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    Steueränderungen 2007: Das steht im Gesetzentwurf

    - Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines »Steueränderungsgesetzes 2007« beschlossen. Für Millionen Steuerzahler bedeuten die Sparpläne ab dem 1.1.2007 tiefe Einschnitte. Vor allem Pendler werden durch die Neuregelung zur Kasse gebeten. Hier die wichtigsten Punkte im Überblick: Kosten für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte dürfen nicht mehr als Werbungskosten abgezogen werden, sondern sind Privatsache. Die Regierung will eine Härtefallregelung schaffen. Ab dem 21. Entfernungskilometer dür…

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    Reisekosten: Wenn die Spesen erst im nächsten Jahr eintrudeln

    - Anlässlich von Dienstreisen, doppelter Haushaltsführung oder Einsatzwechseltätigkeit abzugsfähige Reisekosten werden in der Steuerklärung um hierfür vom Arbeitgeber erhaltene steuerfreie Erstattungen gekürzt. Was aber ist, wenn die Auswärtstätigkeit im Jahr 2005 stattfand, die steuerfreie Spesenerstattung hierfür vom Arbeitgeber aber erst im Jahr 2006 auf Ihrem Konto einging? Auch dann müssen Sie die erst im Jahr 2006 erhaltene Reisekostenerstattung bereits in Ihrer Steuererklärung für 2005 berü…

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    Gemeinsames Arbeitszimmer - Höchstbetrag für jeden Ehepartner

    - Nutzen Ehepartner gemeinsam ein Arbeitszimmer, steht jedem der beiden der Höchstbetrag von € 1250,- zu. Mit diesem Urteil widerspricht der BFH sich selbst - und davon können Sie profitieren. Im Jahr 2003 hatte ein Urteil des IV. Senats des BFH, der für Selbstständige zuständig ist, die lange gängige Praxis auf den Kopf gestellt: Der Höchstbetrag von € 1250,- sollte nicht mehr pro Person, sondern objektbezogen, also pro beruflich genutztem Raum, gelten. Die Finanzverwaltung wendete die neue Regel…

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    Reichensteuer kommt - Experten warnen vor Verfassungswidrigkeit

    - Top-Verdiener müssen ab 2007 mit einem Steuerzuschlag rechnen. Die Bundesregierung hat sich auf die Umsetzung der so genannten Reichensteuer verständigt. Ab einem Brutto-Jahreseinkommen von € 250.000  (Verheiratete: € 500.000,-) soll neben der normalen Einkommensteuer ein dreiprozentiger Zuschlag erhoben  werden. Die geplante Regelung steht verfassungsrechtlich auf sehr wackeligen Füßen. Stein des Anstoßes ist eine Sonderregelung für gewerbliche Einkünfte : Sie sollen von der Reichensteuer ausge…

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    Dienstreisen: Bei untergeordneter Tätigkeit länger als drei Monate

    - Sind Sie für längere Zeit vorübergehend an einem Ort außerhalb Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte tätig, erkennt das Finanzamt nur die ersten drei Monate als Dienstreise an. Für die Zeit danach gilt der auswärtige Arbeitsort als regelmäßige Arbeitsstätte (§ 37 Abs. 3 Satz 3 LStR 2005). Mit der Folge, dass Sie Ihre Fahrten mit dem Pkw dorthin nicht mehr mit der günstigen Dienstreisepauschale, sondern nur mit der Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte abrechnen können Hierv…

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    Telefonkosten als Betriebsausgaben: Steuerberater und Rechtsanwälte müssen im Zweifel Namen nennen

    - Kosten für geschäftliche Telefonate sind natürlich Betriebsausgaben. Keine Betriebsausgaben sind jedoch private Telefonate: Sie müssen aus den Telefonkosten »herausgerechnet« werden. Manchmal vermutet das Finanzamt aber, dass auch private Telefonkosten als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, z.B. wenn dem Finanzamt bekannt ist, dass die Ehefrau des Geschäftsinhabers sich im fernen Ausland aufhält. In solchen Fällen müssen auch Steuerberater und Rechtsanwälte die betriebliche Veranlassung de…

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    1%-Methode bei Betriebs-Pkw rückwirkend geändert

    - Das »Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen« bringt rückwirkend zum 1.1.2006 einschneidende Änderungen. Betroffen sind Selbstständige, die bisher den Privatanteil für die private Pkw-Nutzung nach der 1%-Methode berechnet haben. Erst am 7.4.2006 gab der Bundesrat seine Zustimmung zu dem Gesetz. Offiziell verkündet worden ist es noch nicht. Und dennoch sollen dadurch bereits ab 1.1.2006 »ungerechtfertigte Steuervorteile« beim auch privat genutzten Betriebs-Pkw gestrichen werden.…

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    Fünftelregelung auch bei nachgezahlten Honoraren?

    - Bei Honorarnachzahlungen für mehrere Jahre hatten Selbstständige bisher schlechte Karten beim Finanzamt, denn ihnen wurde im Einklang mit der BFH-Rechtsprechung die Steuerbegünstigung durch die Fünftelregelung verweigert (R 34.4 Abs. 3 EStR 2005). Doch nun gibt es Hoffnung, denn das Niedersächsische Finanzgericht hat sich auf die Seite eines selbstständig tätigen Psychotherapeuten geschlagen, der in 2001 von der kassenärztlichen Vereinigung aufgrund eines Rechtsstreits eine Honorarnachzahlung fü…

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    BFH: Schuldzinsenabzug bei gemischtem Konto bleibt kompliziert

    - Seit dem Steuerbereinigungsgesetz 1999 sind Schuldzinsen, die auf Überentnahmen beruhen, nicht mehr abzugsfähig. Eine Überentnahme liegt vor, wenn die Entnahmen eines Jahres höher sind als die Summe aus Gewinn und Einlagen. Schwierig ist die Berechnung der abziehbaren Schuldzinsen bei vielen Freiberuflern und kleineren Gewerbetreibenden, die sowohl private als auch geschäftliche Zahlungen über ein einziges Girokonto abwickeln. Sie müssen zweistufig vorgehen: In der ersten Stufe wird geklärt, ob …

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    Mobilfunkwellen: steuerliche Hürden für Schutzmaßnahmen kaum zu schaffen

    - Immer mehr Mobilfunkantennen wachsen aus dem Boden und auf den Dächern. Viele Menschen befürchten durch den Elektrosmog gesundheitliche Beeinträchtigungen und ergreifen Schutzmaßnahmen, um sich wenigstens nachts vor den elektromagnetischen Feldern zu schützen. Solche Maßnahmen gehen ganz schön ins Geld und da wäre eine steuerliche Entlastung durch den Abzug der Kosten als außergewöhnliche Belastungen höchst willkommen. Aber leider sind die Hürden hierfür sehr hoch - zumindest, solange der gesetz…