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    Blindes Kind: Wann es nicht selbst finanziell für sich sorgen kann

    - Für ein volljähriges blindes Kind bekommen Sie das Kindergeld bzw. die Freibeträge für Kinder ohne Altersbegrenzung. Voraussetzungen: die Behinderung ist bis zu einem bestimmten Alter des Kindes eingetreten und das Kind ist finanziell nicht in der Lage für sich selbst zu sorgen. Bei der Prüfung, ob Ihr Kind in der Lage ist sich selbst zu unterhalten, kommt es darauf an, ob die gesamten finanziellen Mittel des Kindes reichen, um seinen gesamten Lebensbedarf abzudecken - also seinen Grundbedarf un…

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    Ansparabschreibung: Keine Pflicht zur Aufzeichnung des Investitionszeitpunkts

    - Freiberufler und kleine Gewerbetreibende können für künftige Investitionen eine Ansparrücklage bilden, die das zu versteuernde Einkommen mindert und damit zumindest zu einer Steuerstundung führt. Bei der Bildung einer solchen Rücklage sollten unbedingt die formalen Vorgaben des Gesetzgebers beachtet werden, da das Finanzamt die Rücklage ansonsten ablehnen kann. Neben den voraussichtlichen Anschaffungskosten ist insbesondere die genaue Funktion des anzuschaffenden Wirtschaftsguts in den betriebli…

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    Behinderten-Pauschbetrag: An seiner Höhe ändert sich leider nichts

    - Durch eine Behinderung entstehen dem betroffenen Menschen oft hohe Kosten, die jedoch schwer nachweisbar sind. Deshalb berücksichtigt das Finanzamt anstelle der tatsächlichen Kosten einen Behinderten-Pauschbetrag, der je nach Grad der Behinderung eine unterschiedliche Höhe hat. Die Höhe dieser Pauschbeträge ist seit 1975 unverändert. Da denkt jeder normale Steuerzahler, dass sie zwischenzeitlich viel zu niedrig sind. Fehlanzeige: Das Bundesverfassungsgericht hat inzwischen eine entsprechende Kla…

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    Abzug von Spenden wird verbessert

    - Bereits rückwirkend ab 1.1.2007 sollen Spender und ehrenamtlich Tätige steuerlich stärker begünstigt werden. Der Referentenentwurf für ein „Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements“ sieht im Wesentlichen folgende Änderungen vor: Der bisherige Höchstbetrag für den Spendenabzug von - je nach Zweck der Spende - 5% oder 10% des Gesamtbetrages der Einkünfte wird auf einheitlich 20 % angehoben. Soweit sich Spenden steuerlich nicht ausgewirkt haben, können sie künftig zeitlich un…

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    Wiederholte Ansparabschreibung für das gleiche Wirtschaftsgut

    - Eine gewinnmindernde Ansparabschreibung nach § 7g EStG ist spätestens nach Ablauf des zweijährigen Investitionszeitraums ertragswirksam aufzulösen (bei Existenzgründern fünf Jahre). Bis vor Kurzem war ungeklärt, ob bei Verzicht auf die geplante Investition und Auflösung der Ansparabschreibung nach Ablauf des Investitionszeitraums unmittelbar darauf eine weitere Rücklage für das gleiche Wirtschaftsgut gebildet werden darf. Mit dieser Frage hatte sich der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Revisionsve…

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    Dienstfahrzeug: Nutzungsentgelt kippt die Ein-Prozent-Regel nicht!

    - Wer ein Firmenfahrzeug auch privat nutzen darf, der muss den geldwerten Vorteil daraus versteuern. Die Bewertung dieses Vorteils ist gemäß § 8 Abs.2 S.2 ff. EStG nur in Form der 1%-Regelung oder des Einzelnachweises mit Fahrtenbuch möglich. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gesondert vereinbartes Nutzungsentgelt zahlt. Im vorliegenden Fall hatte ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber für die Privatnutzung des Dienstwagens eine Kilometerpauschale von (damals noch) …

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    Das geht alle Eltern an: Sind € 154,- Kindergeld zu wenig?

    - Ein Kind zu haben und es auf das Leben vorzubereiten kostet sehr viel Geld. Das monatliche Kindergeld von € 154,- für das erste bis dritte bzw. € 179,- ab dem vierten Kind deckt nur einen Bruchteil dieser Kosten ab. Besser weg kommen Eltern, in deren Steuerbescheid es nach der "Günstigerprüfung" zum Ansatz der Freibeträge für Kinder kommt: Im Extremfall - also beim Spitzensteuersatz - macht die Steuerentlastung € 265,- pro Monat aus! Deshalb sind einige Eltern vor die Finanzgerichte ge…

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    Zurückgezahlter Arbeitslohn: Steuerlich wirkt er sich erst später aus!

    - Werden Beträge, die Ihnen ursprüngliche als laufender Arbeitslohn gezahlt werden, zurückgezahlt - etwa wegen irrtümlicher Überzahlung - dann ist dies erst im Kalenderjahr des tatsächlichen Abflusses einkünftemindernd zu berücksichtigten. Das hat der BFH in einem aktuellen Urteil entschieden. Die Begründung: Bei Überschusseinkünften sind Einnahmen und Ausgaben nach dem kalenderjahrbezogenen Zu- und Abflussprinzip zu erfassen (§ 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 EStG). Das heißt: Fließen einem Steue…

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    Kinderbetreuungskosten 2006: BMF-Schreiben soll Klarheit bringen

    - Wollen Sie für die Jahre ab 2006 Aufwendungen für die Betreuung Ihres Kindes steuerlich geltend machen, kommen verschiedene Möglichkeiten infrage: Je nach Einzelfall können Sie die Kosten »wie« Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten oder als Sonderausgaben berücksichtigen. Welche Spielregeln hier seit 2006 gelten, lesen Sie im Steuer-Spar-Berater . Neue Regelungen führen immer zu Unsicherheiten und Zweifelsfragen. Das gilt insbesondere, wenn es sich um eine so komplizierte Vorschrift handelt, wie …

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    Glosse: Chancen für Geldfälscher steigen wieder...

    - Die Chancen für Geldfälscher steigen wieder, und vermutlich wird die Anzahl an gefälschten Reichsbanknoten in Zukunft drastisch zunehmen. Schuld ist ausgerechnet des Bundesministerium der Justiz: Es will das »Gesetz betreffend den Schutz des zur Anfertigung von Reichbanknoten verwendeten Papiers gegen unbefugte Nachahmung« aufheben. Und auch die »Verordnung über die Einführung der Reichshaushaltsordnung in der Justizverwaltung« fällt dem Rotstift zum Opfer. Nun ja, die Einführung sollten wir inz…