Wissen Sie, was Sie 2016 verdienen?

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Werden Ihre gesamten Einkünfte des Jahres 2016 unter 8.652 € liegen? Dann lassen Sie doch durch eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung auch Kapitaleinkünfte von der Abgeltungsteuer freistellen, die über den Sparer-Pauschbetrag hinausgehen!

Wenn Sie außer Kapitalerträgen und Kursgewinnen keine anderen steuerpflichtigen Einnahmen haben, können Sie sich mithilfe der Nichtveranlagungs-Bescheinigung Kapitalerträge und Kursgewinne bis zu einer bestimmten Grenze steuerfrei auszahlen lassen. Diese Grenze errechnet sich aus
Grundfreibetrag + Sonderausgaben-Pauschbetrag + Sparer-Pauschbetrag.

So hoch ist der

  • Grundfreibetrag 2016: 8.652 €

  • Sonderausgaben-Pauschbetrag: 36 €

  • Sparer-Pauschbetrag: 801 €

Ihre Vorteile mit der Nichtveranlagungs-Bescheinigung:

  • Sie zahlen keine Abgeltungsteuer

  • Sie müssen keine Steuererklärung abgeben

  • Sie müssen keine Freistellungsaufträge bei Banken verwalten

Eine Nichtveranlagungs-Bescheinigung erhalten Sie auf Antrag bei Ihrem Finanzamt. Im Antragsformular führen Sie alle zu erwartenden steuerpflichtigen Einnahmen auf.

Füllen Sie hier ganz einfach Ihren Antrag auf eine Nichtveranlagungsbescheinigung für das Steuerjahr 2016 aus. Dann nur noch ausdrucken und an das Finanzamt schicken! Die Anlagen zum Antrag und die Berechnung für das Finanzamt und für Ihre Unterlagen liefern wir Ihnen gleich dazu.

Besonders häufig liegen übrigens bei Rentnern und Minijobbern die gesamten Einkünfte des Jahres unter dem Grundfreibetrag.

Auch Kinder und Studenten können von einer Nichtveranlagungsbescheinigung profitieren, denn sie haben neben den Kapitaleinkünften oft kein weiteres steuerpflichtiges Einkommen.

Was muss mit der Bescheinigung gemacht werden?

Die Nichtveranlagungs-Bescheinigung, die Sie vom Finanzamt erhalten, geben Sie an Ihre Bank weiter. Diese wird damit berechtigt, Kapitalerträge ohne Abzug von Abgeltungsteuer auszuzahlen. Ausnahme: Bei Tafelgeschäften wird in jedem Fall Abgeltungsteuer einbehalten.

Über die freigestellten Zinserträge muss das Kreditinstitut das Bundeszentralamt für Steuern informieren, damit die Finanzämter nachträglich prüfen können, ob der Steuerpflichtige seine Kapitaleinkünfte richtig angegeben hat.

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