufgeweicht. Aktuelles Beispiel: Ab 1. Juli 2005 verlangen die Krankenkassen von allen Versicherten einen zusätzlichen Beitrag von 0,9 %. Die Arbeitgeber beteiligen sich an diesem Zusatzbeitrag nicht, sodass die Versicherten ihn alleine tragen müssen. Als kleines Trostpflaster hat der Ge…

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    Schluss mit der Schikane: Voller Vorsteuerabzug für Arbeitszimmer bei Ehepartnern

    - Stellen Sie sich folgenden Fall vor: Ein Ehepaar baut ein Haus, der unternehmerisch tätige Ehepartner nutzt einen Raum als Büro oder Praxis. Wenn die Rechnungen auf beide Partner lauteten, war bisher kein Vorsteuerabzug möglich. Das ist jetzt anders - dank einer großzügigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Der Fall Ein Ehepaar baut gemeinsam ein Haus (Miteigentum je 50%). Die Kosten betragen 350.000 Euro zzgl. 56.000 Euro MwSt. Der Ehemann ist nebenberuflich Schriftsteller und nutzt i…

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    Kosten in der Steuererklärung: Wann werden sie auch noch nachträglich anerkannt?

    - Wenn Sie vergessen haben, Aufwendungen in der Steuererklärung geltend zu machen, sollten Sie dies innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist nachholen. Denn ist ein Steuerbescheid erst einmal bestandskräftig, gibt es für Sie kaum noch Möglichkeiten, ihn zu Ihren Gunsten ändern zu lassen. Vergessene Aufwendungen werden nicht mehr berücksichtigt. Zwar steht alles, was Sie absetzen können, im Großen und Ganzen in den Formularen für die Steuererklärung und den amtlichen Anleitungen. Doch nicht jede …