Wohn-Riester im Bundestag verabschiedet

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Der Bundestag hat den Gesetzentwurf zum "Wohn-Riester" verabschiedet. Doch bevor Eigenheimbesitzer von der Riester-Förderung profitieren können, muss noch der Bundesrat zustimmen.

Einige Änderungen wurden in den Gesetzentwurf gegenüber der ursprünglichen Fassung eingearbeitet. So wurde der "Berufseinsteigerbonus" von 100 auf 200 Euro verdoppelt. Die Altersgrenze für diese einmalige Förderung bei Abschluss eines Riester-Vertrags wurde von 21 auf 25 Jahre angehoben. Riester-Sparer sollen außerdem im Alter die Wahl haben, nur einen Teil des angesparten Kapitals für Wohnzwecke einzusetzen und sich den Rest als Rente auszahlen zu lassen.

Wer bei der Altersvorsorge auf die eigenen vier Wände setzt, hatte bisher keinen Anspruch auf staatliche Förderung. Dies soll sich nun ändern. Die Riester-Förderung soll auf selbstgenutzte Immobilien ausgeweitet werden.

Anspruchsberechtigt ist nach dem Gesetzentwurf,

  • wer eine eigene Wohnung abbezahlt,
  • wer zum Beispiel über einen Bausparvertrag Eigenkapital für den Wohnungskauf aufbaut oder
  • wer Genossenschaftsanteile anschafft.
Der Bundesrat wird voraussichtlich am 4. Juli über den Gesetzentwurf entscheiden

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