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    Vermieter und Verwalter: Finger weg von Bescheinigungen über steuerbegünstigte haushaltsnahe Hilfen

    - Alle Mieter und alle Wohnungseigentümer tragen mit den Nebenkosten bzw. dem Hausgeld Aufwendungen für haushaltsnahe Hilfen. Zu nennen sind hier zum Beispiel die Gehweg- oder Treppenhausreinigung und die Gartenpflege. An diesen Kosten beteiligt sich Vater Staat, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. So müssen die Kosten beispielsweise aus der Jahresabrechnung des Vermieters/Verwalters zu ersehen sein. Deshalb gibt es inzwischen ein bundeseinheitliches Formular für Mieter und Wohnungseigent…

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    Erbschaftssteuer: Künftige Regelung soll Ende 2007 beschlossen sein

    - Der Gesetzgeber muss die Erbschaftssteuer bis Ende 2008 neu regeln. Das ist die Konsequenz aus dem Ende Januar veröffentlichten Erbschaftssteuer-Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Der Bundesrat hat am 9.3.2007 folgenden Zeitplan beschlossen: Das Bewertungsrecht soll bis Ende 2007 novelliert werden. Dazu wollen die Bundesländer innerhalb von sechs Monaten einen Gesetzesvorschlag erarbeiten. Ein paralleles Gesetzgebungsverfahren im Bundestag lehnen die Länder ab. Gleichzeitig soll der Gesetzent…

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    Dienstverpflichtung wegen Finanzierung der Ausbildung: Vertragsstrafe abziehbar

    - Ein „staatliches Vollstipendium“ müssen sich Studenten und Auszubildende in der Regel teuer erkaufen. Zum Beispiel durch die Verpflichtung, viele Jahre im öffentlichen Dienst tätig zu sein. Ein vorzeitiger Wechsel in die freie Wirtschaft zieht eine empfindliche Vertragsstrafe nach sich. Kleiner Trost für Betroffene: Die Zahlung ist in voller Höhe steuerlich absetzbar. Ein Arzt hatte sich in einem Dienstvertrag verpflichtet, sein Studium zu absolvieren und nach dem Abschluss zehn Jahre im öffentl…

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    Bewirtung freier Mitarbeiter bei Schulungen

    - Werden freie Mitarbeiter bei einer Schulung verpflegt, dürfen die Kosten in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden. Das geht aus einem Urteil des FG Rheinland-Pfalz hervor. Der Fall: Der Kläger stellt Töpfe und Pfannen her, die von freien Mitarbeitern in verschiedenen Kaufhäusern vorgeführt werden. In Schulungen informiert er die freien Mitarbeiter über Produktneuheiten sowie darüber, wie Kochvorführungen und Verkaufsgespräche am besten gestaltet werden. An den Schulungstagen erhalten…

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    Elterngeld: Sofort beantragen, damit Ihnen nichts verloren geht

    - Elterngeld müssen Sie schriftlich beantragen. Dazu haben Sie relativ wenig Zeit: Spätestens drei Monate nach der Geburt Ihres Kindes muss der Antrag bei der zuständigen Elterngeldstelle sein, denn die zahlt das Geld maximal drei Monate rückwirkend. Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Gemeinde. Jeder Elternteil kann für sich einmal einen Antrag auf Elterngeld stellen. Darin legen Sie fest, in welchen Monaten Sie Elterngeld beziehen wollen. Den Antrag muss auch der andere Elt…

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    So sichern Sie sich das Kindergeld, wenn Ihr Kind bald zum Bund muss

    - Für ein volljähriges Kind, das arbeitsuchend ist, können Sie bis zu seinem 21. Lebensjahr Kindergeld bekommen, für ein ausbildungswilliges Kind bis zu seinem 25. Lebensjahr. Diese Berücksichtigungsgründe müssen i. d. R. herhalten, wenn Ihr Kind bald zum Grundwehr- bzw. Zivildienst muss und deshalb keinen Ausbildungsplatz findet. Oft gibt es Streit mit der Familienkasse, welche Voraussetzungen Ihr Kind erfüllen muss, damit die Behörde es als arbeitsuchend bzw. ausbildungswillig anerkennt. Auf der…

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    Blindes Kind: Wann es nicht selbst finanziell für sich sorgen kann

    - Für ein volljähriges blindes Kind bekommen Sie das Kindergeld bzw. die Freibeträge für Kinder ohne Altersbegrenzung. Voraussetzungen: die Behinderung ist bis zu einem bestimmten Alter des Kindes eingetreten und das Kind ist finanziell nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen. Bei der Prüfung, ob Ihr Kind in der Lage ist sich selbst zu unterhalten, kommt es darauf an, ob die gesamten finanziellen Mittel des Kindes reichen, um seinen gesamten Lebensbedarf abzudecken - also seinen Grundbedarf un…

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    Ansparabschreibung: Keine Pflicht zur Aufzeichnung des Investitionszeitpunkts

    - Freiberufler und kleine Gewerbetreibende können für künftige Investitionen eine Ansparrücklage bilden, die das zu versteuernde Einkommen mindert und damit zumindest zu einer Steuerstundung führt. Bei der Bildung einer solchen Rücklage sollten unbedingt die formalen Vorgaben des Gesetzgebers beachtet werden, da das Finanzamt die Rücklage ansonsten ablehnen kann. Neben den voraussichtlichen Anschaffungskosten ist insbesondere die genaue Funktion des anzuschaffenden Wirtschaftsguts in den betriebli…

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    Behinderten-Pauschbetrag: An seiner Höhe ändert sich leider nichts

    - Durch eine Behinderung entstehen dem betroffenen Menschen oft hohe Kosten, die jedoch schwer nachweisbar sind. Deshalb berücksichtigt das Finanzamt anstelle der tatsächlichen Kosten einen Behinderten-Pauschbetrag, der je nach Grad der Behinderung eine unterschiedliche Höhe hat. Die Höhe dieser Pauschbeträge ist seit 1975 unverändert. Da denkt jeder normale Steuerzahler, dass sie zwischenzeitlich viel zu niedrig sind. Fehlanzeige: Das Bundesverfassungsgericht hat inzwischen eine entsprechende Kla…

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    Abzug von Spenden wird verbessert

    - Bereits rückwirkend ab 1.1.2007 sollen Spender und ehrenamtlich Tätige steuerlich stärker begünstigt werden. Der Referentenentwurf für ein „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ sieht im Wesentlichen folgende Änderungen vor: Der bisherige Höchstbetrag für den Spendenabzug von - je nach Zweck der Spende - 5% oder 10% des Gesamtbetrages der Einkünfte wird auf einheitlich 20 % angehoben. Soweit sich Spenden steuerlich nicht ausgewirkt haben, können sie künftig zeitlich un…