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    Öffnungsklausel: Wer darf auf die niedrigere Besteuerung seiner Rente hoffen?

    - Ab dem Jahr 2005 werden alle Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung höher besteuert - Altersrenten, Erwerbsminderungsrenten und auch Hinterbliebenenrenten. Eine Ausnahme gibt es nur durch die »Öffnungsklausel« (§ 22 Nr. 1 Satz 3 Buchstabe a Doppelbuchstabe bb Satz 2 EStG). Wer kann von der Öffnungsklausel Gebrauch machen? Voraussetzung ist, dass Sie vor dem Jahr 2005 in mindestens zehn Jahren Beiträge über dem Höchstbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt haben. Dann wird nur…

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    Krankenversicherung: Der Zusatzbeitrag betrifft alle

    - Eigentlich zahlen Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung jeweils zur Hälfte. Um die Lohnkosten für die Arbeitgeber zu senken wird dieser Grundsatz aber Schritt für Schritt aufgeweicht. Aktuelles Beispiel: Ab 1. Juli 2005 verlangen die Krankenkassen von allen Versicherten einen zusätzlichen Beitrag von 0,9 %. Die Arbeitgeber beteiligen sich an diesem Zusatzbeitrag nicht, sodass die Versicherten ihn alleine tragen müssen. Als kleines Trostpflaster hat der Ge…

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    Schluss mit der Schikane: Voller Vorsteuerabzug für Arbeitszimmer bei Ehepartnern

    - Stellen Sie sich folgenden Fall vor: Ein Ehepaar baut ein Haus, der unternehmerisch tätige Ehepartner nutzt einen Raum als Büro oder Praxis. Wenn die Rechnungen auf beide Partner lauteten, war bisher kein Vorsteuerabzug möglich. Das ist jetzt anders - dank einer großzügigen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. Der Fall Ein Ehepaar baut gemeinsam ein Haus (Miteigentum je 50%). Die Kosten betragen 350.000 Euro zzgl. 56.000 Euro MwSt. Der Ehemann ist nebenberuflich Schriftsteller und nutzt i…

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    Kosten in der Steuererklärung: Wann werden sie auch noch nachträglich anerkannt?

    - Wenn Sie vergessen haben, Aufwendungen in der Steuererklärung geltend zu machen, sollten Sie dies innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist nachholen. Denn ist ein Steuerbescheid erst einmal bestandskräftig, gibt es für Sie kaum noch Möglichkeiten, ihn zu Ihren Gunsten ändern zu lassen. Vergessene Aufwendungen werden nicht mehr berücksichtigt. Zwar steht alles, was Sie absetzen können, im Großen und Ganzen in den Formularen für die Steuererklärung und den amtlichen Anleitungen. Doch nicht jede …

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    Das Finanzamt muss elektronisches Fahrtenbuch akzeptieren

    - Es sei weder gesetzlich definiert, noch höchstrichterlich geklärt, was unter einem ordnungsgemäßen Fahrtenbuch zu verstehen sei. Außerdem müssten Mängel eines Fahrtenbuchs nicht zwingend dazu führen, den Einzelnachweis auszuschließen und statt dessen die Privatnutzung pauschal zu bewerten. Die Frage, ob mögliche Manipulationen an einem elektronisch geführten Fahrtenbuch diese Praxis rechtfertigen, muss nun das zuständige Finanzgericht bewerten. Nach Paragraf 8, Absatz 2, Satz 4 des Einkommensteu…

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    Gut zu wissen: Eigenheimzulage für ganzjährig bewohnbares Ferienhaus

    - Bei Ferien- und Wochenendwohnungen zahlt der Fiskus in der Regel keine Eigenheimzulage. Aber allein deswegen, weil ein Haus in einer Feriensiedlung liegt und aus Holz gebaut ist, kann dem Eigentümer die Zulage nicht verwehrt werden. So urteilte der Bundesfinanzhof. Alle wichtigen Informationen zu den steuerlichen Besonderheiten bei Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Wochenendhäusern und Wochenendwohnungen lesen Sie in der Broschüre "Ferienwohnungen und Ferienhäuser" . Zu beziehen direkt ü…

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    Kinderbetreuungskosten: Sind sie doch vom ersten Euro an abziehbar?

    - Seit 2002 dürfen Sie als Eltern Betreuungskosten geltend machen, wenn Sie beide berufstätig oder krank sind und Ihr Kind noch keine 14 Jahre alt ist. Das geht aber nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag. Außerdem kürzt der Finanzbeamte die Kosten um einen bestimmten Betrag und lässt nur den Rest zum Abzug zu. Jetzt gibt es Zweifel, ob die Kürzung rechtens ist Das Bundesverfassungsgericht hat jetzt entschieden, dass Kinderbetreuungskosten zwar auf einen Höchstbetrag beschränkt werden dürfen. Ab…

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    Gibt es den Betreuungsfreibetrag 2000 und 2001 jetzt doch für alle Eltern?

    - In den Genuss des Betreuungsfreibetrages der Jahre 2000 und 2001 sind Sie nur gekommen, wenn Ihr Kind damals noch keine 17 Jahre alt gewesen ist. Jetzt muss das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob der Betreuungsfreibetrag doch allen Eltern zugestanden hat (Verfahren 2 BvR 2115/01). Was Sie jetzt noch tun können, um den Betreuungsfreibetrag nachträglich zu bekommen Prüfen Sie, ob Ihre Steuerbescheide für die Jahre 2000 und 2001 noch offen sind. Das ist der Fall, wenn gegen den Steuerbescheid…

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    Ehepaare aufgepasst: Bei Kirchenaustritt droht das »besondere Kirchgeld«

    - Viele Ehepaare empfinden die Kirchensteuer als erhebliche finanzielle Belastung. Die meisten wollen aber nicht den Kontakt zur Kirche durch den Kirchenaustritt beider Ehepartner ganz abbrechen. Theoretisch ließe sich die Kirchensteuer vermeiden, indem der Hauptverdiener aus der Kirche austritt, während der andere Ehepartner, der keine oder nur sehr niedrige eigene Einkünfte hat, Kirchenmitglied bleibt. In diesem Fall müssten die Ehegatten keine Kirchensteuer zahlen oder zumindest nur sehr wenig.…

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    Steuerrückzahlung für Alleinerziehende: Für 1997 bis 1999 gibt es höhere Kinderbetreuungskosten

    - Bis 1999 durften Sie als allein erziehender Elternteil Kinderbetreuungskosten als außergewöhnliche Belastungen abziehen. Voraussetzung: Sie waren berufstätig oder krank. Allerdings durften Sie die Kosten nur bis zu einem bestimmten Höchstbetrag abziehen. Zusätzlich reduzierte das Finanzamt die Kosten in den Jahren 1997 - 1999 um die zumutbare Belastung. Das ist verfassungswidrig, hat jetzt das Bundesverfassungsgericht entschieden (Beschluss des BVerfG vom 16.3.2005, Az. 2 BvL 7/00). Wer jetzt no…