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    Reichensteuer kommt - Experten warnen vor Verfassungswidrigkeit

    - Top-Verdiener müssen ab 2007 mit einem Steuerzuschlag rechnen. Die Bundesregierung hat sich auf die Umsetzung der so genannten Reichensteuer verständigt. Ab einem Brutto-Jahreseinkommen von € 250.000  (Verheiratete: € 500.000,-) soll neben der normalen Einkommensteuer ein dreiprozentiger Zuschlag erhoben  werden. Die geplante Regelung steht verfassungsrechtlich auf sehr wackeligen Füßen. Stein des Anstoßes ist eine Sonderregelung für gewerbliche Einkünfte : Sie sollen von der Reichensteuer ausge…

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    Dienstreisen: Bei untergeordneter Tätigkeit länger als drei Monate

    - Sind Sie für längere Zeit vorübergehend an einem Ort außerhalb Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte tätig, erkennt das Finanzamt nur die ersten drei Monate als Dienstreise an. Für die Zeit danach gilt der auswärtige Arbeitsort als regelmäßige Arbeitsstätte (§ 37 Abs. 3 Satz 3 LStR 2005). Mit der Folge, dass Sie Ihre Fahrten mit dem Pkw dorthin nicht mehr mit der günstigen Dienstreisepauschale, sondern nur mit der Entfernungspauschale für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte abrechnen können Hierv…

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    Telefonkosten als Betriebsausgaben: Steuerberater und Rechtsanwälte müssen im Zweifel Namen nennen

    - Kosten für geschäftliche Telefonate sind natürlich Betriebsausgaben. Keine Betriebsausgaben sind jedoch private Telefonate: Sie müssen aus den Telefonkosten »herausgerechnet« werden. Manchmal vermutet das Finanzamt aber, dass auch private Telefonkosten als Betriebsausgaben geltend gemacht werden, z.B. wenn dem Finanzamt bekannt ist, dass die Ehefrau des Geschäftsinhabers sich im fernen Ausland aufhält. In solchen Fällen müssen auch Steuerberater und Rechtsanwälte die betriebliche Veranlassung de…

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    1%-Methode bei Betriebs-Pkw rückwirkend geändert

    - Das »Gesetz zur Eindämmung missbräuchlicher Steuergestaltungen« bringt rückwirkend zum 1.1.2006 einschneidende Änderungen. Betroffen sind Selbstständige, die bisher den Privatanteil für die private Pkw-Nutzung nach der 1%-Methode berechnet haben. Erst am 7.4.2006 gab der Bundesrat seine Zustimmung zu dem Gesetz. Offiziell verkündet worden ist es noch nicht. Und dennoch sollen dadurch bereits ab 1.1.2006 »ungerechtfertigte Steuervorteile« beim auch privat genutzten Betriebs-Pkw gestrichen werden.…

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    Fünftelregelung auch bei nachgezahlten Honoraren?

    - Bei Honorarnachzahlungen für mehrere Jahre hatten Selbstständige bisher schlechte Karten beim Finanzamt, denn ihnen wurde im Einklang mit der BFH-Rechtsprechung die Steuerbegünstigung durch die Fünftelregelung verweigert (R 34.4 Abs. 3 EStR 2005). Doch nun gibt es Hoffnung, denn das Niedersächsische Finanzgericht hat sich auf die Seite eines selbstständig tätigen Psychotherapeuten geschlagen, der in 2001 von der kassenärztlichen Vereinigung aufgrund eines Rechtsstreits eine Honorarnachzahlung fü…

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    BFH: Schuldzinsenabzug bei gemischtem Konto bleibt kompliziert

    - Seit dem Steuerbereinigungsgesetz 1999 sind Schuldzinsen, die auf Überentnahmen beruhen, nicht mehr abzugsfähig. Eine Überentnahme liegt vor, wenn die Entnahmen eines Jahres höher sind als die Summe aus Gewinn und Einlagen. Schwierig ist die Berechnung der abziehbaren Schuldzinsen bei vielen Freiberuflern und kleineren Gewerbetreibenden, die sowohl private als auch geschäftliche Zahlungen über ein einziges Girokonto abwickeln. Sie müssen zweistufig vorgehen: In der ersten Stufe wird geklärt, ob …

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    Mobilfunkwellen: steuerliche Hürden für Schutzmaßnahmen kaum zu schaffen

    - Immer mehr Mobilfunkantennen wachsen aus dem Boden und auf den Dächern. Viele Menschen befürchten durch den Elektrosmog gesundheitliche Beeinträchtigungen und ergreifen Schutzmaßnahmen, um sich wenigstens nachts vor den elektromagnetischen Feldern zu schützen. Solche Maßnahmen gehen ganz schön ins Geld und da wäre eine steuerliche Entlastung durch den Abzug der Kosten als außergewöhnliche Belastungen höchst willkommen. Aber leider sind die Hürden hierfür sehr hoch - zumindest, solange der gesetz…

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    Nach den Schneemassen nun die Flutwelle

    - Wenn die Natur zuschlägt, sind die Schäden oft sehr groß. Nun hat es innerhalb weniger Jahre schon wieder die Region rund um die Elbe erwischt. Zumindest steuerlich versuchen die Finanzministerien von Sachen-Anhalt und Niedersachsen den Betroffenen ein wenig zu helfen. Die wichtigsten steuerlichen Maßnahmen im Überblick: Die Finanzämter können fällige Steuern auf Antrag stunden. Bei Einzahlung einer Spende auf eines der speziell eingerichteten Sonderkonten genügt als Nachweis der Einzahlungsbele…

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    Zweitwohnungssteuer: Hallenser Satzung nichtig - Signal für andere Gemeinden?

    - Das Verwaltungsgericht Halle hat die Zweitwohnungssteuersatzung der Stadt Halle für nichtig erklärt. Somit kann dort vorläufig kein einziger Bürger mehr zur Kasse gebeten werden. Hallenser, die rechtzeitig Widerspruch eingelegt haben, wird die bereits gezahlte Steuer erstattet. Das Urteil könnte Signalwirkung für ganz Deutschland haben. Im vergangenen Jahr entschied das Bundesverfassungsgericht, die Erhebung der Zweitwohnungssteuer sei bei Verheirateten, die aus beruflichen Gründen einen zweiten…

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    Keine Klinik unter Palmen: Der Bürokratieabbau zuckt nur (Glosse)

    - Null-Linie - das kennen wir aus den Arztserien, das ist, wenn die Maschine am Krankenbett piepst. Dann wirds hektisch und entweder wird der Patient gerade so nochmal gerettet, oder es ist leider zu spät. Dass jetzt flächendeckend die Bürokratiekosten in einer so genannten Null-Linien-Messung erfasst werden sollen, drängt gewisse Interpretationen zum Zustand unseres Landes auf. Null-Linie bedeutet bei der Messung der Bürokratiekosten: Das sind die jetzigen Kosten, sie werden in Zukunft als Vergle…