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    Vorsicht bei Abzweigung des Kindergelds!

    - Eine Mutter ließ das Kindergeld direkt an ihre Tochter überweisen. Nach einer Unterbrechung der Kindergeldzahlung und der späteren Einstellung kam sie das teuer zu stehen. Im entschiedenen Fall wurde das Kindergeld an die Tochter abgezweigt, also an diese ausgezahlt und nicht an die anspruchsberechtigte Mutter. Nachdem die Tochter das 21. Lebensjahr vollendet hatte, hob die Familienkasse die Kindergeldfestsetzung auf. Ein Jahr später begann die Tochter eine Ausbildung. Sie beantragte formlos Kin…

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    Bedingter Gehaltsverzicht als verdeckte Gewinnausschüttung?

    - Wenn das Geld knapp wird, werden manche Unternehmer etwas zu kreativ. Das FG Hamburg entschied über einen Sachverhalt, der zeigt, wie man es nicht machen sollte... Vorbemerkung: Es handelt sich um ein Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes, daher ist im folgenden Text von Antragssteller und Antragsgegner die Rede und nicht von Kläger/Beklagter. Die Richter mussten sich vor allem mit der Frage beschäftigen, ob das Verhalten des betroffenen Gesellschafter-Geschäftsführers dem sogenannten Drittve…

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    Tomatis-Therapie nur mit Umsatzsteuer

    - Die Umsätze aus therapeutischen Maßnahmen für Hör- und Wahrnehmungsstörungen nach der Tomatis-Methode sind nicht als ähnliche heilberufliche Tätigkeit gemäß § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerfrei. Der vom FG Hamburg entschiedene Fall betrifft den Betreiber eines Instituts für Audio-Psycho-Phonologie (Tomatis-Institut). Er behandelt Menschen mit Hör- und Wahrnehmungsstörungen nach der Tomatis-Methode, einer Methode, die der HNO-Arzt und Chirurg Dr. med. Alfred Tomatis in den fünfziger Jahren begründet …

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    Besteuerung von Stock Options

    - Wann fließt bei der Gewährung eines Optionsrechts steuerpflichtiger Arbeitslohn zu? Das FG Hamburg hatte einen interessanten Fall dazu auf dem Tisch. So viel ist klar: Der Lohn fließt nicht schon mit der Einräumung des Rechts zu, zu einem späteren Zeitpunkt Aktien verbilligt zu erwerben, sondern grundsätzlich erst mit Ausübung der Option durch den verbilligten Erwerb der Aktien selbst. Das FG Hamburg hatte es hier aber mit einem Sonderfall zu tun, denn der betroffene Arbeitgeber übte sein Option…

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    Kindergeld: Anspruchsteller muss inländischen Wohnsitz beweisen

    - Die Darlegungs- und Beweislast für das Vorliegen eines inländischen Wohnsitzes oder eines gewöhnlichen Aufenthaltes im Inland obliegt im Kindergeldverfahren dem Kläger. Das erklärt das FG Hamburg. Erforderlich sei insbesondere, dass er darlegt und beweist, wann er im Inland gewesen ist. Eine nur vorübergehende oder notdürftige Unterbringungsmöglichkeit reiche nicht aus, ebenso nicht eine bloße Schlafstelle in Betriebsräumen. Innehaben der Wohnung und Nutzung zu Wohnzwecken Innehaben der Wohnung …

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    Erbschaftsteuer: Jetzt muss der Vermittlungsausschuss ran

    - Eigentlich hätte die Erbschaftsteuer für Firmenerben bis Ende Juni 2016 neu geregelt werden müssen. Jetzt müssen wir uns bis Herbst gedulden – mindestens. Wer privates Vermögen erbt, muss darauf Erbschaftsteuer zahlen – wer dagegen ein Unternehmen erbt, kann unter Umständen fast ganz ohne Steuerbelastung davon kommen. Das verstößt nach Auffassung Bundesverfassungsgerichts gegen das Gleichbehandlungsgebot des Grundgesetzes. Mit Urteil vom 17.12.2014 (Az.1 BvL 21/12) hatte das Gericht die §§ 13a u…

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    Gelten geschätzte Umsätze auch für die Vergangenheit?

    - Dürfen die im Zeitpunkt einer Außenprüfung festgestellten Umsätze auch für die zurückliegenden Jahre für eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen zugrunde gelegt werden? Diese Frage musste das FG Hamburg entscheiden. Die Antwort der Richter: Ja, das geht — vorausgesetzt, die wirtschaftlichen Verhältnisse haben sich zwischenzeitlich nicht wesentlich geändert. Der betroffene Unternehmer versuchte im entschiedenen Fall natürlich, den Prüfer, das Finanzamt und das Gericht davon zu überzeugen, dass …

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    BFH: Kein vorläufiger Rechtsschutz gegen Solidaritätszuschlag

    - Das öffentliche Interesse am Vollzug des Solidaritätszuschlags sei wichtiger als das Interesse des Steuerpflichtigen an der Gewährung von vorläufigem Rechtsschutz, erklärten die Richter. Damit sind die Fronten geklärt: Fiskus vor Steuerzahler. Die Tatsache, dass das FG Niedersachen mit Beschluss vom 21.8.2013 (Az. 7 K 143/08) das Bundesverfassungsgericht erneut zur Klärung der Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlaggesetzes angerufen hat, konnte die Richter nicht von dieser Überzeugung abb…

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    Dienstfahrrad statt Dienstwagen

    - Schon seit 2012 ist geregelt, wie Dienstfahrräder steuerlich behandelt werden. So langsam kommen Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf den Geschmack und nehmen das Angebot an. Die Bundesländer haben sich mit dem Finanzministerium auf folgende Vorgehensweise geeinigt (Erlass des Finanzministeriums Baden-Württemberg vom 23.11.2012, Az. 3 - S-233.4 / 187(koordinierter Ländererlass)): Auch beim Fahrrad wird die 1 %-Methode angewendet, um Privatfahrten, Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte…

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    Kein Splittingtarif bei "wilder Ehe"

    - Wer zusammen lebt, aber nicht verheiratet ist, wird nicht zusammen veranlagt und darf nicht den Splittingtarif in Anspruch nehmen. Das bestätigte das FG Münster. Das betroffene Paar lebt in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammen und führt einen gemeinsamen Haushalt. Der Kläger und die Klägerin stehen sozial und wirtschaftlich füreinander ein. Sie haben drei gemeinsame Kinder, die ebenfalls in ihrem Haushalt leben; ein weiteres Kind der Klägerin ist in den Haushalt des Paares aufgenomme…